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Jugendliche im Strafverfahren / Jugendgerichtshilfe der Stadt Ingolstadt

 

Eine Hilfe bei Jugendgerichtsverfahren gemäß § 38 JGG

  • berät und betreut Jugendliche und Heranwachsende vor, während und nach dem Strafverfahren
  • ist Ansprechpartner, auch für Eltern, Verwandte und Freunde
  • gibt Hilfestellung bei Problemen mit Familie, Wohnung, Ausbildung, Beziehung
  • vermittelt bei Drogen- und Alkoholproblemen
  • besucht inhaftierte Jugendliche und Heranwachsende in Untersuchungshaft
  • begleitet Jugendliche und Heranwachsende bei Gerichtsverhandlungen

Die Jugendgerichtshilfe betrifft alle 14- bis 20-Jährigen

  • wird automatisch eingeschaltet 
  • erhält immer eine Mitteilung, wenn Jugendliche (14 – 17 Jahre), Heranwachsende (18 – 20 Jahre) eine Straftat begangen haben
  • spricht mit ihnen über die Straftat und ihre Lebenssituation
  • informiert über das Strafverfahren und seine Folgen
  • unterstützt bei Wiedergutmachungen und Schadensregulierung


Die Jugendgerichtshilfe vermittelt zwischen Jugendlichen / Heranwachsenden und Gericht

  • hat im Jugendgerichtsverfahren ein Mitwirkungsrecht
  • berichtet dem Gericht über Lebenslauf, soziales Umfeld, Freizeit; über Probleme, Zukunftspläne und Sozialprognose
  • macht Vorschläge zur Anordnung von richterlichen Maßnahmen
  • vermittelt die angeordneten Weisungen und Auflagen, Arbeitsstunden, pädagogische Maßnahmen und Bewährungshilfe


Die Jugendgerichtshilfe wird von Sozialpädagoginnen geleistet und

  • ist erste Anlaufstelle wenn's passiert ist
  • ermittelt nicht die Straftat – das erfolgt durch Polizei und Staatsanwaltschaft
  • berät und klärt in der „Drucksituation“
  • zeigt mögliche Wege auf
  • erarbeitet gemeinsam mit den Betroffenen Lösungen
  • verurteilt nicht
  • unterbreitet dem Gericht erzieherische Vorschläge
  • arbeitet mit anderen Netzwerkpartnern zusammen, z. B. Freie Trägern, Schulen, Bewährungshilfe


Oft erscheint nach einer Straftat für Jugendliche und Eltern die Situation ausweglos. Das gegenseitige Vertrauen ist sehr belastet. Viele reagieren hilflos und verunsichert. Es kommt oft zu zusätzlichen Spannungen zwischen Eltern und Jugendlichen.
Das Gesprächsangebot gilt jungen Menschen und Eltern mit dem Ziel, Wege für eine Verbesserung der Situation zu finden.
Die Jugendgerichtshilfe im Amt für Jugend und Familie ist in jedem Stadium des Strafverfahrens Ansprechpartner.

 

Kontakt:

51/4 Amt für Jugend und Familie
Jugendliche im Strafverfahren
Adolf-Kolping-Str. 10
85049 Ingolstadt
Telefon:
0841 305-45751

Fax:
0841 305-45759

E-Mail:

Raum:
Nr. 321

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Trotz der genannten Sprechzeiten (Lupensymbol neben der Adresse) ist es empfehlenswert, Terminvereinbarungen vorzunehmen.

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