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WWF - Ansicht Nordost
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WWF - Grundriss
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WWF - Hörsaal
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WWF - Gang
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Erweiterung der Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
der Katholischen Universität Eichstätt


Adresse:
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt
Auf der Schanz 49, 85049 Ingolstadt

Architekten:
Architektengemeinschaft Heid/Stösslein

Bernhard Heid (+), Dipl.-Architekt BDA, Fürth
mit Volker Heid, Dipl. Ing. Univ. Architekt BDA
Hardenbergstraße 53, 90768 Fürth

Prof. Michael Stösslein, Dipl. Ing. Architekt BDA, Nürnberg
mit Stefan Harlé, Dipl. Ing. (FH) Architekt
Veillodterstraße 1, 90409 Nürnberg

Projektleitung:
Prof. Michael Stösslein, Dipl. Ing. Architekt BDA, Nürnberg

Mitarbeiter:
P. Gumbrecht, A. Bramkamp u. S. Senf (Büro Stösslein),
W. Heid u. E. Ringel (Büro Heid)

Fachingenieure:
Statik: Ingenieurbüro Sailer Stepan, München
Haustechnik: Ingenieurbüro Koch, Frey, Donabauer, Ingolstadt
Elektrotechnik: Ewald und Grau, Ingolstadt
Landschaftsarchitekt: Teutsch & Partner, München
Fotograf: Franz Wimmer, München

Bauherr/Auftraggeber:
Stiftung Katholische Universität Eichstätt
Stiftungsdirektor Klaus-Dietrich Bayer und Verwaltungs-
direktor Helmut Bachhuber, Luitpoldstr. 32, 85072 Eichstätt
vertreten durch Diözesan-/Universitätsbauamt Eichstätt
Dipl. Ing. Architekt Karl Frey
mit Dipl. Ing. (FH) Architekt Werner Hausmann

Baujahr:
1992 Realisierungswettbewerb 1.Preis
1993-96 Planungs- und Bauzeit
Nov. 96 Fertigstellung

Das Erweiterungsgebäude (1.BA) der bestehenden Universität ist konzipiert für Hörsäle, Seminarräume und Institutsräume der wirtschaftwissenschaftlichen Fakultät. Der Entwurf ging als 1.Preis aus einem Architektenwettbewerb hervor.

Städtebauliches Konzept
Auf die Architektur des Missionsseminar-Gebäudes wird nur mit gestalterisch zurückhaltenden und städtebaulich reduzierten Maßnahmen reagiert. Kein konkurrierendes Gebäude neben dem Altbau. An der Straße dominiert weiterhin das ehemalige Missionshaus.
Dieses aufgebockte Gebäudevolumen spannt sich gedanklich zwischen die beiden Cavaliere von Leo von Klenze und schafft im östlichen Vorfeld Raum für studentische Aktivitäten. Auf dem bisherigen Sportplatz entsteht langfristig der Universtitätscampus.
Durch überschieben des Brückenbauwerks über die Querachse Haupteingang/Parkplatz werden das auf den Obstgarten orientierte Hauptgebäude sowie die beziehungslosen Nebengebäude Turnhalle und Remise in die Gesamtstruktur integriert.
Quer- und Entwicklungsachse bilden ein Erschließungskreuz, das den Campus in die Wegbeziehungen einbindet.
Vorhandene Grünbeziehungen bleiben erhalten. Durch die Stellung des Neubaus ist der Ostgarten langfristig geschützt. Die versiegelte Fläche wird so gering als möglich gehalten.

Raumkonzept:
Dreigeschossiges Gebäuderegal mit einhüftiger Abfolge von Einzelräumen, weitgehend aufgeständert, unter dem südlichen Kopfgebäude eingeschobenes Zwischengeschoss, darüber geschoßweise gestapelte Hörsäle. Erweiterung gegen Norden durch Audimax vorgesehen.

Statisches Konzept:
Das zwischen ca. acht und zwölf Meter breite und ca. 100 Meter lange Gebäude ist mit einem fugenlosen Betontragwerk erstellt. Das Brückenbauteil besteht aus Plattendecken und Rundstützen mit Achsabstand 6,30m. Auf der Westseite wurden massive Brüstungen aufgesetzt, die Ostseite ist über die lichte Geschosshöhe vollständig verglast.

Fassaden und Materialwahl:
Die Fassaden bestehen aus naturbelassenen Faserzementplatten, eloxierten Aluminiumprofilen und teilweise großflächigen Glastafeln. Vor den Längsfassaden des Brückenbauwerks hängt mit unterschiedlichem Abstand ein feststehender Lamellen-Sonnenschutz aus Alu-Strangpressprofilen.

Weitere Bauabschnitte sind angedacht:
Hinter der bestehenden Baumreihe „Auf der Schanz“ ist die Mensa als niedriges, städtebaulich zur Straße hin nicht wirksames Gebäude an einer Mauerscheibe angelehnt. Zwischen Mensa und Audimax entwickelt sich der Campus, eine Rasenfläche, unter der sich die Bibliothek mit vitrinenartigen Oberlichtern befindet.

 

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