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Leistungen für Bildung und Teilhabe

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Alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 25 Jahren, die Leistungen auch dem SGB II, dem SGB XII oder dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten bzw. deren Eltern Wohngeld oder einen Kinderzschlag beziehen, haben einen Rechtsanspruch auf diese Leistungen.

Welche Leistungen gibt es?Jobcenter - Bildung und Teilhabe, Jungs

Folgende Maßnahmen für Bildung und Teilhabe können gefördert werden:

  • Schulausflüge und mehrtägige Klassenfahrten für Schülerinnen und Schüler und für Kinder, die eine Kindertageseinrichtung besuchen,
  • Schulbedarf für Schülerinnen und Schüler,
  • Schülerbeförderungskosten für Schülerinnen und Schüler,
  • Lernförderung für Schülerinnen und Schüler,
  • Zuschuss zum Mittagessen für Schülerinnen und Schüler und für Kinder, die eine Kindertageseinrichtung besuchen, und
  • Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.  

    Schülerinnen und Schüler sind alle Personen, die:
  • noch keine 25 Jahre alt sind,
  • eine allgemeinbildende oder berufsbildende Schule besuchen und
  • keine Ausbildungsvergütung erhalten.

 

Welche Kosten werden bei „eintägigen Schulausflügen und mehrtägigen Klassenfahrten“ übernommen?
Für Schülerinnen und Schüler und für Kinder, die eine Kindertageseinrichtung besuchen, können die von dieser Einrichtung in Rechnung gestellten Kosten für eintägige Ausflüge und für mehrtägige Klassenfahrten in tatsächlicher Höhe übernommen werden. Taschengeld für zusätzliche Ausgaben während des Ausflugs wird nicht übernommen.

Was gehört zum „Schulbedarf“?
Schülerinnen und Schüler erhalten für die Schulausstattung jeweils zum 1. August 70 Euro und zum 1. Februar 30 Euro. Anschaffungen wie Schulranzen, Sportzeug und Schreib-, Rechen- und Zeichenmaterialien (z. B. Füller, Malstifte, Taschenrechner, Hefte) sollen dadurch erleichtert werden.

Wann werden „Schülerbeförderungskosten“ übernommen?
In Bayern besteht die Kostenfreiheit des Schulweges, wenn die kürzeste zumutbare Ent­fernung zur Schule in den Jahrgangsstufen 1 bis 4 mehr als zwei Kilometer und in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 mehr als drei Kilometer zur nächstgelegenen Schule beträgt. Für Jugendliche ab der 11. Klasse, deren Eltern Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe beziehen, kann wie bisher die Kostenerstattung für die Schülerbeförderung beim Schulverwaltungs­amt der Stadt Ingolstadt beantragt werden. 

Was bedeutet „Lernförderung“?
Kinder brauchen manchmal Unterstützung, um die Lernziele in der Schule zu erreichen. Wenn die schulischen Angebote nicht ausreichen, um bestehende Lerndefizite zu beheben und damit das Klassenziel zu erreichen, kann eine ergänzende angemessene Lernförderung gewährt werden. Zur Antragstellung benötigen sie eine Bescheinigung des Lehrers über den notwendigen Umfang der Lernförderung. Die Schulen haben dazu vom Kultusministerium entsprechende Vordrucke erhalten.

Wer bekommt den „Zuschuss zum Mittagessen“?
Wenn Schulen und Kindertageseinrichtungen ein gemeinsames Mittagessen anbieten, können Schülerinnen und Schüler und Kinder, die eine Kindertageseinrichtung besuchen, einen Zuschuss zum Mittagessen bekommen, um die höheren Kosten auszugleichen. Da die Kosten für ein Mittagessen zu Hause in den Sozialleistungen bereits berücksichtigt sind, ist ein Eigenanteil in Höhe von einem Euro pro Mittagessen von den Antragstellern zu übernehmen. Verpflegung, die am Kiosk gekauft werden kann, wird nicht bezuschusst.

Was bedeutet „Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben“?
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren erhalten ein Budget von bis zu 10 Euro monatlich für Vereins-, Kultur- oder Ferienangebote, wenn sie z.B. beim Musikunterricht, beim Sport, bei Spiel und Geselligkeit oder bei Freizeiten mitmachen.

Wie werden die Leistungen erbracht?
Die Leistungen werden, mit Ausnahme des Schulbedarfes und der Kosten für die Schülerbeförderung, nicht als Geldleistungen erbracht.

 

Die Antragsteller sollten Rechnungen, Quittungen, Nachweise oder Anmeldungen gut aufbewahren, da sie gegebenenfalls als Nachweis benötigt werden.

Antragstellung:
Für alle Leistungen für Bildung und Teilhabe ist für jedes Kind ein gesonderter Antrag erforderlich. Nur Leistungsberechtigte aus dem SGB II benötigen keinen Antrag für den persönlichen Schulbedarf.

Anträge sollten rechtzeitig gestellt werden, damit die Leistungen den Kindern in vollem Umfang zugute kommen. Grundsätzliche können Leistungen erst ab dem Monat der An­tragstellung erbracht werden, nicht für zurückliegende Zeiträume. 

 

 


Kontakt Jobcenter Ingolstadt:

Informationen erhalten Sie

zur Mittagsverpflegung von:

Frau Wolf       Tel. 0841/305-45123
Frau Hufnagl  Tel. 0841/305-45124

 

für alle anderen Leistungen aus B&T von:

Frau Appel (Buchstabe L-Z)     Tel. 0841/305-45125
Frau Giebel (Buchstabe A-K)   Tel. 0841/305-45126