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Bleiben Sie gesund!

 Gesundheitstag 2013 - Plakat

Wo passen Blutdruckmessung und Cheerleading zusammen? Auf dem Gesundheitstag. 

Zum 25. Mal organisierte das Gesundheitsamt den Ingolstädter Gesundheitstag, eine Plattform für gesundheitliche Fragen und ein Forum für Selbsthilfegruppen. Mehr als 120 Aussteller präsentierten unter dem Motto „Werd’ aktiv für Dich“ am 6. Juli 2013, von 9 bis 15 Uhr in der Fußgängerzone ihr vielfältiges Angebot. Schwerpunkt waren die Themen Prävention und Gesundheitsförderung für Jung und Alt. 

Die Besucher erwarteten neben zahlreichen Informationsmöglichkeiten kostenlose Gesundheitschecks und Körpermessungen wie Seh- und Hörtests, Blutzucker-, Blutdruck- und Fußvermessungen. Am Stand der Caritas konnten sich Interessierte die Hände massieren lassen. Der Regionalverband des Diabetikerbunds Bayern maß den Langzeit-Blutzuckerwert HbA1c, der die Höhe des Blutzuckers über einen Zeitraum von etwa acht Wochen aus der Vergangenheit erfasst.

Die Rettungshundestaffel des Arbeitersamariterbundes (ASB) zeigte im Schlosshof Rettungshunde und deren Einsatzoptionen und stellte das neue Projekt „ASB Besuchshundedienst Ingolstadt“ vor.

Vegetarier und Veganer informierten über fleischlose Ernährung. Bei den Kommunalbetrieben gab es Trinkwasser, die Alzheimer-Gesellschaft bot einen Gedächtnistest im Memory-Mobil an. Bei der Straßenambulanz St. Franziskus gab es Tipps zur gesunden Ernährung. Die Nachbarschaftshilfen in Ingolstadt präsentierten sich und ihr Anliegen, die Lebensqualität in den Stadtteilen zu verbessern. Die städtische Beauftragte für Menschen mit Behinderung bot zusammen mit der INVG ein Mobilitätstraining für Senioren mit Rollatoren und für Rollstuhlfahrer an.

Ebenfalls auf dem Rathausplatz hielt von 10 bis 16 Uhr ein zum Praxisraum umgebauter, signalroter englischer Infobus auf seiner deutschlandweiten Aufklärungstour zur Schlaganfallprävention. Interessierte waren eingeladen, bei den verschiedenen Aktionspunkten am Bus mehr über ihren Gesundheitszustand mittels Messdemonstrationen verschiedener Körperwerte zu erfahren.

Auskunft zum Thema Organspende erhielten die Besucher am Stand der AOK Bayern. Am Stand des Gesundheitsamtes rückte die Bedeutung körperlicher Aktivität zur Förderung der Gesundheit in den Mittelpunkt. Es gab Anleitungen zu kurzen Bewegungsübungen für zwischendurch und die Möglichkeit, den Körperfettanteil messen und den BMI bestimmen zu lassen. 

Es war die 25. Auflage dieses Thementages, und deshalb konnte Bürgermeister Sepp Mißlbeck bei der Eröffnung auf dem Paradeplatz einigen Frauen und Männern der ersten Stunde zum Jubiläum Blumensträuße und Urkunden überreichen: Die Selbsthilfegruppen der Kehlkopfoperierten, der Dialysepatienten, der Angehörigen psychisch Kranker und die Arbeitsgemeinschaften Morbus Bechterew und der Deutschen Rheumaliga sind alle Jahre dabei gewesen, seit sich der Gesundheitstag aus kleinen Anfängen mit nur 20 Gruppen zum Großereignis mit dutzenden Ständen von Vereinigungen und öffentlichen wie privaten Unternehmen des Gesundheitssystems entwickelt hat. 

Sepp Mißlbeck wünschte sich, dass bei aller nötigen Information über schlimme Krankheiten dennoch die Ermunterung zur Vorbeugung im Mittelpunkt dieses Tages stehen möge. Und das, was dann auf den beiden Bühnen in der Moritzstraße und auf dem Paradeplatz gezeigt wurde, bot immer wieder auch Anreiz zu sportlicher Aktivität – noch immer eine der besten Möglichkeiten, den Körper erst gar nicht anfällig für einige Zivilisationskrankheiten werden zu lassen. Ob orientalischer Tanz oder Sportgymnastik, Taekwondo oder Jazztanz – stets gab es großen Applaus für die über 500 Akteure. 

Auch das Kulinarische kam beim Gesundheitstag nicht zu kurz. Neben kurdischen Spezialitäten gab es auf dem Paradeplatz eine „Gesunde Küche“, die von Köchen aus Ingolstädter Großbetrieben mit Unterstützung des Roten Kreuzes ehrenamtlich betrieben wurde. Die Besucherinnen und Besucher des Gesundheitstages konnten kostenlos die frisch zubereiteten Speisen probieren. Die eingenommen freiwilligen Spenden von über 300 Euro gingen zu 100% an Bruder Martin Berni von der Straßenambulanz St. Franziskus.