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Geschichte der Viehauftriebe in Ingolstadt

Foto: 1. Donauhalle
Tradition und Historie
Im Jahre 1784 erhielt die Stadt Ingolstadt vom damaligen Landesherrn die Erlaubnis neben den üblichen Jahrmärkten einen Pferde-, Hornvieh- und Schweinemarkt abzuhalten. Von diesem Recht wurde allerdings erst im Jahre 1803 Gebrauch gemacht.
Am 14.03.1803 wurde der erste Viehmarkt beim Ballhaus am heutigen Paradeplatz abgehalten. Aufgetrieben wurden 80 Pferde, 185 Ochsen, 20 Kühe, 5 Geißen und 15 Schweine. Dieser Markt fand vierteljährlich statt und entwickelte sich in Kürze zu einem der bedeutendsten Viehmärkte in Bayern.
1810 wurde der Marktplatz in die Harderstraße bzw. die angrenzenden Gassen verlegt, da sich die Auftriebe enorm entwickelt hatten. Im März 1812 wurden beispielsweise 57 Pferde, 203 Ochsen, 61 Kühe und 207 Schweine an einem Markttag aufgetrieben.
Durch die Viehmarktordnung vom 25.07.1862 wurden als Markttermine der 1. Mittwoch des Monats und als Maktplatz die Schäffbräugasse für Pferde und Ochsen, die Wasengasse für Kühe und Jungvieh, sowie die Ross-Schwemme für Schweine bestimmt.
Durch die stetig steigenden Auftriebszahlen wurde in den Folgejahren der Marktplatz wiederum zu klein, so dass ab 1869 weitere Märkte (zusätzlich an jedem 3. Mittwoch in den Monaten Februar – Mai) auf Antrag der Bauernschaft und der Gewerbetreibenden eingeführt wurden.
Mit Genehmigung des Festungsgouverneurs wurden ab 05.05.1875 die Märkte auf dem militäreigenen Gelände vor dem Tränktor abgehalten. Hier war schließlich die Möglichkeit zur räumlichen Ausdehnung und zur guten Übersicht für die Käufer gegeben. (In den Jahren 1891 bis 1995 wurden beispielsweise mittlerweile 43.005 Schweine, d. h. ca. 538 Schweine pro Markt aufgetrieben und verkauft.)
Ab 1896 wurden 24 Viehmärkte (nun über das ganze Jahr hinweg jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat) eingeführt. Der Gesamtauftrieb im Jahr 1896 betrug beispielsweise 15.273 Stück Großvieh und 24.072 Kleinvieh. (Dies sind pro Markt ca. 636 Großtiere – wie z. B. Pferde, Ochsen, Bullen, Rinder und Jungrinder - und 1.003 Kleintiere – wie z. B. Kälber, Eber, Sauen und Ferkel -).

Festzuhalten bleibt, dass die Viehmärkte in Ingolstadt um die Jahrhundertwende hinsichtlich Auftrieb und Absatz einen Höhepunkt erreicht hatten und zu den bedeutendsten Märkten in Süddeutschland zählten. (Die höchsten Auftriebszahlen pro Markttag hatte mit 1.489 Großtieren und 29 Kälbern der 17.März 1909 und mit 1.892 Schweinen der 6. Oktober 1909).

Mit Beginn des 1. Weltkrieges sind infolge der Zwangsbewirtschaftung die Viehmärkte unterblieben.
Ab 15.09.1919 wurden wieder Viehmärkte abgehalten, die jedoch wegen der fortschreitenden Geldentwertung keine Bedeutung mehr erlangten. Erst nach der Währungsumstellung im Jahre 1923 war sehr rasch ein stetes Ansteigen der Auftriebszahlen festzustellen, die im Jahre 1933 einen zweiten Höhepunkt mit 155 Pferden, 13.029 Rindern und 21.137 Schweinen erreichten.

