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Fachhochschule - Grundriss EG
Fachhochschule - Grundriss EG
Fachhochschule - Hörsaal - innen
Fachhochschule - Hörsaal - innen
Fachhochschule - Hörsaal außen
Fachhochschule - Hörsaal außen

Fachhochschule - Eingangshalle
Fachhochschule - Eingangshalle
Fachhochschule - Bibliothek außen
Fachhochschule - Bibliothek außen

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Neubauten der Fachhochschule Ingolstadt
Neubau einer Eingangs- und Ausstellungshalle, einer Bibliothek,
Laborgebäuden und Hörsälen


Adresse:

Fachhochschule Ingolstadt
Esplanade 10
85049 Ingolstadt

Architekt:
Lotharmaria Keiner, Fürstenfeldbruck

Projektleiter:
Franz Balda, Herbert Sonnenberg

Landschaftsarchitekt:
Johann Berger, Freising

Künstler:
Dieter Helis, Sabine Kammerl, Hubert Kiecol, Herbert Peters, Alf Schuler

Statiker:
Grad Ingenieurbauten, Ingolstadt

Ingenieurbüro:
Tischner, Dachau

Lüftung und Klimatechnik:
Nimbach Ingenieure, München

Bauphysik:
Dipl. Ing. Langkau, München

Heizung und Sanitärtechnik:
Ing.-Büro Koch-Frey-Donabauer

Elektro- und Lichttechnik:
Ingenieurbüro Bamberger, Pfünz

Baujahr: 1999

Name des Bauherren/ Auftraggebers:
Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Hochbauamt Ingolstadt

Preise/ Auszeichnungen:
1999 Architektouren


In den beiden Wettbewerbsprojekten - Städtebau Altstadt Ost und Realisierung Fachhochschule - wollte man die Gelegenheit nutzen, den für Ingolstadt typischen grünen Festungsring zu vervollständigen und an dieser wichtigen Stelle wieder mit dem Donauvorland zu verknüpfen. Folglich hatte beim Umsetzen des umfangreichen Hochbauprogramms mit Fachhochschule, Kongresshotel, Multiplexkino und Museum der behutsame Umgang mit dem Glacis höchste Priorität.
Der städtebauliche Entwurf verfolgt das Konzept einer typischen Stadterweiterung als Fortsetzung des Stadtraumes nach Osten, wobei mit dem Tor zum Glacis die Achse zwischen Altstadt und Grünraum weiterentwickelt wird.

Baulicher Schwerpunkt der Fachhochschule Ingolstadt ist die gläsernen Eingangs- und Ausstellungshalle zusammen mit dem „Herz“, einem skulpturalen Hörsaalgebäude samt Veranstaltungsfoyer. Unmittelbar daran grenzen kommunikationsfördernd Bibliothek und Professorengebäude im stadtorientierten Querbau. Das Laborgebäude mit den nördlich angelagerten Werkstätten sowie das Seminargebäude mit Rechenzentrum, Verwaltung und Präsidium öffnen sich fächerartig in den Grünraum des Glacis. Zwei Brücken verbinden die einzelnen Häuser, so dass trotz der klaren Funktionstrennung von Studieren und Arbeiten alle Inhalte - Dienstleistung, Weiterbildung, Lernen und Lehre - eng vernetzt sind.

Bereits der erste Bauabschnitt formuliert Haupteingang und Inhalte in schlüssiger Weise. Transparente Architektur schafft eine freundliche und lichte Atmosphäre. Bescheidenheit und Zweckmäßigkeit der Materialien prägen das architektonische Konzept.

Die Fachhochschule zeigt damit ihre Vielfalt und Offenheit. Das macht sie auch für Stadtbewohner erlebbar und verspannt Altstadt mit Glacis.  

 

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