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Dreifachsporthalle - Foto1
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Dreifachsporthalle - Foto2
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Dreifachsporthalle - Foto3
Dreifachsporthalle - Foto3

 

 

 

 


 

 

  

 

 

 

  

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Prof.-Fleischmann-Dreifachturnhalle im Innenhof des Canisiuskonvikts


Adresse:
Bergbräustraße 1a, 85049 Ingolstadt

Planung und Bauleitung:
Diözesan- / Universitätsbauamt Eichstätt, Diözesanbaumeister Karl Frey

Mitarbeit:
Richard Breitenhuber, Winfried Glasmann, Roland Seidl, Robert Fürsich, Clemens Bittl

Statik:
Sailer Stepan & Partner, München

Haustechnik:
Ingenieurbüro Hausladen, Kirchheim

Landschaftsarchitekt:
Wolfgang Weinzierl Landschaftsarchitekten, Ingolstadt

Baujahr:
2004 bis 2006

Bauherr:
Katholische Canisiusstiftung Ingolstadt 

Die Gebäude der Canisiusstiftung – das historische Jesuitenkolleg – liegen im Umfeld der spätgotischen Münsterkirche, umgeben von denkmalgeschützten Bauten.

Zur Diskussion stand für den Bauherrn – die Canisiusstiftung – die Frage einer Bebauung des Hofbereiches. Hierzu gab es unterschiedliche Nutzungsvarianten. Aufgrund der Notwendigkeit einer Sporthalle für die in der Trägerschaft der Diözese sich befindenden Gnadenthal-Schulen wurde untersucht, ob der Bau einer Dreifachturnhalle in diesem Areal städtebaulich verträglich ist.

Bei der Entwicklung des Konzeptes waren drei wesentliche Faktoren zu berücksichtigen:

  1. Die städtebauliche Einbindung in das historische Ensemble,
  2. die statischen Randbedingungen durch die bereits vorhandene Tiefgarage in diesem Areal und
  3. eine Öffnung des Innenhofes für die Allgemeinheit und eine Fußgängerverbindung zwischen Bergbräu- und Jesuitenstraße.

Das Gebäude in seinem Querschnitt bezieht sich auf die angrenzenden Gebäude und öffnet sich in seinen Erschließungsflächen zum neu geschaffenen Grünbereich.

Der Baukörper wurde aufgrund der statischen Bedingungen in Stahlbauweise konstruiert. Die Außenhaut besteht aus weiß lasierten Lärchentafeln. Auf diesem Untergrund wurden von Künstler Rudolf Ackermann farbige geometrische Linien aufgetragen. Vorgehängt wurde im Abstand von 30 cm eine durchscheinende Lochblechverkleidung, die in ihrer Profilierung die Schichtung und die Materialität der umgebenden Bebauung aufnimmt. Die räumliche Staffelung von verschiedenen Texturen ergibt bei wechselndem Tageslicht und verändertem Standort unterschiedliche Fassadenbilder. Zugleich wird ein Eindruck von Leichtigkeit vermittelt.  

 

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