Beginn der Viehauftriebe durch die Zuchtverbände
Nach 1925 wurde von den Bayerischen Tierzuchtverbänden der Verkauf von Verbandstieren über zentrale Absatzveranstaltungen aufgenommen, da nur dadurch dem Käufer eine große Auswahl, Übersicht und gewisse Bequemlichkeit geboten werden konnte.
Der Zuchtverband für Fleckvieh führte im Jahre 1930 Zuchtverbands-Bullenmärkte ein. Die zwei ersten Märkte fanden in Oberhaunstadt auf dem Scheibhof bzw. im Hofe der Wittmann´schen Gutsverwaltung statt. Bereits ab 1931 wurden diese Märkte nach Ingolstadt verlegt, da nach Ansicht der damaligen Verbandsleitung kein anderer Ort als Ingolstadt mit seiner günstigen Verkehrslage und als ältester bewährter Viehumschlagsplatz in Frage käme.
Die zuerst gewählten Räume (Exerzierhalle hinter der Schwabenbräukasematte, dann Schafstadel an der Ettingerstraße) waren ein Notbehelf und lösten den nachdrücklichen Wunsch nach Erbauung einer Zuchtviehversteigerungshalle aus.

Bau der ersten Viehmarkthalle in Ingolstadt
Nach wiederholten Besprechungen im Rathaus in Ingolstadt, bei welchen immer wieder die Worte „ohne Halle keine fortschrittliche Marktentwicklung“ vom Vertreter des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, dem damaligen Landwirtschaftsminister Dr. Niklas, unterstrichen wurden, kam das Projekt zum Bau der ersten Viehmarkthalle in Ingolstadt im Herbst 1934 zustande. Oberbürgermeister Dr. Listl sicherte den Erwerb des Bauplatzes und die Hauptleistung der Baukosten durch die Stadt Ingolstadt zu. Von der Bausumme i. H. v. über 90.000,-- RM wurden 40.000,-- RM durch Zuschüsse gedeckt.
Am 02.07.1935 wurde die Donauhalle festlich eröffnet. Der schöne, zweckmäßige und günstig gelegene Bau (zwischen Tränktorstraße, Donau und heutigem Stadttheater) wurde allerdings am 21.04.1945 durch Bomben zerstört.

Zeit nach dem 2. Weltkrieg
Nach Beendigung des Krieges und Wiedereintritt geordneter Verwaltungsverhältnisse war der damalige Oberveterinärrat der Stadt Ingolstadt, Herr Dr. Franz Wildsfeuer, zusammen mit dem damaligen Oberbürgermeister Dr. Weber und dem Landtagsabgeordneten Schäfer bemüht, den Wiederaufbau der Donauhalle im Benehmen mit den zuständigen Verbänden und den übergeordneten staatlichen Behörden in die Wege zu leiten.
Obwohl der damalige Leiter der bayerischen Tierzucht, Ministerialdirektor Dr. Dürrwächter, den Verbänden dringend empfohlen hatte an Ingolstadt als bestens bewährten Versteigerungs- und Absatzort festzuhalten, hat der Zuchtverband Pfaffenhofen seine Absatzveranstaltungen von 1946 bis 1949 abwechselnd in Aichach und Moosburg abgehalten und 1949 die Stallung „Ilmgau“ in Pfaffenhofen errichtet.
Dagegen ist der Verband oberbayerischer Schweinezüchter, welcher seit 1933 gemeinsam mit den Zuchtviehmärkten laufend seine Eber- und Sauen-Absatzveranstaltungen in Ingolstadt durchführt hatte, seinem lieb gewonnenen und bestens eingeführten Marktort Ingolstadt treu geblieben. Wie in den Jahren 1931 bis 1935, so wurden die im Jahr 1946 wieder aufgenommenen Absatzveranstaltungen für Eber und Sauen behelfsmäßig im Körnermagazin durchgeführt.
Das „neue Heim“ des Zuchtverbandes, die Zuchtviehstallung am alten Viehmarktplatz, wurde am 07.12.1949 eröffnet. Die hierbei von Herrn Staatsminister Dr. Schlögl u. a. gesprochenen Worte sollten hierbei in Erinnerung gebracht werden:
„Ingolstadt mit seiner langen Tradition im Absatz von Nutz- und Zuchtvieh verdient wiederum der große Umschlagsplatz für Nutz- und Zuchtvieh in Bayern zu werden. Das nächste Ziel der Stadtverwaltung muss sein: Wiederaufbau der zerstörten Donauhalle!“
So erfreulich diese Entwicklung war, für die Zuchtverbände brachte sie noch keine Vorteile. Die Schweinezüchter hatten zwar immer noch Ingolstadt als Marktort, betrachteten aber den ihnen für die Absatzveranstaltungen zur Verfügung gestellten Raum nur als Provisorium. Die Rinderzüchter hingegen fühlten sich in Pfaffenhofen wie im Exil und zeigten größtes Interesse die günstige Verkehrslage Ingolstadts als förderndes Moment für ihre Versteigerungen zurück zu gewinnen.

