Hilfsnavigation

Volltextsuche

Icon deutsch Icon english
Architekturführer - Rahmenplan Gießereigelände
Architekturführer - Rahmenplan Gießereigelände
Architekturführer - Rahmenplan Gießereigelände
Architekturführer - Rahmenplan Gießereigelände
Architekturführer - Rahmenplan Gießereigelände
Architekturführer - Rahmenplan Gießereigelände

Rahmenplan Entwicklung Gießereigelände

 
Adresse:
Ehemaliges Gießereigelände an der Roßmühlstrasse

Architekten:

Klein und Sänger Architekten:
Büroleiter: Dipl.Ing. Reiner Klein, Dipl.Ing. Reinhart Sänger
Projektleiter: Dipl.Ing. Frank Kossian

Irene Burkhardt Landschaftsarchitekten:
Büroleiter: Landschaftsarchitektin und SRL Irene Burkhardt
Projektleiter: Landschaftsarchitekt Oliver Engelmayer
Fachingenieure: Landschaftsarchitektin Andrea Brandl

Bauherr:
Freistaat Bayern, Staatliches Hochbauamt Ingolstadt,
Stadt Ingolstadt, Stadtplanungsamt Ingolstadt, IFG Ingolstadt AöR

Preise/Auszeichnungen:
Der Entwurf der Arbeitsgemeinschaft Klein und Sänger Architekten/ Irene Burkhardt Landschaftsarchitekten ging aus dem Wettbewerb als 1. Preisträger für den städtebaulichen Ideen- wie für den Realisierungsteil für die Hochschulerweiterung hervor. Für den entwickelten Rahmenplan sind die wesentlichen Grundzüge des Wettbewerbes beibehalten worden.


Dem Rahmenplan zur Entwicklung des Alten Gießereigeländes geht der prämierte Wettbewerbsentwurf zur Neuordnung des ehemaligen Fabrikgeländes voraus.

Innerhalb definierter Baufelder werden Stadtbausteine gesetzt, die die übergeordneten Prinzipien, Besonderheiten und Aspekte der historischen Entwicklung aufnehmen und weiterführen:
Das Baufeld der Fachhochschulerweiterung gliedert sich in 5 eigenständige, unabhängig zu realisierende Bauteile. Sie gruppieren sich so zueinander, dass sich zwischen den Baukörpern unterschiedliche Platzräume ergeben.

Die beiden Hochschulgebäude des ersten Bauabschnitts bilden mit der Gießereihalle ein städtisches Ensemble, das mit dem zentralen Platz eine schlüssige Verbindung zum Stadtzentrum schafft. Das Baugefüge aus Hotel- und Konferenzgebäude und einem Büro- und
Seminargebäude weicht hinter die Flucht zwischen dem ‚Neuen Schloss’ und dem ‚Kavalier Dallwigk’ zurück. So entsteht ein großzügiger Aufgangsbereich vor dem Konferenzgebäude zur höhergelegenen Donauterrasse mit direktem Bezug zum Fluß.

Die funktionale und materielle Gliederung der Binnenräume nimmt die Geometrie der räumlichen Bezüge aus dem Außenraum auf. Die Blickbeziehung in das Glacis wird zwischen den einzelnen ‚Stadtbausteinen’ hindurch immer wieder erlebbar. Das gesamte Gießereigelände ist als Freiraum öffentlich nutzbar. Der geplante Festungsrundweg wird im Bereich des alten Gießereigeländes fortgeführt und somit zum Rundweg geschlossen. Großzügige Wiesenflächen bieten campusnahe Aufenthaltsräume im Freien. Sie orientieren sich an der weiterentwickelten historischen Topographie des Ortes, geben als geneigte Ebenen archäologische Befunde frei und schließen nach Südwesten an die Grünräume entlang der Schlosslände an.