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Nutzungskonzept Georgianum

Foto GeorgianumGeschichtliches

Herzog Georg der Reiche hat im 15. Jahrhundert das Collegium Georgianum gegründet, ein Priesterseminar, das bis zum Jahr 1800 in Ingolstadt beheimatet war. Heute hat es seinen Sitz in München und ist das zweitälteste katholische Priesterseminar der Welt.
 
In seiner „Ingolstädter Zeit“ war das Seminar in einem stattlichen dreigeschossigen Bau in unmittelbarer Nähe der Hohen Schule beheimatet. Errichtet von 1494 bis 1496 erhielt es nach seinem Gründer den Namen „Georgianum“ - und behielt ihn auch, als Universität und Priesterseminar längst über Landshut nach München weitergezogen waren.
 
1817 zog eine Brauerei in das Georgianum ein, 1921 wurde es zu deren Verwaltungsgebäude umgebaut, von 1972 bis 1999 nutzte eine andere Firma den Komplex. Bereits in den 1980er Jahren erwarb die Stadt Ingolstadt das Gebäude. 

>> Faltblatt / Flyer: “Collegium Georgianum - Informationen zum Gebäude“

360-Grad-Panorama-Rundgang durch das Georgianum: 

Externer Link: Georgianum 360 Grad Rundgang - Screenshot

Neues Nutzungskonzept

Im März 2013 hat der Stadtrat beschlossen, die unterschiedlichen Ideen zur künftigen Nutzung des Georgianums in einem für alle interessierten Bürger offenen, transparenten Prozess zu sammeln, zu prüfen und zu diskutieren. Ziel des mehrstufigen Prozesses ist die Erarbeitung eines Nutzungskonzeptes als Empfehlung für den Stadtrat. Fachlich begleitet wird das Beteiligungsverfahren vom Büro Greiner aus Hilpoltstein, das sich bereits 2005 im Auftrag der Stadt Ingolstadt mit dem Georgianum und möglichen Sanierungskonzepten auseinandergesetzt hat sowie dem Schäuble Institut, das die Moderation übernehmen wird.  

  • Georgianum - Eröffnungsveranstaltung BürgerdialogErste Veranstaltung zu neuem Nutzungskonzept Georgianum
    Rund 100 Interessierte trafen sich am 15. Mai 2013, um sich Gedanken über eine künftige Nutzung zu machen. Nach einer Führung durch das Georgianum wurden zunächst ausführliche Informationen zu Baugeschichte und Bedeutung des Objekts gegeben, bevor etliche Bürgerinnen und Bürger konkrete Ideen vorgetragen haben. 
      
    >> Protokoll der Auftaktveranstaltung und Vorstellung der Nutzungsvorschläge


  • Die zweite Bürgerveranstaltung am 3. Juli 2013 stand unter dem Oberthema „Vertiefungsdialog“. Das Büro Greiner hat zu diesem Termin eine räumliche Umsetzung der bei der Auftaktveranstaltung gemachten Vorschläge erarbeitet und vorgestellt. Die einzelnen Konzepte wurden dann diskutiert und bewertet.

      >> Grundsatzüberlegungen räumlicher Nutzung

      >> Protokoll der zweiten Bürgerveranstaltung “Vertiefungsdialog“ vom 3. Juli 2013


  • Sommer 2016: Dritte öffentliche Bürgerbeteiligung
    Die zukünftige Nutzung und denkmalgerechte Sanierung des Georgianums ist eines der bedeutendsten Projekte der Stadt Ingolstadt. Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich in den bereits erfolgten zwei öffentlichen Veranstaltungen mit der Bedeutung des Gebäudes auseinandergesetzt und Vorschläge für Nutzungen eingebracht. Bevor der Stadtrat eine Entscheidung über die zukünftige Nutzung des historisch bedeutsamen Gebäudes trifft, soll die Öffentlichkeit Gelegenheit haben, das im Rahmen einer Machbarkeitsstudie erarbeitete bauliche Konzept zur Instandsetzung kennenzulernen und zu diskutieren. Vorgestellt wird die Machbarkeitsstudie von den Architekten Feulner und Häffner, Ellingen.

    Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel lud erneut die Bürgerinnen und Bürger Ingolstadts ein, den Planungsprozess zur Sanierung des Georgianums aktiv zu begleiten.
    Die Veranstaltung fand am 21. Juli in der Volkshochschule statt.

    >> Artikel Ingolstadt informiert vom 7. Juli 2016

 

  • Oktober 2016
    Die Machbarkeitsstudie zum baulichen Konzept wird dem Stadtrat in seiner Oktobersitzung vorgestellt. Dabei soll auch das künftige Nutzungskonzept beschlossen werden. Auf dieser Grundlage sollen dann weitere Konzepte und Planungen aufsetzen.

 

Weitere Informationen zum Georgianum finden Sie >> hier.

 

Kontakt:

65 Hochbauamt
Spitalstr. 3
85049 Ingolstadt
Telefon:
0841 305-2160

Fax:
0841 305-2166

E-Mail:

Raum:
Nr. 212, Geschäftszimmer

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