Das Ziel: Der Wiederaufbau der zerstörten Donauhalle ist in den Jahren 1949 bis 1955 in Stadtratssitzungen und bei sonstigen Anlässen zwar wiederholt erörtert worden, jedoch ist darüber nie eine Entscheidung gefallen, weil man sich einerseits nicht über den Platz einig wurde, andererseits sich niemand ernstlich an die Aufbringung der Mittel heranwagte. Die Lösung dieses Problems ist erst erneut ins Rollen gekommen als Bürgermeister Gail die beteiligten Verbände, Behörden und Züchter zu einer großen Besprechung in das Rathaus Ingolstadt am 08.12.1955 eingeladen hat.

Bau der zweiten Viehmarkthalle in Ingolstadt
In dieser großen Besprechung am 08.12.1955 im Ingolstädter Rathaus waren sich alle Anwesenden (Züchter, Leitung des Zuchtverbandes Pfaffenhofen und des Verbandes oberbayerischer Schweinezüchter, sowie die Vertreter des Staatsministeriums und des Bayerischen Bauernverbandes) einig, dass nicht Pfaffenhofen, sondern Ingolstadt der Marktort für Absatzveranstaltungen sei.
Oberbürgermeister Dr. Listl hat nach seiner Wiederkehr 1956 die Angelegenheit sofort aufgenommen und den Neubau der Donauhalle einschließlich aller notwendigen Nebenräume sowie die Verlegung des Nutzviehmarktplatzes bei den Etatberatungen für das Jahr 1957 entschieden.
Dabei war er darauf bedacht, dass gleichzeitig die gesamte Viehmarktplatzfrage untersucht und einer für die weitere Zukunft befriedigenden Lösung zugeführt werde. Unter den veränderten Verhältnissen konnte nicht daran gedacht werden die ehemalige Donauhalle an der alten Stelle wieder aufzubauen und den Viehmarktplatz an der Donaulände zu belassen. Die Abwicklung der Viehmarktgeschäfte auf dem verhältnismäßig beengten Platz und der zunehmende Verkehr auf der Uferstraße würden sich in absehbarer Zeit gegenseitig erheblich behindern. Wichtiger war allerdings, dass das ganze Gelände vom Schloss bis zum Tränktor für eine würdige städtebauliche Gestaltung des nördlichen Donauufers freigehalten werden musste.

Nach genauen Untersuchungen bot sich zwischen dem Hochwasserdamm, der Regensburger Straße und der Kurt-Huber-Straße ein günstiges Gelände, welches auch um ein Vielfaches größer war als der alte Viehmarktplatz. Von der Autobahn aus leicht zu erreichen, mit günstiger Straßenverbindung zur nicht weit entfernten Stadt und doch etwas abseits vom Hauptverkehr, erschien es als Standort für die Viehversteigerungshalle mit Zubehör vorzüglich geeignet.
Im Juli 1957 genehmigte der Stadtrat die vom Stadtbauamt vorgelegten Pläne und schon im Februar 1958 konnte der Zuchtverband für Fleckvieh in Oberbayern, Abteilung West, der schon seit 24.10.1957 auf die günstige Kunde hin seine Absatzveranstaltungen wieder nach Ingolstadt verlegt hatte, den neuen Rinderstall an der Regensburger Straße benutzen. Neun Monate später war alles, die Viehversteigerungshalle mit Nebenräumen, je eine Stallung für Großvieh und für Schweine, zwei Vorführringe (Körringe) in unmittelbarer Nähe der Halle, Freiflächen für den Nutzvieh- und Schafmarkt sowie ausgedehnte Parkplätze und die nötige Verkehrsfläche, fertig gestellt. Die mit Gas-Infrarotstrahlungs-Heizkörper beheizbare Halle mit acht aufsteigenden Rängen auf den Längsseiten und einer Loge gegenüber dem Versteigerungspodium bot rund 700 Personen Sitzplätze. Die Kosten für die gesamte Anlage einschließlich des Ausbaus der Freiflächen beliefen sich auf 1.480.000,-- DM.
Die Bauernschaft war dankbar für die Dringlichkeit mit der das Projekt behandelt worden war und sah mit Recht darin den Beweis, dass Ingolstadt die engen Beziehungen zu seinem landwirtschaftlichen Hinterland weiterhin sorgfältig pflegen will.

