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Studentisches Wohnen Kellerstraße - Foto1
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Studentisches Wohnen Kellerstraße - Foto2
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Studentisches Wohnen Kellerstraße - Foto3
Studentisches Wohnen Kellerstraße - Foto3

Studentisches Wohnen Kellerstraße - Foto4
Studentisches Wohnen Kellerstraße - Foto4



 

 




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sanierungsgebiet D Ingolstadt, 3. BA Studentisches Wohnen Kellerstraße -
24 Appartements eines Studentenwohnheimes


Adresse:
Sebastianstraße 7, 85049 Ingolstadt

Architekten:
Prof. Andreas Meck (meck architekten) und Stephan Köppel (Architekt) (Phase 5-8)

Projektleitung:
Dipl. Ing. Werner Schad
Mitarbeit: Susanne Frank

TWPL:
Ingenieurbüro Schittig 

Fertigstellung:
August 1999

Bauherr:
Gemeinnützige Wohnungsbau-Gesellschaft Ingolstadt GmbH 

Preise / Auszeichnungen:

  • Deutscher Städtebaupreis 1999
  • Bauherrenpreis 2001

Das Studentenwohnheim ist Teil einer Anlage, die innerstädtisches integriertes Wohnen zum Thema hat.
Die Struktur des Wohnheims ergibt sich aus der Forderung, offenes studentisches Wohnen mit der Schließung des Blockrandes in Einklang zu bringen. Das EG ist charakterisiert durch Durchwegungen in Nord-Süd-Richtung und den offenen Aufgang zu den Appartements. Der Steg zum Integrierten Wohnen vervollständigt das Konzept der Durchwegung und den integrativen Charakter der Anlage.
Der Grundstückszuschnitt bestimmt die Baukörperform. Aus Überlagerung der orthogonalen Studentenappartements mit der konischen Gebäudeform entsteht
räumliche Spannung, die als interaktive Zone genutzt wird.
EG und 1.OG wurden zu einer Maisonette zusammengefaßt, um Rückzugsbereiche zum Arbeiten und Schlafen zu bilden. Festverglaste Fensterelemente ermöglichen den Sichtkontakt und das Erleben des Umfeldes, offenbare Oberlichter eine gezielte Belüftung.
Die Appartements des 2./3.OGs werden jeweils durch einen Laubengang bzw. den 2-geschossigen Kommunikationsbereich erschlossen. Bei den Wohnungen wurde Wert auf gute Möblierbarkeit und die Anordnung der Küchen mit Sichtverbindung zur gemeinschaftlichen Erschließung gelegt.
Geringes Budget und die schwierige Gründung des Gebäudes über der Tiefgarage führten dazu, das Gebäude monolithisch in Ortbeton herzustellen. Im Innern wurde auf den Einsatz von Mauerwerk verzichtet und die Sanitärzellen in Leichtbauweise ausgeführt.
Sichtbeton, naturbelassene Oberflächen und eine zurückhaltende Farbgebung bestimmen das Äussere des Baus. Auch im Inneren wurde der Beton sichtbar gelassen. Nur das Küchen-Bad-Element ist als rote Holzbox gestaltet.
Das Gebäude lebt von der Reflexion der Entwurfsgedanken der ersten Bauabschnitte: Die Farbe Rot, ursprünglich als Zeichen der Initialzündung im Sanierungsgebiet gewählt, taucht als roter Widerschein auf der "rohen" Fassade und nun auch im Innern der Appartements wieder auf, gleichsam eine Verinnerlichung der Ursprungsidee. 

 

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