Aktuell:
Auswertung der Ergebnisse der Befragungen
Staatsminister Erwin Huber, Audi-Vorstandsmitglied Rupert Stadler, Oberbürgermeister Dr. Alfred Lehmann, Prof. Dr. Robert Wittmann, DGB-Regionsvorsitzender Karl-Heinz Katzki sowie der Träger des deutschen Umweltpreises Dr. Franz Ehrnsperger diskutierten über die Trends der nächsten zehn bis zwanzig Jahre und zeigten die Chancen sowie Risiken für Ingolstadt auf.
Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von Gerald Huber vom Bayerischen Rundfunk.
Die Zuhörer wurden frühzeitig in die Diskussion eingebunden und konnten ihrerseits Fragen an die Podiumsteilnehmer stellen.
Eine Ausstellung zeigte eine Auswahl der besten zukunftsfähigen Projekte der Stadt Ingolstadt aus den für die Stadtentwicklung maßgeblichen Bereichen, Wirtschaft, Umwelt, Soziales, Kultur, Bildung und Städtebau.
Im Anschluss an die Vorträge hatten die Bürger/innen die Gelegenheit, mit den Referenten der Vorträge zu diskutieren und ihnen Fragen zu stellen.
Der Bürgertag „Ingolstadt 2020 – Wirtschaft und Innovation“ im Theater stieß auf eine erfreulich hohe Akzeptanz bei den Ingolstädter Bürgerinnen und Bürgern. Die geschätzte Besucherzahl des Bürgertags lag bei rund 2.000 Besuchern. Die Besucherfrequenz war zu Beginn der Veranstaltung um 13 Uhr, wohl auch wegen der Mittagszeit, noch nicht allzu hoch. Ab 14 Uhr drängten jedoch immer mehr Bürgerinnen und Bürger in das Theater und sorgten für gut gefüllte Veranstaltungen.
Für die Podiumsdiskussion „Ingolstadt 2020 – Wirtschaft und Innovation“ interessierten sich ständig knapp 300 (gezählte) Zuhörer. Bei Berücksichtigung der Besucher, die der Diskussion nur zeitweise folgten, waren sicherlich rund 500 Bürgerinnen und Bürger ganz oder teilweise anwesend.
Die Interviews und Diskussion mit den Sportlern, zunächst Janine und Steffen Pietsch, dann das Management und einige Fußballer des FC Ingolstadt 04, verfolgten jeweils rund 30 bis 70 Personen. Das anschließende Torwandschießen bestritten rund 30 meist jugendliche Besucher des Bürgertags.
Die vielbeachtete Darbietung des Theaters zum Abschluss des Bürgertages sahen wiederum ungefähr 100 Personen.
Die Vorträge wurden von insgesamt rund 75 Personen besucht. Die Ausführungen von Siegfried Dengler zur Altstadt interessierten dabei am meisten.
Im Kinderprogramm im und um den Konferenzraum mit dem Spielmobil und dem Projekt „Kidnetting” tummelten sich ständig 30 bis 40 Kinder, teils mit ihren Vätern und/oder Müttern. Richtig ausgelassene Stimmung verbreitete dabei das Georgian Swing Duo, die mit den Kindern kreative Musik machten. Im wahrsten Sinne des Wortes verzaubert wurden rund 40 bis 50 Kinder und deren Eltern vom Magier Sven Catello, der in drei Auftritten die Grenzen zwischen Zauberei, Illusion und Schnelligkeit aufhob. Das Spielmobil sorgte mit einer Vielzahl interessanter und beliebter Spiele zusätzlich dafür, dass die Kinder diesen Tag sicher nicht so schnell vergessen werden. Die Kinderbetreuung in der Galerie und im Werkraum des Museums für Konkrete Kunst – von der Mobilen Familie e. V. und der Museumspädagogin organisiert – beherbergte rund 20 Kinder.
Der Kostenrahmen des Bürgertags konnte nach ersten Berechnungen eingehalten werden. Nur durch die kräftige finanzielle Mithilfe unserer Sponsoren war der Bürgertag überhaupt möglich. Audi, Media-Saturn, der Sparkasse Ingolstadt, Bayernoil und der Zweckverband Müllverwertungsanlage zeigten sich in der Finanzierung des Bürgertags als gleichwertige Partner der Stadt Ingolstadt. Ihnen sei an dieser Stelle ausdrücklich gedankt.
Dank gilt jedoch auch in besonderem Maße allen Firmen, Organisationen, Behörden, Vereinen, Schulen und Hochschulen sowie Gruppen und Einzelpersonen, die durch ihre Ausstellungen, Attraktionen und Aktionen den Bürgertag erst lebendig werden ließen. Zu sehen waren neben innovativen Ideen und Projekten aus möglichst vielen gesellschaftlichen Bereichen im Festsaal auch kleine Aufführungen. Aufsehen erregten außerdem noch das Filmauto Audi RSQ, das in einem Zelt am Theatervorplatz zahlreiche Besucher anlockte, sowie weitere neue Fahrzeugmodelle des größten Arbeitgebers der Region.
Im Foyer des Theaters und teilweise auch an Ausstellungsständen fanden Befragungen der Bürgerinnen und Bürger zu verschiedenen Themen statt. Insgesamt wurden über 300 Fragebögen abgegeben sowie per Klebepunkte die Meinung zu fünf verschiedenen Alternativen der Umgestaltung des Viktualienmarktes eingeholt.
Je rund 100 Fragebögen wurden zu den Themen „Wirtschaft und Innovation” und „Zukünftige Stadtentwicklung” gezählt, knapp 70 Bürger füllten Fragebögen zum Thema Altstadt aus und je 50 Bürger äußerten sich zum Thema „Bürgerservicezentrum” und „Weltladen”.
Ca. 40 Anregungen und Ideen gingen per Internet oder per Post ein.
30 Aussteller gaben einen Fragebogen zur Einschätzung des Bürgertags ab. Die Resonanz ist nach einer ersten groben Durchsicht fast ausschließlich sehr positiv.
Insgesamt nahmen 375 Bürger am Preisausschreiben teil. 144 Preise wurden verlost und die Gewinner erhalten in den nächsten Tagen postalisch Nachricht. Am Mittwoch, 17. November 2004, werden alle Gewinner zu einer feierlichen Preisübergabe mit Oberbürgermeister Dr. Alfred Lehmann in den Historischen Sitzungssaal geladen.
Zunächst werden alle Fragebögen, Briefe und Ideen aus dem Internet digital erfasst bzw. aufbereitet. Eine Dokumentation aller Ideen und Anregungen der Bürger wird erstellt und auch öffentlich erhältlich sein (z. B. auch über das Internet). Anschließend werden sich Arbeitsgruppen in der Stadtverwaltung mit den Ideen und Vorschlägen intensiv befassen. Nach der Prüfung und Abwägung der Bürgermeinungen werden die Anregungen entweder umgesetzt oder in veränderter Form realisiert bzw. auch zurückgewiesen, wenn eine Verwirklichung aus triftigen Gründen nicht möglich ist.