Entwicklung der Stadt Ingolstadt
Nach 1945 verlegte die sächsische Spinnereimaschinenfabrik Schubert & Salzer ihren Hauptsitz aus Chemnitz nach Ingolstadt. Zum größten Arbeitgeber wuchs allerdings die Audi AG heran, die nach dem Krieg die Automobilproduktion in Ingolstadt wieder aufnahm. In den 60er Jahren wurde Ingolstadt zum Zentrum der Energiewirtschaft in Bayern. Zwei Pipelines bringen Öl von den Italienischen Häfen nach Ingolstadt und Umgebung, wo damals 4 Raffinerien, Kraftwerke und petrochemische Betriebe angesiedelt wurden. Eine wichtige Rolle spielte in Ingolstadt auch die Elektro- und Bekleidungsindustrie. Die zentrale Lage in Bayern, die gute Anbindung an das Verkehrsnetz, ein großes Reservoir an Arbeitskräften und Platz für die Ansiedlung von Betrieben waren Pluspunkte, die Ingolstadt anbieten konnte.
Die Stadt verzeichnete daraufhin einen anhaltenden überdurchschnittlich hohen Bevölkerungszuwachs.
Der überwiegende Teil der Bevölkerung konzentrierte sich auf die Altstadt, sowie die umliegende Kernstadt. Die höchste Einwohnerdichte im gesamten Stadtgebiet weist schließlich die nördliche Kernstadt im Bezirk Nordost auf. Aufgrund dieser intensiven Wohnbebauung wie die räumliche Nähe zum Stadtzentrum muss auf eine Verbesserung und Attraktivitätssteigerung des Wohnumfeldes hingewirkt werden. Der Bedarf an Wohnbauflächen in Ingolstadt ist seit Jahren ungebrochen. Die Steuerung der Entwicklung und räumliche Gliederung ist wesentlicher Bestandteil zukunftsorientierter Städteplanung. So liegen die Schwerpunkte der weiteren Siedlungsentwicklung des städtischen Raumes durch Umnutzung unbebauter oder freiwerdender Areale. Ein erklärtes Ziel im Rahmen einer planvollen und ökologischen Siedlungsentwicklung ist somit die weitere bauliche Verdichtung und Umnutzung disponibler Flächen, also in erster Linie eine bessere Ausnutzung bestehender Baulücken. Schließlich beinhaltet städtebauliche Entwicklung auch die wirtschaftlich wünschenswerte Verlagerung von Betriebsanlagen zu den Erzeugern und Interessenten.
Das Einzugsgebiet des Zweckverbandes umfasst neben dem Landkreis Eichstätt v. a. die Landkreise zwischen den Industriestandorten München und Ingolstadt. Die Nähe zu den in den letzten Jahrzehnten in der angrenzenden Umgebung der Donauhalle entstandenen Wohn- und gemischten Baufläche machten schließlich eine Verlagerung der Betriebsanlagen und die Marktbeschickung näher an die eigentlichen Erzeuger erforderlich. Des Weiteren musste der noch aus den Flächen- und Raumanforderungen der sechziger Jahre stammende Baukörper den veränderten und mittlerweile reduzierten Auftriebszahlen entsprechend angepasst werden.

