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Wohnanlage Griesbadgasse - Foto1
Wohnanlage Griesbadgasse - Foto1
Wohnanlage Griesbadgasse - Foto2
Wohnanlage Griesbadgasse - Foto2
Wohnanlage Griesbadgasse - Innenansicht1
Wohnanlage Griesbadgasse - Innenansicht1

Wohnanlage Griesbadgasse - Innenansicht2
Wohnanlage Griesbadgasse - Innenansicht2
Wohnanlage Griesbadgasse - Innenansicht3
Wohnanlage Griesbadgasse - Innenansicht3


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stadthäuser in Ingolstadt


Adresse:
Griesbadgasse 23 / Neugasse 2

Architekten:
nbundm*
neuburger, bohnert und müller Architekten
Eduard-Schmid-Str. 2, 81541 München und Donaustrasse 9, 85049 Ingolstadt 

Bauleitung:
Horst Weichenrieder, GWG Ingolstadt GmbH 

HLS-Planung:
Siegfried Dormeier, GWG Ingolstadt GmbH 

Statik/WSNW:
Grad Ingenieurplanungen GmbH
Taschenturmstraße 2, 85049 Ingolstadt

ELT-Planung:
Hubert Attenberger
Planungsbüro für Elektrotechnik
Nürnberger Straße 34, 85055 Ingolstadt

Bauphysik/Schallschutz:
Ingenieure Süd GmbH
Siegesstr. 8, 80802 München

Brandschutzgutachten:
IB Springl
Bei der Schleifmühle 15, 85049 Ingolstadt 

Fotografen:
Florian Schreiber, München
Henning Koepke, München


Baujahr:
2007 bis 2008

Bauherr:
Gemeinnützige Wohnungsbau-Gesellschaft Ingolstadt GmbH 

Veröffentlichungen:

  • Welt am Sonntag 22.06.08
  • Donaukurier 24.06.08
  • Architektouren 2008 

Preise/Auszeichnungen:

  • Deutscher Bauherrenpreis 2009/2010 „Hohe Qualität – Tragbare Kosten“, Kategorie Neubau 
  • Bayerischer Bauherrenpreis Stadterneuerung 2009, Energieeffiziente Erneuerung, Besondere Anerkennung

Das Projekt geht aus einer gewonnenen Planungsstudie hervor. Aufgabe war es, ein denkmalgeschütztes Haus aus dem Jahr 1856 zu sanieren und mit weiteren Wohnbauten zu ergänzen. Insgesamt sollten 12 Wohnungen entstehen. Das Grundstück befindet sich im Ensembleschutz der Ingolstädter Altstadt.
Struktur und Formenkanon der Altstadt sind Kontext und Vorbild der neuen Bebauung. An städtebaulich prominenter Stelle entlang der ehemaligen Stadtbefestigung entsteht ein gleichsam dominantes wie integratives Ensemble von vier neuen Wohnhäusern, die den denkmalgeschützten Bestand einbinden. Die aneinander gereihten Giebelhäuser wirken identitätsstiftend, den Bewohnern soll das Gefühl vom „eigenen Haus“ vermitteln werden. Der Rücksprung der Gebäudeflucht zur Neugasse im Norden ermöglicht die Einrichtung von privaten Höfen, die Freifläche im Süden gliedert sich in Mietergärten, die den erdgeschossigen Wohnungen vorgelagert sind, sowie einen allen Bewohnern zugänglichen Garten.
Die Neubauten nehmen in ihrer Gestaltung und Materialität Bezug auf die Umgebung. Das denkmalgeschützte Haus wurde soweit als möglich in seiner Substanz erhalten, der Dachstuhl saniert und als Zeugnis vergangener Tage integriert. Putzfaschen gliedern die Lochfassade des Denkmals. Der Anbau nimmt den Rhythmus der Altbaufassade auf. Die neue Fassade wird ebenfalls durch Faschen und Putzstrukturen unterschiedlicher Körnung gegliedert. Historische Elemente wie Gesimse und Gauben werden adaptiert. Die Fensterformate, deren Größe den heutigen Bedürfnissen angepasst wurde, vermitteln bereits zur Fassade der drei anschließenden Neubauten.
Die EnEV wird um 30 % unterschritten. Erreicht wird dies u.a. durch eine kontrollierte Raumlüftung: in allen Schlaf- und Wohnräumen werden dezentrale Lüftungsgeräte in die Außenwand eingebaut. 

 

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