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Soziale Stadt Piusviertel: Abgeschlossene bauliche Maßnahmen

  

  • Schulvorplatz Grundschule Ungernederstraße (jetzt Christoph-Kolumbus-Grundschule)
    Foto: Schulvorplatz Grundschule UngernederstraßeIm September 2005 wurde der Schulvorplatz an der Grundschule Ungernederstraße offiziell an die Bürger des Piusviertels übergeben. Ein wichtiger öffentlicher Platz ist damit umgestaltet worden. Schon 2001 wurde die Ungernederstraße wegen Konflikten zwischen Autoverkehr und Schulkindern für den Durchfahrtsverkehr probeweise gesperrt. Was zunächst als Versuch gedacht war, hat sich als sinnvolle Dauerlösung herausgestellt. Der neu gestaltete Platz zeichnet sich aus durch unterschiedliche Bereiche mit hoher Aufenthaltsqualität. Dies gilt insbesondere für die Ausstattung mit Bänken und Steinquadern, Spielgeräten sowie für die wechselnde Oberflächengestaltung und Bepflanzung. Der Platz dient als Auftakt für den nördlich angrenzenden Quartierspark.


  • Wohnumfeldverbesserung im "Leharhof"
    Foto: Leharhof(Ottmann GmbH & Co. Südhausbau KG) Die Umgestaltung des "Leharhofes" an der Leharstraße war eine der ersten Maßnahmen im Piusviertel mit dem Ziel die Qualität der Wohnungen und des Wohnumfeldes zu erhöhen, die Attraktivität des Viertels und damit die Wohnzufriedenheit der Bewohner zu steigern. Die Baumaßnahme umfasst folgende Punkte: Anbringen von Balkonen und Renovierung bestehender Balkonbauten; Fassadenanstrich mit neuem Farbkonzept, Neugestaltung der Hauseingangsbereiche, umfassende Neugestaltung der Freiflächen mit Schaffung von Spielflächen für die Kinder, Errichtung einer Tiefgarage mit 43 Stellplätzen und Errichtung 28 oberirdischer Stellplätze.


  • Punkthochhäuser
    Foto: Punkthochhäuser Herschelstraße(Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Ingolstadt GmbH) Insgesamt sind von dieser Maßnahme rd. 800 Wohneinheiten betroffen. Das aus dem Ergebnis eines Plangutachtens entwickelte Programm wird in einem stufenweisen, 6-jährigen Programm umgesetzt. Dieses umfasst die Sanierung und verbesserte Ausstattung der Wohnungen, Verbesserung der Hauszugangssituation, Umgestaltung von Wegeverbindungen, Lärmschutzmaßnahmen, Fassadensanierung, Energiesparmaßnahmen, Errichtung von Nebengebäuden.


  • Wohnumfeldverbesserungsmaßnahmen
    Foto: Wohnumfeldverbesserung Herschelstraße(St. Gundekar Werk) Das St. Gundekarwerk führt an verschiedenen Standorten im Gebiet der Sozialen Stadt in ihrem Bestand Wohnumfeldverbesserungsmaßnahmen durch. An den Gebäuden, die aus den 60er Jahren stammen, wurden Sanierungsmaßnahmen durchgeführt, wie z.B. Dach- und Fenstersanierungen oder die Instandsetzung der Fassaden. Zur Ergänzung dieser Sanierungsmaßnahmen wird das Wohnumfeld gestalterisch aufgewertet. Dazu zählt: Neue Grünordnungskonzepte nach Möglichkeit mit Erhalt des Bestandes; standortgerechte Neupflanzungen, neue Wegeführungen, neue Fahrradständer, Einhausung der Mülltonnenstandplätze, Spielplätze für Kleinkinder u.a.


  • Spielpark Nordwest
    Foto: Spielpark NordwestAm 18. Juli 2004 wurde der Spielpark Nordwest an der Gaimersheimer Straße offiziell an die Bewohner des Piusviertels übergeben. Auf rund 25.000 m² entstanden verschiedene Spiel-, Aufenthalts- und Bewegungsbereiche, insbesondere für die Jugendlichen des Piusviertels: Eine Skaterbahn mit unterschiedlichen Ausstattungen, ein Skaterplatz, Rodelhügel, ein Hartplatz für verschiedene Ballsportarten, Liegewiesen und Volleyballplätze, Boulebahnen, ein Aussichtsturm, eine Seilbahn u.a. Aufgeschüttete Wälle schirmen den Lärm der angrenzenden Straße ab. Schneefall vorausgesetzt, können sie im Winter als Schlittenberg genutzt werden. Strukturgebende symmetrische Pflanzbereiche außen, eine aufgelockerte Bepflanzung im Inneren, eine Ausstattung mit verschiedenen Bänken und Ruhebereichen sowie ein Bolzplatz runden das Angebot ab. Bei dem Bauvorhaben waren Jugendliche sowohl in der Planungs- als auch in der Bauphase eingebunden.

