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Soziale und kulturelle Projekte

  • Sprachkurse
    Sprachförderung für Eltern in Kindertageseinrichtungen in der Sozialen Stadt: Die Maßnahme läuft unter dem Titel „Mama lernt Deutsch“. Zielgruppe der Maßnahme sind Eltern und Angehörige, die Kinder betreuen und unzureichende deutsche Sprachkenntnisse haben, so dass sie den Erwerb der deutschen Sprache ihrer Kinder nicht oder nur mangelhaft unterstützen können. Sprachförderung Deutsch für Kinder an der Grundschule an der Ungernederstrasse: Die Sprachförderung ist ausgelegt für Kinder mit Sprachdefiziten in deutscher Sprache, d.h. aber nicht, dass daran nur ausländische Kinder teilnehmen können.

  • Suchtprävention für russisch sprechende Aussiedler
    Angesiedelt in der Sozialen Stadt gibt es Angebote zur Suchtprävention und zur Beratung drogengefährdeter russisch sprechender Aussiedler.

  • Streitschlichterprojekt
    Beim Streitschlichterprojekt handelt es sich um eine Maßnahme der Gewaltprävention. Schülern und Lehrern an der Hauptschule an der Herschelstraße wurden Konfliktlösungsstrategien vermittelt, um in Konfliktsituationen an der Schule als Schlichter und Streitminderer auftreten zu können.

  • LOS - Lokales Kapital für Soziale Zwecke
    Das Programm LOS - Lokales Kapital für Soziale Zwecke - ist ein Programm des Europäischen Sozialfonds und wird unterstützt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Stadt Ingolstadt wurde mit dem Gebiet der Sozialen Stadt im Piusviertel von 2004 bis 2008 in das Förderprogramm aufgenommen. Der Grundgedanke besteht darin, mit Hilfe von Mikroprojekten zur Entwicklung schwieriger Stadtteile positiv beizutragen. LOS richtet sich an Personen im Gebiet der Sozialen Stadt, die besonders von fehlender sozialer und beruflicher Integration betroffen sind. LOS fördert vorrangig Maßnahmen, die Menschen dabei unterstützen, wieder in Arbeit zu kommen. Ziel von LOS ist es, besonders benachteiligte Personen durch Erschließung vor allem lokaler Ressourcen die Möglichkeit zur Wiedereingliederung in das Erwerbsleben zu geben. Dies soll über lokale Akteure als Träger der Mikroprojekte erreicht werden. Durch LOS sollen insbesondere gefördert werden: sozial benachteiligte Jugendliche, Aussiedler/innen, Migranten/innen, Alleinerziehende, Arbeitslose, straffällige Menschen u.a.Folgende Projekte wurden im Piusviertel bisher durchgeführt.

  • Stadtteilzeitung Piusviertel
    Zur Stärkung der Öffentlichkeitsarbeit im Piusviertel wird die „Stadtteilzeitung Piusviertel“ herausgegeben. Die Stadtteilzeitung greift Themen auf, die das Piusviertel und das Programm Soziale Stadt betreffen. Um alle Bevölkerungsgruppen zu erreichen, werden Texte, die sich besonders an türkische Bewohner richten, ins Türkische übersetzt; entsprechend werden Texte für die Gruppe der Aussiedler russisch abgedruckt. Die Stadtteilzeitung erscheint vierteljährlich. Sie hat einen Umfang von acht Seiten und wird kostenlos an alle Haushalte verteilt.
    Hier können Sie die aktuelle und auch vergangene Ausgaben der Stadtteilzeitung herunterladen

  • Fotoausstellung "Es hat sich viel verändert."
    Zur Eröffnung des Stadtteiltreffs im Piusviertel im August 2000 fand die Fotoausstellung „Es hat sich viel verändert – Menschen und Meinungen aus dem Piusviertel" statt. Das Fotoprojekt entstand in Kooperation mit dem Stadtplanungsamt Ingolstadt und wurde von dem Münchner Journalisten und Medienwissenschaftler Rudolf Stumberger konzipiert und durchgeführt.
    Im Mittelpunkt der Fotoserie stehen die Bewohner des Piusviertels – dargestellt in der Alltagswelt der eigenen Wohnung, der öffentlichen Plätze und Straßen. Die Fotos wurden in der Ausstellung durch Kurzinterviews in Deutsch, Türkisch und Russisch ergänzt. Insgesamt wurden 27 (Gruppen-)Portraits angefertigt. In ihrer Zusammensetzung spiegeln sie in etwa die altersmäßige Struktur und die drei Hauptgruppen im Viertel (einheimische Deutsche, Ausländer, Aussiedler) wider.

  • Videoprojekt "8 days"
    Das Videoprojekt ist ein dokumentarischer Spielfilm, der das Piusviertel aus der Sicht einer Gruppe von Jugendlichen im Alter von 14 bis 20 Jahren darstellt. An dem Film haben sich Jugendliche aus unterschiedlichem kulturellen Kontext beteiligt. Sie haben den Film mit seinen Inhalten unter der Anleitung der Schauspielerin Francesca Pane weitgehend selbst gestaltet. Am 13.10.2003 fand im Stadtteiltreff La Fattoria im Piusviertel der Premierenabend statt.