Verlegung der Donauhalle nach Zuchering
Die Verbandsversammlung des ZVDH beauftragte aufgrund städtebaulicher Gesichtspunkte, der mittlerweile sehr aufwendigen Sanierungsbedürftigkeit der Donauhalle am alten Viehmarktplatz und dem grundlegend geänderten Raum-, Hygiene und Tierschutzbedarf von Viehversteigerungshallen in ihrer Sitzung vom 07.02.1995 die Geschäftsleitung mit der Erstellung einer Situationsanalyse zu einer möglichen Standortverlegung der Viehmarkthalle.
Bei einer Besprechung der Geschäftsleitung des ZVDH mit den Vorsitzenden der Zuchtverbände am 01.06.1995 legte man schließlich – gemessen an den vorliegenden Markt- und Auftriebszahlen sowie des Besucherverkehrs und schließlich dem Haupteinzugsgebiet der Viehauftriebe – den Standort im Süden des Stadtgebietes, nahe der neuen B 16 und somit auch nahe dem BAB-Anschluss, fest und begann mit der Grundstückssuche. Im Gespräch waren damals v. a. Weichering und Karlskron, aber auch das Gewerbegebiet in Manching.
Ab Herbst 1998 zielten die Planungen schließlich auf das geplante neue Gewerbegebiet in Zuchering-Weiherfeld ab.
Es wurden Konzepte diskutiert und entwickelt, Planskizzen gefertigt und verschiedene Viehmarkthallen besichtigt, um letztendlich wieder eine optimale Viehmarkthalle zu erstellen, die der Landwirtschaft in Ingolstadt und Umgebung wieder Heimat und einen positiven Impuls geben sollte und auch der Verpflichtung an die große Tradition des Ingolstädter Viehvermarktungszentrums gerecht wird.

Zur Finanzierung des Neubaus musste jedoch die Verwertbarkeit des jetzigen Viehmarktgeländes geklärt werden. Erst nachdem es gelungen ist, leistungsfähige Investoren für eine qualitativ hochwertige Wohnbebauung zu finden, konnten die Mittel für die Verlegung der Viehversteigerungsanlage dem Zweckverband Donauhalle Ingolstadt zur Verfügung gestellt werden.

Im Dezember 2002 kam aber schließlich ein Architekturbüro auf die Stadt zu, welches um die Sanierungsbedürftigkeit der Halle und dem Umsiedlungswillen der Stadt aus städtebaulichen Gesichtspunkten bzw. des Zweckverbandes und der Zuchtverbände, welchen an einer Viehmarkthalle mit einer EU-Zulassung gelegen war, wusste.
Das Architekturbüro bot der Stadt schließlich ein Investorenmodell an, indem eine unter Federführung des Zweckverbandes Donauhalle Ingolstadt geeignete Halle geplant, errichtet und an den Zweckverband Donauhalle Ingolstadt vermietet wurde. Das Grundstück mit 14.500 m² wurde von der Stadt Ingolstadt im Wege eines Erbbaurechts zur Verfügung gestellt.
Um den fachlichen Anforderungen die an einen Neubau einer Viehversteigerungshalle zu stellen sind zu genügen, wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die die Planungen begleitet hat und der es nun gemeinsam mit dem Architekturbüro gelungen ist, eine funktionsfähige Halle, die exakt auf die Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt ist und in ihrer Ausführung, Funktionalität und ihrem Kostenaufwand Vorbildfunktion in Bayern haben dürfte, zu planen.
Das Investitionsvolumen wurde auf 2,5 Mio € (netto) festgelegt. Die monatliche Miete samt Erbbauzins trägt die Stadt Ingolstadt.

Resümee/Ausblick
Der Bau der neuen Viehmarkthalle im Gewerbegebiet Weiherfeld stellt eine zukunftsorientierte Investition in die Landwirtschaft dar, die den Verbraucherschutz und die Lebensmittelqualität in unserer Region weiter steigern wird. Sie bietet der Stadt Ingolstadt aber auch die Chance der städtebaulichen Weiterentwicklung eines innenstadtnahen Quartiers zur Verbesserung der Lebens- und Aufenthaltsqualität.

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