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Europan 6


Adresse:
Am Äusseren Buxheimer Weg 44-50 (Richard-Wagner-Straße), 85057 Ingolstadt

Architekt:
Kern und Schneider Architekten Partnerschaft Blauwerk

Mitarbeiter:
Ulrike Mertl, Paul Dudzinski, Torsten Schlauersbach, Peter Hess, Daniele Rosenberger, Patricia Costantini

Landschaftsarchitekten:
Kern und Schneider Architekten Partnerschaft Blauwerk

Statik:
AJG Ingenieure, München

HLS/ELT:
Koch Frei Donabauer, Gaimersheim

Bauphysik:
Akustik Süd, München

Fertigstellung:
April 2005

Das Planungskonzept ist hervorgegangen aus einem Wettbewerbsverfahren, das im Jahr 2000 im Rahmen von Europan 6 ausgelobt wurde. Ziel war es, für den exponierten Standort direkt an der stark befahrenen Nordspange, eine Lösung im Wohnungsbau zu finden. Damit sollte das südlich anschließende, architektonisch anspruchsvolle und experimentelle Wohnquartier abgerundet werden.

Das Gebäude orientiert sich mit seinem Konzept an der Typologie des Terrassenhauses mit gut belichteten Wohnungen und privaten Freiflächen. Zwei langgestreckte, parallele Baukörper staffeln sich südlich der Verkehrsachse hintereinander. Dazwischen eingespannt liegt ein ebenerdiges Parkhaus, das stirnseitig angefahren wird. Das Dach der Garage ist begehbar und wird über großzügige Treppenanlagen erschlossen. Hier liegen auf der einen Seite die Zugänge zu den zweigeschossigen Reihenhäusern im Süden und auf der gegenüberliegenden Seite die Gartenterrassen von Maisonetten im Erd- und ersten Obergeschoss der viergeschossigen nördlichen Spange. Auf diesem angehobenen Innenhof, der Piazza, können sich sowohl die Bewohner und deren Kinder, als auch die Angestellten und Nutzer der Läden und Büros treffen. die Maisonetten verfügen über einen unmittelbaren Zugang zwischen parkendem Auto und Wohnungen. Im Rahmen des geförderten Wohnungsbaus, konnten Grundrisse mit Galerien, Oberlichtern, raumhohen Schiebetüren und durchgesteckten Wohnräumen realisiert werden.

Teil des Konzeptes war die Kombination von Arbeiten und Wohnen. Zwei Gewerbeeinheiten an den großen öffentlichen Treppenaufgängen ermöglichen eine offene Fassade an den Gebäudeenden und könnten als wohnungsnaher Arbeitsplatz oder auch als kleiner Laden für die Nahversorgung genutzt werden.

Das energetische Konzept basiert auf einer großzügigen Verglasung der Südfassaden zur passiven Sonnenenergienutzung, kombiniert mit einer dezentralen, kontrollierten Wohnungslüftung mit Warmluftrückgewinnung und Solarkollektoren zur Warmwasserbereitung auf dem Dach des Nordgebäudes. 
 

 

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