  • 50 Jahre Piusviertel
    Im Jahr 2008 konnte das Piusviertel seine Geschichte und seine Erfolge in besonderer Weise präsentieren: Der Stadtteil im Nordwesten der Stadt feierte sein 50-jähriges Jubiläum. Zwei wichtige Einrichtungen im Piusviertel konnten im Jahr 2008 auf ihr 50-jähriges Bestehen zurückblicken: 1958 wurde zum einen die Pfarrei St. Pius gegründet und es wurde die katholische Kirche St. Pius eingeweiht; zum anderen kann der evangelische Kindergarten St. Johannes sein 50-jähriges Jubiläum feiern. Das Jubiläumsjahr bot die Möglichkeit, dass die Bewohner des Piusviertels sich trafen, miteinander feierten und sich besser kennenlernen konnten. Sie konnten sich als Gemeinschaft sehen, entsprechend dem Motto „Wir sind Pius!“. Das Programm konnte einen Beitrag zum Gemeinschaftsleben im Piusviertel leisten. Das Programm umfasst religiöse, kulturelle, gesellschaftliche und sportliche Veranstaltungen. Es wurden über ein facettenreiches Programm die unterschiedlichen Gruppen im Piusviertel angesprochen (Familien, Kinder, Jugendliche, Senioren, Migranten). Gleichzeitig konnten auch Bewohner aus dem Piusviertel, z.B. im Rahmen des Konzertes „Musik aus aller Welt“, ihr künstlerisches Können zeigen.

  • Jugendkultursommer - Jugend macht Theater jährlich seit 2006
    Bei dem Jugend-Theater-Projekt „Jugend macht Theater“ geht es um Inklusion von Jugendlichen mit Handikap (Caritaszentrum St. Vinzenz, Sonderpädagogisches Förderzentrum) und um Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund aus den drei strukturell benachteiligten Soziale-Stadt-Quartieren Ingolstadts (Pius-, Konrad- und Augustinviertel) sowie unterschiedlichen Schularten (Mittelschulen, Realschule und Gymnasium) sowie Auszubildende in der Einstiegsqualifizierung (EQ) der Audi AG und um minderjährige Flüchtlinge (Asylbewerber). Das sind Jungen und Mädchen zwischen 13 und 17 Jahren. Man will sie an ihnen bislang unbekannte Kulturformen heranführen sowie das Selbstbewusstsein und die Selbstorganisation stärken. Darüber hinaus wird Integration und Inklusion gelebt. In der Zusammenarbeit mit professionellen Künstlern werden Schlüsselqualifikationen erworben. Es gibt Szenenentwicklung, Proben und Vorstellungen für ein Theaterstück, zwei- und eintägige Workshops mit Theaterprofis, Aktionen in Stadtteilen und Gemeinschaftstage. Etwa 80 Jugendliche und ca. 20 Erwachsene (KünstlerInnen, LehrerInnen, OrganisatorInnen und AssistentInnen) gestalten das Projekt.
    Die Stiftung Jugend fragt e.V. hat in Kooperation mit der Sozialen Stadt bisher folgende Theaterprojekte durchgeführt: "Romeo und Julia" (2006), "RAP-Messe" (2007) „Elektras Traum“ (2008), „unbedingt! Antigone.“ (2009), „Überflieger“ (2010), "Die Fremde und der König" (2011), "Wildwuchs" (2012), "Grenzenlos!" (2013), „Traumwandler“ (2014), „Grand Café Europa (2015) und "Louvre" (2016). In den jeweils 8-monatigen Projekten geht es um die Einstudierung eines Theaterstücks, dessen Präsentation und begleitende Maßnahmen. Seit 2010 sind auch Jugendliche aus bis zu 5 Partnerstädten beteiligt.

                      

  • JUWILL - Jugend willkommen im Programm JUGEND STÄRKEN im Quartier   
    Das ESF-Modellprogramm „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ wird in Ingolstadt mit JuWill in den Stadtteilen Konradviertel, Augustinviertel und Piusviertel eingesetzt. Mit diesem neuen Programm werden junge Menschen im Alter von 12 bis einschließlich 26 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund unterstützt, die zum Ausgleich ihrer sozialen Benachteiligungen und/oder individuellen Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf sozialpädagogische Unterstützung angewiesen sind. Dies wird durch sozialpädagogische Betreuung und zahlreiche praktische Mikroprojekte geschehen. Die Mikroprojekte dienen der Aktivierung, Kompetenz- und Persönlichkeitsstärkung der jungen Menschen mit dem Ziel, ihnen einen leichteren Einstieg in berufsvorbereitende Maßnahmen, Ausbildung und Arbeit zu ermöglichen.
    Bei den Mikroprojekten geht es insbesondere um soziale Kompetenzen wie Team- und Kommunikationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Selbstorganisation. Zudem ermöglichen sie Austausch mit und Beratung durch junge(n) Menschen in ähnlichen Lebens- und Problemlagen. Zugleich soll durch die Mikroprojekte ein Mehrwert für die Stadtteile geschaffen werden.

    Jugendliche und junge Erwachsene der Zielgruppe können sich beraten lassen durch
    Frau Juliana Stanglmaier (Sozialpädagogische Beratung, