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alkitronic - Westfassade - Foto1
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alkitronic - Westfassade - Foto2
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alkitronic - Besprechungsraum
alkitronic - Besprechungsraum

alkitronic - Ostfassade
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alkitronic - Schnitt
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Green Building - der alkiTECHNIK Zentrale in Ingolstadt


Adresse:
Unterlettenweg 4, 85051 Ingolstadt

Architekt:
Bachschuster Architektur GmbH

Fachingenieure: 
Statik:
Schittig & Partner, Ingenieurbüro

Heizung, Lüftung, Sanitär:
Fa. FDW, Frey, Donabauer, Wich, Ingenieurbüro

Fertigstellung:
Juli 2005

Bauherr:
Herr Albert Kipfelsberger


Innovatives Hightech Gebäude mit richtungsweisender Energietechnik

Ein vierstöckiger Büro- und Produktionskomplex in Ingolstadt:

Tagsüber ruht er auf einem lang gezogenen Produktionsgebäude, nachts scheint er von Westen betrachtet unwirklich auf einem blauen Lichtband in 4 m Höhe zu schweben.
Hier vereint sich hochwertigste Architekturgestaltung mit dem Einsatz innovativer Energietechnik und Wirtschaftlichkeit.

Für Heizung und Kühlung benötigt der Baukörper keine fossilen Brennstoffe und wird aufgrund seiner eingesetzten hoch effizienten Energienutzung wissenschaftlich begleitet.
Eine kluge Kombination aus Erdwärme und Solartechnik bringt dem Nutzer bis zu 50% Energieeinsparung und ist - so die Expertenmeinung - europaweit richtungweisend.

Das Gebäude befindet sich am Ende einer Erschließungsstraße – leicht erhöht von der Hauptzufahrtsstraße. Um hierbei den Besucher direkt auf das Gebäude, den Haupteingang und der davor gelagerten Ausstellungsbereiche zu führen, wurde das Gebäude in seiner Form der vorhandenen Führung nachempfunden. Sie unterstützt damit auch den neugierigen Besucher die vorhandene Situation schnell zu erfassen.

Zudem wurde auf die architektonische Trennung der verschiedenen Funktionen des Gebäudes besonderer Wert gelegt.

Die Produktionsebene befindet sich im EG-Bereich und soll durch die gekrümmte Fassade die Dynamik des Unternehmens verdeutlichen.

Die Fassadengestaltung und Ausbildung soll die technische Ausrichtung des weltweiten Marktführers widerspiegeln.

Für den Besucher wurde auf der Eingangsseite ein voll verglaster Ausstellungsbereich errichtet. Dieser ist ebenfalls in der Nacht beleuchtet und soll so dem Vorbeifahrenden und Interessierten die Möglichkeit geben, sich über die hier entwickelten Produkte zu informieren.

Der Hightech Charakter wird besonders in der vollkommen aufgeglasten Fassade auf der Westseite des Gebäudes, welche auch als Klimapuffer fungiert, ersichtlich.

Ebenso die Oberflächengestaltung des Produktionsgebäudes, welche den Kontrast zu den darüber liegenden Büroetagen bilden soll.

Bei einer Bruttogrundrissfläche von rund 3.700m2 werden die Baukosten mit 4,5 Millionen Euro beziffert. Trotz der innovativen Gebäudetechnik ist sie nur um etwa 5 % höher als bei konventionellen Gebäuden.


Strukturplanung

Vor der Entwicklung des Architektur- und Technikkonzeptes stand anfangs die im Vorfeld durchgeführte Strukturplanung, sowie detaillierte Analyse der Bauaufgabe für das Gebäude auf dem Grundstück.

Hierdurch wurde die notwendige Entwicklung und Optimierung des Unternehmens nicht nur für die Ansiedlung, sondern im Besonderen für die weiteren Expansionsmöglichkeit der nächsten Jahre aufgezeigt und sichergestellt.

Baurechtliche Probleme und potentielle, kostenintensive Erweiterungen, sowie Fehlplanungen sind somit für die Zukunft ausgeschlossen.

Durch die Strukturplanung wurde die Ansiedlung des Weltunternehmens auf diesem Grundstück erst möglich gemacht. Die Grundstücksfläche, die vorab als ungeeignet erschien, erhielt dadurch eine immense Aufwertung. Der Flächenverbrauch zur Errichtung des Gebäudes wurde auf ein Minimum reduziert, was den angrenzenden Grünflächen zu Gute kam. 
 

 

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