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ESF-Bundesprogramm zur Eingliederung Langzeitarbeitsloser

Logo - JobcenterZiel des Bundesprogramms ist es, für arbeitsmarktferne langzeitarbeitslose Leistungsbezieher im SGB II Perspektiven einer beruflichen Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu schaffen. Im Mittelpunkt der Aktivitäten stehen die gezielte Ansprache und Beratung von Arbeitgebern, Coaching und Qualifizierung des Teilnehmers nach der Beschäftigungsaufnahme sowie der Ausgleich der Minderleistung durch Lohnkostenzuschüsse. Die Entscheidung für die Teilnahme am Programm und die Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses sind freiwillig wodurch sich das Programm nur an motivierte Leistungsberechtigte richtet.

Jobcenter - LangzeitarbeitsloseDas Programm startete im Jobcenter Ingolstadt am 1. August 2015. Bis Juli 2017 kann die Neueinstellung arbeitsmarktferner Langzeitarbeitsloser gefördert werden.

Projektflyer des Jobcenters zum Herunterladen


Beschreibung der Programmsäulen:

1. Betriebsakquisiteur
Die Arbeitgeberansprache und -betreuung erfolgt durch einen Betriebsakquisiteur des Jobcenters. Der Betriebsakquisiteur betreibt gezielte Stellenakquise für Personen der Zielgruppe und berät Arbeitgeber über bestehende Fördermöglichkeiten. Er ist das zentrale Bindeglied zwischen Arbeitgebern, dem Jobcenter (insbesondere Arbeitgeber-Service und bewerberorientierter Vermittlung) und dem Coach des Arbeitnehmers.

2. Coaching des Arbeitnehmers
Die Coaches unterstützen die Teilnehmer mit dem Ziel, deren Leistungsvermögen zu steigern, das Beschäftigungsverhältnis zu stabilisieren und sie dauerhaft in den allgemeinen Arbeitsmarkt einzugliedern. Dabei arbeitet der Coach auch eng mit dem jeweiligen Arbeitgeber zusammen, denn dessen betriebliche und soziale Anforderungen sind ebenfalls Bestandteil des Coachings. Die Intensität des Coachings wird an die individuellen Bedarfe und die im Förderverlauf zunehmende Stabilisierung des Beschäftigungsverhältnisses degressiv angepasst.

3. Qualifizierung des Arbeitnehmers
Nach der Beschäftigungsaufnahme sollen bei Bedarf einfache tätigkeitsbezogene Qualifizierungen (z.B. Gabelstaplerschein) sowie ggf. eine Unterstützung zur Verbesserung von zentralen Grundkompetenzen (Lese- und alltagsmathematische Kompetenz, computergestützte Problemlösung) gefördert werden.

4. Lohnkostenzuschuss an den Arbeitgeber
Die Minderleistung des Arbeitnehmers wird durch degressiv ausgestaltete Lohnkostenzuschüsse an den Arbeitgeber ausgeglichen (Arbeitsvertrag mind. 24 Monate)

• 75 Prozent Zuschuss während der sechsmonatigen Einstiegsphase
• 50 Prozent während der neunmonatigen Stabilisierungsphase
• 25 Prozent während der dreimonatigen Leistungsphase

An die Leistungsphase schließt sich eine sechsmonatige Nachbeschäftigungspflicht an (ohne Lohnkostenzuschuss).

Für besonders arbeitsmarktferne Langzeitarbeitslose besteht die Möglichkeit einer höheren Intensivförderung.


Unser Leistungsspektrum für die Arbeitgeber:

Individuelle Beratung und Betreuung durch den Betriebsakquisiteur
- Bewerbervorauswahl
- Beratung zu Förderleistungen (Lohnkostenzuschüsse an Arbeitgeber)
- Beratung zu den Anforderungen an die Arbeitsplätze
- Firmenbesuche und Arbeitsplatzbesichtigungen
- Enge Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern

Persönliche Betreuung der Teilnehmenden durch den Coach während der Beschäftigung
- Gezielte Einzelcoachings
- Krisenintervention
- Konfliktbewältigung am Arbeitsplatz
- Soziale Aktivierung

Arbeitsmarktorientierte Qualifizierungen / Stellenspezifische Schulungen
 
Mobilitätshilfen

Ansprechpartner für Arbeitgeber
Wanda Kertesz
Telefon:  0841/305-45262
wanda.kertesz@ingolstadt.de


Angebote für die Programmteilnehmer:

Individuelle Beratung und Betreuung bei der Vermittlung in Arbeit durch den Betriebsakquisiteur:
- Gezielte Arbeitgeberakquise für langzeitarbeitslose Frauen und Männer
- Beratung der Arbeitgeber zu den Anforderungen an die Arbeitsplätze
- Beratung der Arbeitgeber bezüglich Fördermöglichkeiten des Programms
- Besetzung der akquirierten Stellen
- Firmenbesuche und Arbeitsplatzbesichtigung

Persönliche Betreuung durch einen Coach während der Beschäftigung:
- Soziale Aktivierung
- Verhaltenstraining
- Krisenintervention
- Konfliktbewältigung am Arbeitsplatz
- Hilfen bei Behördengängen
- Alltagshilfen

Qualifizierung:
- Bereitstellung von Bewerbungsunterlagen
- Information zu Qualifizierungsmöglichkeiten für Bewerber
- Mobilitätshilfen

Ansprechpartner für Programmteilnehmer:
Silke Schirmer-Ritz
Telefon:  0841/305-45271
Silke.Schirmer-Ritz@ingolstadt.de

 

Weitere Infos  unter: www.lza.bva.bund.de

Das Programm wird gefördert durch:

 Externer Link: Externer Link: Bundesministerium für Arbeit und SozialesExterner Link: Externer Link: Europäischer Sozialfonds für DeutschlandExterner Link: Externer Link: ESF-Seite der EU-KommissionExterner Link: Externer Link: Zusammen. Zukunft. Gestalten