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Museum für Konkrete Kunst - Foto1
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Museum für Konkrete Kunst - Foto2
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Museum für Konkrete Kunst - Foto3
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Museum für Konkrete Kunst - Foto4
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Museum für Konkrete Kunst - Foto5
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Umbau und Sanierung der Donaukaserne Ingolstadt 
Museum für Konkrete Kunst


Adresse:
Tränktorstr. 6 - 8, 85049 Ingolstadt

Architekt:
Architekten BDA Claus + Forster, München

Projektmitarbeiter:
Dipl.-Ing. Florian Roggatz

Fachingenieure:
Freianlagenplanung: Landschaftsarchitekt Weinzierl, Ingolstadt
Statik: Ing.-Büro Martinka + Grad, Gaimersheim
Heizungs-, Lüftungs-, Sanitärplanung: Hofer + Hölzl, Fürstenfeldbruck
Elektroplanung: Ing.-Büro Bamberger, Pfünz

Fertigstellung:
1989 - 1992

Bauherr:
Freistaat Bayern, Bayerisches Staatsministerium der Finanzen

Preise/Auszeichnungen:
BDA Preis Bayern 1993 

Im Rahmen der Sanierung der ehemaligen Donaukaserne stand ca. ein Viertel des Gebäudevolumens für das Museum zur Verfügung. Seine Erschließung erfolgt über die im Bereich des Mittelrisalites in der Tränktorstraße liegenden Passage zwischen Altstadt und Donauufer.
Von dort führt der Eingang über eine großflächige verglaste Eingangsfassade in die dreigeschossige Galeriehalle, deren eingestellte Ebenen mit einläufigen Stahltreppen verbunden sind. Im hinteren abgesenkten Erdgeschossbereich können große, schwere Exponate aufgestellt werden. Dahinter liegt der durch eine schräggestellte Wand abgetrennte Medienraum.
Konstruktionen: Historische Ziegelaußenwände, Stahlbetondecken, Stahlstützen, Stahltreppen, Wandtemperiersystem.

"Der mit den Architekten gemeinsam entwickelte künstlerische Auftakt von Jan von Munster, eine Lichtplastik, die den Durchblick ins Obergeschoss kreuzt und, gestört von einer Magnetschiene (Anziehungskräfte!), als Spur durch den Eingang führt, bannt alle Biederkeit. Das Museumsschiff besteht aus einem einzigen Raum auf drei Ebenen. Ein gläserner Aufzug und eine breite, elegante Stahltreppe (an der Fassade zur Donau hin durch eine parallele Fluchttreppe dupliziert) stellen die Verbindung zu den Galerieebenen her. Die unregelmäßigen Außenwände unterschiedlicher Dicke, präpariert als Indizien für die Historie des Gebäudes, kontrastieren wirkungsvoll mit den schlanken, kompromisslos strengen Einbauten. Ist Architektur nicht auch konkrete Kunst, die eigenen Gesetzen folgt?
Beeindruckend ist die Sorgfalt und Geschmackssicherheit, mit der die Architekten zu Werke gegangen sind. Die aufmerksam stehenden Säulen, die feinen Geländer, die den Raum durchschneiden, die grauen Beläge (Muschelkalk und Linoleum), durch Stahlprofile, hinter denen sich die Paneele einer raffinierten Strahlungsheizung verbergen, von den rauhen Wänden getrennt, die balancierenden, präzise gesicherten Hängewände: All das zeigt eine Kultur, die andere mit medialem Aplomb eröffnete Kunsthäuser vermissen lassen."

 

 

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