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Stadtplan

 

Scheiner-Gymnasium - Grundriss EG


 

 

 

Grundriss EG

 

Scheiner-Gymnasium -2. OG


 

 

 

Grundriss 2. OG

 

Scheiner-Gymnasium - Schnitt


 

 

Schnitt

 

Scheiner-Gymnasium Ansicht Ost

 

 


 

 

 

 

Ostansicht

Innenraum 1

 

 

 

 

Innenraum 1

Innenraum 2

 

 

 

 

 

 

 Innenraum 2

 

Christoph-Scheiner-Gymnasium


Erweiterung auf dem ehemaligen Festungsbau

Am Christoph-Scheiner-Gymnasium mit seinen 1200 Schülern bestand ein
dringender Bedarf an zusätzlichen Unterrichts- und Aufenthaltsräumen.

Der Erweiterung des Christoph-Scheiner-Gymansiums stand ein besonderes Hindernis entgegen: ein historisches Festungsgebäude mit meterdicken Mauern aus dem 18. Jahrhundert. Diese „Poterne“ mit einem hervorragend erhaltenen Sichtmauerwerk im Inneren war ursprünglich ein Teil der groß angelegten Verteidigungsanlage der Stadt.

In die alte Poterne mit den kleinkammrigen Räumen konnten keine Klassenzimmer eingerichtet werden; sie bot aber gute Voraussetzungen für die Schulbibliothek.

Eine besondere Herausforderung bestand in der Anordnung der Räume über der denkmalgeschützten Poterne. An weit auskragenden Stahlbetonscheiben in den beiden Obergeschossen wurden die seitlichen Räume im Erdgeschoss „aufgehängt“, um den äußerst setzungsempfindlichen Boden nicht zu belasten. Die innenliegenden Foyers vor den Klassenzimmern erhalten über großzügige seitliche Lichtschlitze viel Tageslicht. Dem Namensgeber der Schule, Christoph Scheiner, ist die farbliche Behandlung des Gebäudes geschuldet. Dem Sonnenbeobachter folgend, der mit seinen messinggefassten Geräten wichtige Entdeckungen des Weltalls verzeichnete, wurde das Foyer an allen aufgehenden Flächen messingfarben gefasst. Auch alle Fenster und Fensterleibungen wurden als Übergang zum Außenraum messingfarben gestaltet.

Eine technische Besonderheit stellt die Beheizung des Gebäudes dar: Ausgehend von der Beheizungsart der Wandflächen in der historischen Poterne sind auch in den neuen Betonwänden der Obergeschosse Heizungsrohre integriert. Mit dieser bauteilaktiven Heizung wird eine sehr ausgeglichene, gleichmäßige Wärmeabgabe erreicht. Die konstruktionsbedingten, sehr großen Baumassen bewirken in Verbindung mit der niedrigen Oberflächentemperatur eine angenehme Strahlungswärme und bewirken zudem eine wirksame Dämpfung sommerlicher Wärmespitzen.

Christoph-Scheiner-Gymnasium
Hartmannplatz 1
85049 Ingolstadt
Telefon:
0841 305-40300

Fax:
0841 305-40399

E-Mail:

Internet:

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Bauherr:
Stadt Ingolstadt


Architekt:
Architekten Fink und Jocher
Barer Str. 44, 80799 München

Projektsteuerung:

65 Hochbauamt
Spitalstr. 3
85049 Ingolstadt
Telefon:
0841 305-2160

Fax:
0841 305-2166

E-Mail:

Raum:
Nr. 212, Geschäftszimmer

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Zahlen:
Umbauter Raum: Bestand 2.200 m³, Aufstockung 5.800 m³
Nutzfläche: Bibliothek 180 m², Klassenzimmer und Aufenthaltsräume 1370 m²


Bauzeit:

Sept. 2003 bis Feb. 2005

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