Hilfsnavigation

Volltextsuche

Icon deutsch Icon english

 

Theater - Foto1
Theater - Foto1
Theater - Foto2
Theater - Foto2
Theater - Foto3
Theater - Foto3

Theater - Foto4
Theater - Foto4
Theater - Foto5
Theater - Foto5

  

Stadttheater Ingolstadt



Adresse:
Schlosslände, Ingolstadt

Architekt:
Hardt-Waltherr Hämer und Marie-Brigitte Hämer-Buro

Mitarbeiter:
Klaus Meyer-Rogge, Norbert Walter, Hans Schubert
 
Bühnentechnik:
Münter und Bieste, Berlin
 
Außenanlagen:
Walter Rossow und Gerda Gollwitzer, Gottfried Hansjakob
 
Kunst:
Heinrich Eichmann, Goldbilder
Hans Aeschbacher, Stele auf dem Vorplatz
Liselotte Spreng, Wandteppiche
Max Wiederkehr, Gemälde
 
Innenausstattung:
Robert Haussmann, Lichtskulptur und Sitzwolken
Piter Zech, Stühle
 
Fotograf:
Helmut Bauer
 
Bauherr:
Stadt Ingolstadt

Fertigstellung:
1961 - 1966

Auszeichnungen:

  • 1961 Wettbewerb für Gastspieltheater, Bibliothek und Hallenbad, 2. Preis
  • 1967 BDA-Preis Bayern
  • 2002 Aufnahme in die Denkmalliste


Die Lage des Bauwerks am Rande der historischen Altstadt steht im Dreiklang mit dem Herzogskasten und dem Neuen Schloss. Die polygonal gestaltete Baumasse des Theaters setzt einen eigenen, modernen architektonischen Schwerpunkt gegenüber der Historie.
Hauptfassade, Eingang, Publikumsräume und Außenterrassen sind der Stadt und seinen Einwohnern zugewandt. Der Vorplatz wird zum alltäglichen Marktplatz.
 
Im Innern spiegelt das Foyer mit Treppen,  Ebenen und seiner Schiefwinkligkeit die Atmosphäre eines öffentlichen Platzes wider. Die großzügige Fensterfront inszeniert die Altstadtsilhouette als Panoramabild. Theaterraum und Konzertsaal dagegen sind exakt achsialsymmetrisch geformte Räume. Die polygonale Anordnung der Wände ergibt sich aus akustischen Gesetzmäßigkeiten und der Sitzanordnung des Publikums.
 
Konsequent wird im gesamten Gebäude der Baustoff Beton eingesetzt, sichtbar, rau, grob, geformt. In allen Variationen. Dazu kontrastieren Schallsegel, Wandverkleidungen, Parkettböden und erzeugen eine warme Grundstimmung. Festlichkeit wird durch Veredelung der Betonflächen mit Goldbildern und eine Lichtskulptur erzeugt.

 Zurück zur Übersicht