Zustandserfassung
Gerolfinger Eichenwald

 
 
Kapitel 1
Vorbemerkungen
 
 

Die zwischen Ingolstadt und Neuburg gelegenen Donauauwälder und ihr Vorland sind von überregionaler Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz; ferner sind sie wichtige Naherholungsräume und haben auf Teilflächen kulturhistorische Bedeutung. Sie bilden den größten zusammenhängenden Waldkomplex an der bayerischen Donau und wurden in zahlreichen amtlichen Gutachten und Plänen (z. B. Flußauenkartierung, Arten- und Biotopschutzprogramm, Landschaftspläne, Regionalpläne) zum Naturschutzgebiet vorgeschlagen.

Um detaillierte Grundlagen für ein etwaiges Schutzgebietsverfahren zu erhalten und um Pflege und Nutzung der besonders wertvollen Bereiche stärker an naturschutzfachlichen Belangen zu orientieren, wurden in den Jahren 1993 - 1996 mehrere naturschutzfachliche Gutachten im Auftrag der Regierung von Oberbayern und der Stadt Ingolstadt erstellt, die in dem vorliegenden Bericht zusammengefaßt sind.

Bearbeitungsraum aller Gutachten ist der 1.200 ha große Auwaldbereich mit den angrenzenden parkartigen Landschaftsteilen und eingestreuten größeren ackerbaulich genutzten Bereichen nördlich der Donau zwischen der Staustufe Bergheim und dem Westufer des Baggersee Ingolstadt (Mitterschüttsee).

 

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