  • Spielplatz Corelliweg
    Foto: Einweihung Spielplatz CorelliwegAls erste Spielfläche wurde 2001 am Corelliweg ein Spielplatz für Kinder als Ergänzung zu einem bestehenden Bolzplatz angelegt. Der Spielbereich liegt mitten in einem Wohngebiet und ist für die Kinder von allen Seiten gut zu erreichen. Der Bolzplatz ist seit Jahren ein Standort des Ingolstädter Spielmobils des städtischen Jugendamtes. Es wurde eine intensive Bürgerbeteiligung mit Kindern und Anliegern durchgeführt. Der Spielplatz wurde unter dem Motto "Weltraum-Abenteuer" entwickelt und erhielt den Namen „Kinderplanet Corelli“. Dementsprechend wurden auch die Spielgeräte als UFO und als Rakete gestaltet.



  • Spielplatz Pionierhölzl
    Foto: Spielplatz PionierhölzlDas Areal befindet sich an der Waldeysenstraße am nordöstlichen Rand des Sanierungsgebietes. Es sind neue Spielmöglichkeiten vor allem für ältere Kinder und Jugendliche geschaffen worden. Ein Kletterwald lädt zu Erkundungstouren ein. Eine zweite Tischtennisplatte, eine überhohe Schaukel und eine Korbballfläche bieten zusätzliche Spielmöglichkeiten. Der vorhandene Bolzplatz wurde durch die Aufstellung neuer Tore und die Verlegung eines querenden Trampelpfades aufgewertet. Obst- und Laubbäume sowie Sitzbänke steigern den Erholungswert des ca. 1,5 ha großen Gebietes. Bei dem Bauvorhaben waren Jugendliche sowohl in der Planungs- als auch in der Bauphase eingebunden.

     
     
  • Rastbänke für Senioren
    Foto: Rastbank für SeniorenFür Senioren mit Gehbehinderung oder anderen gesundheitlichen Einschränkungen ist es wichtig, nach kurzen Strecken pausieren und sich kurz hinsetzen zu können. Zu diesem Zweck ist auf Zugangswegen zu Geschäften und anderen für Senioren wichtigen Institutionen die Aufstellung von Rastbänken sinnvoll. Der AK Senioren hat zehn Standorte im Gebiet der Sozialen Stadt ausgesucht. Die Rastbänke werden so gestaltet, dass sie lediglich zum kurzen Hinsetzen geeignet sind, nicht aber von mehreren Personen gleichzeitig „besetzt“ werden können. Die zehn Bänke wurden unter fachlicher Anleitung durch die Schüler der Praxisklasse der Hauptschule an der Herschelstraße angefertigt. Das Gießen der notwendigen Betonfundamente erfolgte durch das Gartenamt der Stadt Ingolstadt. Die Verankerung der fertigen Bänke in den Fundamenten wurde ebenfalls von den Schülern der Praxisklasse der Hauptschule an der Herschelstraße zusammen mit den Mitgliedern des AK Senioren unter fachlicher Anleitung des Gartenamtes vorgenommen.

  • Spirale der Völkerfreundschaft
    Foto: Spirale der Völkerfreundschaft
    Eine Bewohnerin und Künstlerin des Piusviertels hatte die Idee, im Spielpark Nordwest einen künstlerischen Beitrag zu installieren, der sich mit der Vielfalt der Nationalitäten im Piusviertel beschäftigt. Das von Siglinde Bottesch entwickelte und umgesetzte Kunstwerk trägt den Titel "Spirale der Völkerfreundschaft". Es symbolisiert, dass das Piusviertel seine Zukunft darin sieht, dass die unterschiedlichen Nationalitäten und Bevölkerungsgruppen friedlich und freundschaftlich miteinander umgehen. Es handelt sich um senkrechte Stangen bis zu 6 m Höhe, die in Spiralform angeordnet sind. Die Stangen sind farblich gestaltet. Sie tragen die Farben der Flaggen der im Piusviertel lebenden Nationalitäten. Die bunte Vielfalt der Stangen, die durch das gemeinsame Fundament miteinander verbunden sind, bringt zum einen Freude und Fröhlichkeit zum Ausdruck, aber auch das verbindende Element eines gemeinsamen Lebens in diesem großen Stadtteil.