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Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag:
9.00 bis 17.30 Uhr
Samstag - Sonntag:
10.00 bis 17.30 Uhr
Feiertage:
10.00 bis 17.30 Uhr
Montag geschlossen

 

Eintrittspreise:

Erwachsene € 3,50
ermäßigt € 3,00

Tageskombikarte Neues Schloss, Reduit Tilly und Turm Triva (Polizeimuseum):
Erwachsene € 7,00
ermäßigt € 5,00

Sonntag  € 1,00
Jahreskarte € 15,00

Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren haben freien Eintritt.

 

An folgenden Tagen ist das Museum geschlossen:
Faschingsdienstag
Karfreitag
Allerheiligen
24., 25. und 31. Dezember

Bayerisches Polizeimuseum im Turm Triva

>> www.armeemuseum.de/polizei

Foto VW-Käfer aus dem Bayerischen PolizeimuseumDas Museum zeigt die innere Geschichte der Polizei, aber auch den Blick von außen auf die Polizei. Große Objekte zeigen Uniformierung und Ausrüstung der Polizei, Dokumente und Fotografien machen das Leben in der Polizei anschaulich. Wie wenige andere Berufe steht die Polizei ständig im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Viel wird von ihr erwartet! Das Bayerische Polizeimuseum gibt Einblicke in eine schwierige und doch erfüllende Tätigkeit. Es lädt ein zur Diskussion und weiteren Erforschung der faszinierenden und facettenreichen Geschichte der Polizei in Bayern:

Hitlerputsch und Schwabinger Krawalle, VW Käfer und die Olympiade in München – das Bayerische Polizeimuseum entführt Sie in die Geschichte der vergangenen 100 Jahre. Würden Sie ihn wiedererkennen, den Polizisten vor 50, vor 70, vor 80 Jahren?
Im alten Bayern nannte man die Polizisten Gendarmen. Sie gingen zu Fuß über die Dörfer, das Gewehr geschultert. Viel später erst kam das Fahrrad, dann das Motorrad – es war ein weiter Weg bis zu den Streifenwagen von heute.

Die Ausstellung beginnt mit der Revolution von 1918. Nach der Niederlage im Ersten Weltkrieg brach die Monarchie zusammen und Bayern wurde zum Freistaat. Eine neue Polizeitruppe sollte in unruhiger Zeit für Ordnung sorgen: Die Landespolizei. Sie war es, die 1923 den Hitlerputsch niederschlug.
Im Deutschen Reich 1933-1945 war die Polizei Handlanger für viele Verbrechen, die damals verübt wurden. Aber es gab auch Polizisten, die versuchten sich herauszuhalten. Auch hier war die Polizei ein Spiegel der Gesellschaft, ein Spiegel für uns alle.
Mit dem Kriegsende 1945 bestimmten zunächst die Amerikaner, wie es mit der Polizei in Bayern weitergehen sollte. Im Kleinen wurde sie wieder aufgebaut, und erst langsam entwickelte sich die straff organisierte staatliche Polizei, wie wir sie heute kennen. Die Devise ist nun: Eine Polizei für die Bürger!

Die Tätigkeiten der Polizei haben sich stark gewandelt. In der Zeit der Not nach den Kriegen war zum Beispiel die Kontrolle der Nahrungsmittel sehr wichtig. Bei der Kriminalpolizei sind erst seit den 20er Jahren riesige Karteien entstanden. Heute läuft ohne Datenbank gar nichts mehr. Aber auch heute kann sich die Polizei nicht in ihre Büros zurückziehen. Wann immer es hart auf hart kommt, muss sie heraus. Der Verkehr beansprucht ihre Kräfte. Ebenso die großen öffentlichen Veranstaltungen. Vor allem, wenn protestiert wird. Oft steht die Polizei dann zwischen den Fronten.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Bayerischen Armeemuseums:
www.armeemuseum.de/polizei

Foto Turm Triva

 

Der Turm Triva

Der nach Johann Nepomuk von Triva (1755-1827) benannte Turm gehört zum Ensemble Reduit Tilly, Turm Triva und Turm Baur am Brückenkopf. Triva war bayerischer Kriegsminister und General der Artillerie und verstarb ein Jahr vor Baubeginn.
Es handelt sich um eine ringförmige Anlage um einen ovalen Innenhof, der als östlicher Flankenturm des Reduits von 1828-1841 entstand. Er wurde nach Plänen des Hofarchitekten Leo von Klenze (1784-1864) gebaut und weist eine einmalige Architektur auf. Das Innere des Turmes besteht aus gemauerten, tonnengewölbten Räumen für die Kanonen, den so genannten Kasematten. Durch die rasante Entwicklung der Artillerie im 19. Jahrhundert verloren die beiden Türme und das Reduit bald nach ihrer Fertigstellung ihre taktische Bedeutung völlig und wurden zu einem Kasernen- und Übungsgelände für die Pioniere umfunktioniert.

(Quelle: Denkmäler in Bayern. Bd. 1.1 Stadt Ingolstadt. Ensembles, Baudenkmäler, archäologische Denkmäler. 2 Bde., München 2002)

 

Kontakt:

Bayerisches Armeemuseum
Paradeplatz 4
85049 Ingolstadt
Telefon:
0841 9377-0

Fax:
0841 9377-200

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