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Ingolstadt ist Fairtrade-Town

 Fairer Handel - Logo

Ziel ist es, durch den Verkauf fair gehandelter Produkte Produzentengruppen in wirtschaftlich benachteiligten Regionen, vor allem in den Ländern des Südens, gezielt zu unterstützen und deren Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern. 

Die Stadt Ingolstadt hat sich deshalb auf den Weg gemacht, Fairtrade-Stadt zu werden. Der Stadtrat hat am 28. März 2012 einen einstimmigen Beschluss gefasst, dass sich die Stadt Ingolstadt als Fairtrade-Town bewerben sollte. Am 10. Juli 2012 wurde eine Steuerungsgruppe mit Vertretern der Verwaltung, des Stadtrates, Ingolstädter Unternehmen, der Kirchen, der Schulen und des Weltladens eingerichtet. 

Um Fairtrade-Stadt zu werden, müssen fünf Kriterien erfüllt sein, alle sind in Ingolstadt schon verwirklicht: Der Stadtratsbeschluss, die Einrichtung einer Steuerungsgruppe, Einzelhandel und Gastronomie sollen Produkte aus fairem Handel anbieten, Öffentliche Einrichtungen ihre Teilnahme zusichern. Dass die Medien über all diese Aktivitäten berichten, ist das fünfte zu erfüllende Kriterium. All diese Kriterien wurden erfüllt und der entsprechende Antrag gestellt. Die Bewerbung der Stadt Ingolstadt wurde danach  an das Prüfgremium des TransFair e.V. (Fairtrade Deutschland) übersandt und erfolgreich bestätigt. 

Herr Manfred Holz, Ehrenbotschafter der Organisation TransFair e. V., hat Herrn Oberbürgermeister Dr. Alfred Lehmann im Rahmen eines Festaktes im Historischen Sitzungssaal des Alten Rathauses am 4. Februar 2014 den Titel verliehen und die Urkunde als Fairtrade Stadt überreicht. Die Auszeichnung gilt für zwei Jahre. Am 4. Februar 2016 wurde die Stadt Ingolstadt als Fairtrade-Town rezertifiziert und darf für zwei weitere Jahre diesen Titel tragen. Der Stadtratsbeschluss und die Verwendung fair gehandelten Kaffees, die Steuerungsgruppe, die fairen Produkte in einer Mindestzahl an Einzelhandelsgeschäften und Gastronomiebetrieben, Bildungs- und Aufklärungsarbeit sowie Pressearbeit zum fairen Handel sind nach wie vor die Voraussetzungen, dass der Titel "Fairtrade-Town" getragen werden darf.

Zum Stand Mai 2016 gibt es weltweit in 26 Ländern über 2 200 „Fairtrade Towns“, darunter London, Rom, Brüssel und San Francisco. In  Deutschland wird die Fairtrade Town Kampagne von TransFair e.V. getragen.  

In Ingolstadt verwendet eine Reihe von Öffentlichen Einrichtungen, darunter die Kirchen, zahlreiche Kindertageseinrichtungen und Schulen, faire Produkte und setzt sich somit auch dafür ein, dass diese Produkte einer breiteren Öffentlichkeit bekannt werden. 

Es gibt hier zahlreiche Kindertageseinrichtungen, darunter Kindergärten, einen Schulkindergarten und einen Hort, die einen Teil ihrer Einkäufe „fair“ besorgen. 

Verschiedene Schulen engagieren sich ebenfalls, indem sie faire Produkte kaufen und fair gehandelte Artikel verkaufen. So besitzt z.B. die Gnadenthal-Mädchen-Realschule einen Verkaufswagen, der für den Pausenverkauf oder bei Veranstaltungen der Schule eingesetzt wird und auch an der Johann-Nepomuk-von-Kurz-Schule werden im Pausenverkauf faire Waren angeboten. 

Sowohl die Evangelischen Kirchengemeinden und das Evangelischen Dekanat als auch die Katholischen Pfarreien und das Katholische Dekanatsbüro Ingolstadt verwenden faire Waren und viele Kirchengemeinden werden so als Multiplikatoren für ihre Pfarrgemeinde tätig.