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EEG 2014 - Änderungen in der Windenergie an Land

Einen festen Vergütungsanspruch für Windenergieanlagen haben nur noch Kleinanlagen bis 500 Kilowatt installierter Leistung, ab 2016 nur noch Anlagen bis 100 Kilowatt. Eine Vielzahl der Anlagen muss deshalb ihren Strom in der Direktvermarktung und dem Marktprämienmodell vermarkten. Die Einspeisevergütung nach § 49 Abs.1 EEG beträgt zu Beginn 8,90 Cent/kWh für 5 Jahre. Dannach sinkt die Vergütung auf 4,95 Cent/kWh.

Ausbaupfad und Degression

Die Vergütung wird, beginnend zum 1. Januar 2016 im Quartalsrythmus abgesenkt. Die Absenkung stellt keinen fixen Wert da, sondern hängt vom Zubau des jeweiligen Quartals ab. Der Ausbaupfad im Bereich Windenergie wurde auf 2400 - 2600 Megawatt festgelegt. Die Degressionsätze erhöhen oder senken sich in Abhängigkeit des Ausbaus.

Referenzertragsmodell

Zur Besserstellung von Windenergieanlagen in windschwachen Gebieten gibt es im neuen EEG weiterhin das Referenzertragsmodell, welches für diese Anlagen eine verlängerte Anfangsvergütung sichert. Dabei verlängert sich der Vergütungszeitraum um einen Monat je 0,36 Prozent des Refrenzertrags, um den der Anlagenertrag 130 Prozent des Referenzertrags unterschreitet. Bei einer Unterschreitung von 100 Prozent des Referenzertrages verlängert sich die First um einen zusätzlichen Monat je 0,48 Prozent dieser Unterschreitung.

10-H Regelung

Die 10-H Regel gibt vor, dass Windenergieanlagen ein 10-faches ihrer Höhe als Abstand zu bebauten Ortschaften bzw. Wohngebäuden einhalten müssen. Betroffen sind alle Windenergieanlagen deren Genehmigung nach dem 4. Februar erfolgt ist. Aktuell ist diese noch nicht in Kraft. Es liegt der Gesetzesentwurf zur Änderung der Bayerischen Bauordnung vor und wurde vom Wirtschaftsausschuss bereits verabschiedet.

Weitere Informationen finden Sie in der Gesetzesfassung des EEG 2014.