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Stadt und Donau - Foto1
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Stadt und Donau - Foto2
Stadt und Donau - Foto2
Stadt und Donau - Foto3
Stadt und Donau - Foto3

Stadt und Donau - Foto4
Stadt und Donau - Foto4
Stadt und Donau - Lageplan
Stadt und Donau - Lageplan

 

Donauufer am Altstadtrand Ingolstadt - Schlosslände


Bauherr:
Stadt Ingolstadt, Spitalstraße 3, 85049 Ingolstadt

Architekt :
Büro Wolfgang Weinzierl Landschaftsarchitekten
Dipl.-Ing. (TU) Wolfgang Weinzierl
Parkstraße 10, 85051 Ingolstadt 

gemeinsam mit
Goldbrunner + Grad Ingenieurplanungen GmbH

Grad Ingenieurplanungen GmbH
Büro für Baustatik

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) Martin Rehm,
Goldbrunner + Grad;
Anita Fesseler, Landschaftsarchitektin,
Büro Wolfgang Weinzierl

Mitarbeiter:
Christian Thiede, Goldbrunner + Grad

Bauleitung:
Goldbrunner + Grad
gemeinsam mit Büro Wolfgang Weinzierl

Baujahr:
2007


Die Donau war am Rand der historischen Altstadt in Ingolstadt schon lange nicht mehr zugänglich. Dichter Weidenbewuchs dominierte die Uferböschungen.

1992 wurde mit der Landesgartenschau, geplant von den Büros Leitzmann, Landschaftsarchitekt und Büro Brand, Architekt, auf der Stadtseite eine Uferpromenade angelegt. Abgänge zum Fluss konnten aber nicht realisiert werden.

Durch einen Zugang vom Museum für Konkrete Kunst, dem zur Donau hin orientierten Skulpturenpark sowie vom Stadttheater aus ist die Donau nun von zwei nebeneinander liegenden Stufenanlagen aus direkt erreichbar.

Die bestehende, mit Natursteinplatten aus Granit (unterschiedliche Formate in Reihen) belegte Uferpromenade wurde – nicht zuletzt aus Kostengründen – mit einem Belag aus 12 cm starken Betonplatten im Format 120 x 60 cm in Reihen versetzt, fortgeführt. Eine schlanke, in leichtem Bogen geformte Ortbetonmauer trennt den Uferweg und den Aufgang zum Hochufer. Die Oberfläche der Mauerscheibe ist fein gestockt.

Die Stufenanlagen wurden aus Betonfertigteilen hergestellt. Sie ruhen auf einer Unterkonstruktion aus Bohrpfählen und darauf gründenden Querlagern.

Bei Planung und Konstruktion der Stufenanlage wie des Wegebelages musste die Dynamik der Donau-Hochwässer berücksichtigt werden: Ein 100-jähriges Hochwasser erreicht die Oberkante der stadtseitigen Promenadenmauer.

Bei der Ausbildung aller Betonbauteile aus unterschiedlicher Produktion – Ortbetonmauer, Fertigteile, Plattenbelag – wurde größter Wert auf ein möglichst homogenes Erscheinungsbild gelegt: Betongrau, das durch den Zuschlagstoff „Kies“ leicht warm abgetönt ist und damit in der Farbigkeit einen verhaltenen bzw. gleichsam selbstverständlichen Übergang zu der vorhandenen „Naturstein“-Promenade erzielt.

Die in die neue Mauerscheibe integrierte Beleuchtung greift die Struktur des Bestandes auf.  

 

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