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Fahrten mit ungestempelten Kennzeichen

Beschreibung
Nach der Regelung des § 10 Abs. 4 FZV sind Fahrten mit ungestempelten Kennzeichen unter bestimmten Bedingungen zulässig.

Die Fahrten müssen in Zusammenhang mit dem Zulassungsverfahren stehen. Darunter fallen insbesondere Fahrten

  • zur Zulassung des Fahrzeuges und Abstempelung der Kennzeichenschilder
  • zur Durchführung der Haupt- und Abgasuntersuchung oder der Sicherheitsprüfung innerhalb des Zulassungsbezirkes  und eines angrenzenden Bezirkes

Die Zulassungsbehörde muss vorab ein Kennzeichen zugeteilt haben (Vorwegzuteilung), und die Fahrten sind von der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung erfasst.
Rückfahrten nach Außerbetriebsetzung eines Fahrzeuges dürfen mit dem bisher zugteilten Kennzeichen bis zum Ablauf des Tages der Außerbetriebsetzung durchgeführt werden, wenn sie von der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung erfasst sind. Dies gilt jedoch nicht, wenn das Kennzeichen bereits einem anderen (neuen) Fahrzeug zugeteilt wurde.


Benötigte Unterlagen für die Vorwegzuteilung für Fahrten im Zusammenhang mit dem Zulassungsverfahren

  • bei Privatpersonen: Gültiger Personalausweis oder Reisepass im Original mit Meldebescheinigung
  • bei Firmen: Handelsregisterauszug (nur bei Gesellschaften), Gewerbeanmeldung, Vollmacht sowie gültiger Ausweis/Pass des Vertretungsberechtigten im Original
  • bei Vereinen: Vereinsregisterauszug, Vollmacht und gültiger Personalausweis/Reisepass des Vertretungsberechtigten im Original
  • zusätzlich bei Erledigung durch Dritte: Vollmacht sowie gültiger Personalausweis/Reisepass des Vollmachtgebers und des Bevollmächtigten im Original
  • Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II
  • eVb Nummer (elektronische Versicherungsbestätigung), die auch Fahrten mit ungestempelten Kennzeichen umfasst

 

Formulare/Links
Vollmacht


Hinweise
Das ungestempelte Kennzeichen muss am Fahrzeug angebracht sein. Die Fahrzeugpapiere sind mitzuführen.
Eine Vorwegzuteilung für Fahrten im Zusammenhang mit dem Zulassungsverfahren wird durch die Zulassungsbehörde für maximal fünf Tage erteilt.
Notwendige Fahrten zur Werkstatt, Hauptuntersuchung und Zulassungsbehörde müssen bei der Vorwegzuteilung auf direktem Weg erfolgen. Private Umwege (z.B. Einkauf) sind nicht zulässig. Die Fahrten dürfen nur innerhalb des Zulassungsbezirkes Ingolstadt und eines angrenzenden Zulassungsbezirks (Landkreise ND, PAF, EI) durchgeführt werden.


Gebühren
Die Grundgebühr für eine Vorwegzuteilung beträgt 12,80 EUR. Hinzu kommen die Gebühr für die Vorwegzuteilung des Kennzeichens (2,60 €) und ggf. die Gebühr für ein Wunschkennzeichen (10,20 €)