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Pausenhalle Reuchlin - Foto1
Pausenhalle Reuchlin - Foto1
Pausenhalle Reuchlin - Foto2
Pausenhalle Reuchlin - Foto2
Pausenhalle Reuchlin - Foto3
Pausenhalle Reuchlin - Foto3

Pausenhalle Reuchlin - Foto4
Pausenhalle Reuchlin - Foto4
Pausenhalle Reuchlin - Querschnitt
Pausenhalle Reuchlin - Querschnitt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neubau einer Pausenhalle für das Reuchlin Gymnasium Ingolstadt


Adresse:
Gymnasiumstrasse 15, Ingolstadt

Architekt:
Architekturbüro Brand, Ingolstadt
Tobias Brand Dipl. Ing. (Univ.) Architekt und Stadtplaner BDA
Florian Brand Dipl. Ing. (Univ.) Architekt BDA

Fertigstellung:
Oktober 2000

Bauherr:
Stadt Ingolstadt

Preise/Auszeichnungen:

  • Anerkennung Bayerischer Holzbaupreis 2002
  • Nominiert für die Architektouren 2003


Das humanistische Reuchlin Gymnasium in der Altstadt Ingolstadts benötigte seit langem eine Pausenhalle. Ziel der Planung war es, mit einem
eigenständigen Baukörper den gestalterisch dominierenden Altbau mit seiner klassizistischen Fassade nicht zu beeinträchtigen.
Dazu wurde die schmale Pausenhalle um ein Geschoss in den Boden versenkt . Durch die Positionierung des stark aufgeglasten Neubaus westlich des Haupteingangs bleibt das Portal und somit der Zugang zur Schule ungestört. Die Fassadensymmetrie des Altbaus wird aufgrund der Transparenz des Neubaus weiterhin wahrgenommen.
Die Pausenhalle ist auf zwei Ebenen organisiert. Die untere Ebene entspricht dem Untergeschoss der Schule. Die Galerieebene ist vom Pausenhof aus
schwellenlos begehbar. Auf der Nord- und Westseite wurde das Gelände um das Gebäude abgetragen und somit der direkten Austritt ins Freie ermöglicht. Auf der Südseite wurde das Gelände abgeböscht und mittels Sitzstufen zum Theatron ausgebaut. Durch die grossen zweifügeligen Tore wird das Theatron mit dem Halleninneren verbunden. Das Untergeschoss als Veranstaltungsraum kann sowohl vom Pausenhof als auch von den Galerieebenen eingesehen werden.
Neben den täglichen Pausen finden in der neuen Halle auch Schulkonzerte, Abiturfeiern u.ä. statt. In einer schmalen Nebenraumzone im Untergeschoss sind
Pausenverkauf, Haustechnik, Stuhllager und sonstige Betriebsräume angeordnet. Über den Treppenraum des Altbaus und einen nachgerüsteten Aufzug
funktioniert die Anbindung an den Neubau.
Die Bedachung der Pausenhalle gliedert sich in zwei niedrige Seitenbereiche über den Seitengalerien sowie
einen höheren begrünten Mittelteil. Die Fassade besteht überwiegend aus Glas sowie vertikalen Holzelementen, in welchen sich die Eingänge befinden. Das Farbkonzept unterscheidet deutlich zwischen Innen- und Aussenraum. Lehnt sich die Pausenhalle mit ihrem leuchtenden Orangeton an das Gelb des bestehenden Schulbaus an, so dominieren im Gebäudeinneren Blau- und Grautöne sowie die naturbelassenen Deckenuntersichten in Holz. Die gewählte Farbgebung bietet für die Pausennutzung Wohnlichkeit und für feierliche Anlässe einen würdigen Rahmen. 

 

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