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Architektur - Don-Bosco-Schule
Architektur - Don-Bosco-Schule
Architektur - Don-Bosco-Schule
Architektur - Don-Bosco-Schule
Architektur - Don-Bosco-Schule
Architektur - Don-Bosco-Schule

Architektur - Don-Bosco-Schule - Schnitt
Architektur - Don-Bosco-Schule - Schnitt
Neubau Förderschule Don-Bosco


Adresse:
Permoserstr. 7, Ingolstadt

Architekten:
ZOOMARCHITEKTEN, Berlin

Bauüberwachung:
A + S Architekten Ingenieure

Baujahr:
07/2008 - 06/2010

Bauherr:
Stadt Ingolstadt


Der Neubau bildet, neben der Erweiterung der Hauptschule an der Herschelstraße und dem Neubau der Petrus-Canisius-Schule, städtebaulich den nördlichen Abschuss des neuen Schulzentrums Permoserstraße. Daraus erwuchs die Anforderung einen eindeutigen und ruhigen Baukörper zu schaffen, der neben lichtdurchfluteten Klassenräumen auch eine hohe Aufenthaltsqualität in den Flurbereichen bieten sollte. Hinsichtlich des Energieverbrauches sollte zudem der mit dem Klimaschutzprogramm der Stadt vorgegebene maximale Jahres-Heizwärmebedarf von 20 kWh/(m³a) noch unterschritten werden.
 
Die Schule wurde daher als kompakter, dreigeschossiger, längsrechteckiger Baukörper mit einem innenliegenden Lichthof konzipiert. Sämtliche Klassen sind nach außen orientiert. Die Flure liegen auf der Innenseite, dem Lichthof zugewandt. Die spielerisch springend angeordnete Fensterstruktur zu diesem Hof schafft eine belebte Lichtstruktur in den partiell aufgeweiteten Fluren und bietet spannende Sichtbeziehungen.
Das Eingangsfoyer ist Pausenhalle und Aula zugleich und vermittelt räumlich zwischen dem der Schule vorgelagerten Außenbereich und dem Lichthof. Gerundete Wände weisen auf jedem Geschoss den Weg zu den diagonal gegenüberliegend angeordneten Treppenräumen.
Die äußere Fassade wurde als eine umlaufende, prägnant gefärbte Haut ausgeführt und verleiht der Schule ihre spezielle Identität.
 
Der Einsatz von vorgefertigten, weit spannenden Spannbetonfertigteildecken ermöglichte, die Bauzeiten und Kosten in dem vorgegebenen Rahmen zu halten. Die Beheizung des gesamten Gebäudes erfolgt mittels einer Bauteiltemperierung der Außenwände, wodurch der Jahres-Heizwärmebedarf bei lediglich ca. 12,4 kWh/(m³a) liegen wird. Eine auf den Dachflächen angeordnete Photovoltaikanlage untermauert das nachhaltige Energiekonzept des Gebäudes zusätzlich.

 

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