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Orbansaal  - Westansicht
Orbansaal - Westansicht
Orbansaal - Ostansicht
Orbansaal - Ostansicht
Münster und Orbansaal
Münster und Orbansaal

Orbansaal - Fenster
Orbansaal - Fenster

  

Orbansaal - Umbau und Erweiterung


Adresse:
Konviktstr. 1, 85049 Ingolstadt

Architekten:
Planung:
Diözesan- / Universitätsbauamt Eichstätt, Diözesanbaumeister Karl Frey

Mitarbeit:
Christina Brandl, Richard Breitenhuber, Roland Seidl

Bauleitung:
Architekturbüro Helmut und Klaus Stich

Statik:
Grad Ingenieurplanungen, Ingolstadt

Landschaftsarchitekt:
Teutsch und Partner, München 

Bauherr:
Katholische Canisiusstiftung Ingolstadt

Baujahr:
1993 bis 1996

Der Orbanbau ist Teil des ab 1585 entstandenen Ingolstädter Jesuitenkollegs. Der im Obergeschoß gelegene Saal wurde vom Jesuitenorden als Museumsraum für die Sammlung des Jesuitenpaters Ferdinand Orban (1655-1732) genutzt. Mit der Aufhebung des Jesuitenordens 1773 folgten mehrmalige Nutzungsänderungen, darunter auch die Nutzung durch die Militärbehörde.

Im Jahr 1993 wurde das Diözesanbauamt Eichstätt mit dem Umbau und der Sanierung des Gebäudes beauftragt. Die Maßnahme umfasste den Einbau einer Buchhandlung und des Büro des Stadtdekanats im Erdgeschoss; die Sanierung und Rückführung des historischen Orbansaals in den ursprünglichen Zustand; die Errichtung eines Treppenhauses in einer Stahl-Glas-Konstruktion neben dem historischen Gebäude als Zugang zum Orbansaal sowie die Anlage eines Vorplatzes zur unabhängigen Erschließung der Funktions-bereiche und die Gestaltung der Außenanlagen.

Der Neubau ist vom bestehenden Gebäude abgesetzt. Seine transparente Stahl-Glas-Konstruktion nimmt Rücksicht auf die historische Fassade und beeinträchtigt diese in keiner Weise. Der Orbansaal selbst wurde wieder in seiner historischen Dimension hergestellt. Einbauten aus jüngerer Zeit wurden herausgenommen und die Stuckdecke wieder im ursprünglichen Sinn ergänzt. Die maßstäblich gegliederte Verglasung der Arkadenbögen im Erdgeschoss spielt auf die Symmetrie der darüber liegenden historischen Fenster an. Die Fensterelemente wurde ohne Beeinträchtigung der Stuckprofilierung der Pfeiler eingesetzt und die ursprüngliche Plastizität der Arkadenzone wieder hergestellt. 

 

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