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Ein Donauwurm am Baggersee

 

Donauwurm am BaggerseeDer Trend, den Ingolstädter Baggersee als Naherholungsgebiet immer stärker zu nutzen, ist seit Jahren ungebrochen. Um gleichzeitig den damit einhergehenden Bedürfnissen nach attraktiven Einrichtungen Rechnung zu tragen, um aber auch eine notwendige Beschränkung auf wenige, klar definierte Uferzonen einzuhalten, wurde im Winter 2012/13 durch die Stadtverwaltung eine Nutzerumfrage im Internet durchgeführt. Herausragender Wunsch war insbesondere eine bessere Ausstattung und Intensivierung des bereits vorhandenen kleinen Kinderbadestrandes südlich des Miniaturgolfplatzes.
Die Planerin Elke Berger vom Büro Studio B Landschaftsarchitektur aus München entwickelte daraufhin für diesen Standort den Entwurf eines attraktiven Wasserspielplatzes und der liebevoll getaufte „Donauwurm“ wurde unter großer Zustimmung vom Stadtrat genehmigt. Denn alle sind sich einig – dieser Spielplatz ist ein Abenteuer für die ganze Familie. Mit seinen Windungen, die sich mal an Land und mal zu Wasser entlang schlängeln, bietet der Donauwurm kleinen wie großen Wasserratten ganz unterschiedliche Formen des Wasserspiels. Von flachen Sandbuchten für Kleinkinder, in denen Burgen gebaut und schwimmen gelernt werden kann, über Pump-, Stau- und Fördereinrichtungen, die fantasievolles und schöpferisches Spiel erlauben, bis hin zu Holzdecks, von denen man ins offene Wasser springen kann – für jede Altersgruppe gibt es eine andere Attraktion.

In Koordination mit dem Städtischen Gartenamt, einem Ingolstädter Ingenieurbüro und dem TÜV Süd wurde 2014 bereits der erste Bauabschnitt des Donauwurms umgesetzt. Ein schräges Holzdeck, das mit Wasserkanonen, Kletternetz und wackelnden Flößen ausgestattet und entsprechend für die älteren und wagemutigeren Kinder ausgelegt ist, bildet die erste Windung im Wasser. Gleichzeitig wurden der bestehende Spielplatz mit Sandbagger und Wipptier modernisiert, der baumbestandene Sandstrand erweitert und die Nichtschwimmerbereiche ausgewiesen.
Der zweite Bauabschnitt wurde im Sommer 2015 umgesetzt. Beginnend mit den sogenannten Granitgumpen, bei denen sich über Handpumpen gefördertes Wasser in mehrere Kanäle leiten lässt. Mittels Stauwehre und durch Wasserräder hindurch wird anschließend das hochgepumpte Wasser auf verschiedene Matschebenen geleitet. 

 

hier die Information zur abgeschlossenen Maßnahme 2015

hier ein paar Einblicke in die Baumaßnahmen 2015

hier der Blick über die Wasserwindung mit schrägem Holzdeck und den Sandspielplatz – finden großen Anklang.