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Wie und wo in Ingolstadt sind Flüchtlinge untergebracht?

Grundsätzlich ist für die Unterbringung von Asylbewerbern die jeweilige Bezirksregierung zuständig (Gesetz über die Aufnahme und Unterbringung der Leistungsberechtigten nach dem Asylbewerberleistungsgesetz – Aufnahmegesetz, AufnG), im Falle der Stadt Ingolstadt ist dies die Regierung von Oberbayern. Entsprechend § 7 Abs. 2 der seit 01.09.2016 geänderten Asyldurchführungsverordnung (DVAsyl) hat die Stadt Ingolstadt 2,9  aller der Regierung von Oberbayern zugewiesenen Asylbewerber unterzubringen. Bis zur Neufassung der DVAsyl waren es noch 3,3 %.

Zur Erfüllung dieser Aufgabe wurden in Ingolstadt zwei Erstaufnahmeeinrichtungen in Verantwortung der Regierung von Oberbayern, das Containerdorf an der Manchinger Strasse und die Max-Immelmann-Kaserne eingerichtet. Dort konnten insgesamt bis zu 900 Personen untergebracht werden.
Auf Grund des ständig weiter steigenden Flüchtlingsstroms wurden diese Erstaufnahmeeinrichtungen zum 01.09.2015 bzw. zum 01.10.2015 in eine Ankunfts- und Rückführungseinrichtung für Asylbewerber mit geringer Bleibewahrscheinlichkeit (ARE) umgewandelt und in der Folge um 2 weitere Dependancen auf dem Stadtgebiet erweitert. Da auch die Kapazität der Einrichtung in der Max-Immelmann-Kaserne erhöht wurde, können in dieser ARE bis zu 2.900 Asylbewerber untergebracht werden. (Erläuterungen zu ARE siehe Nr. 16)

Im Dezember 2016 wurde von der Regierung von Oberbayern eine Gemeinschaftsunterkunft mit eine Kapazität von 288 Plätzen im Ingolstädter Nordosten eröffnet

Daneben gibt es weitere 30 dezentrale Unterkünfte in Verantwortung der Stadt Ingolstadt, verteilt über das gesamte Stadtgebiet. Diese Unterkünfte sind von sehr unterschiedlicher Größe und auch sehr unterschiedlich ausgestaltet; von der kleinen Wohnung für 2 Personen bis zur großen Einrichtung für 100 Personen mit Gemeinschaftsküche.

 

Kontakt: unterbringung-asyl@ingolstadt.de

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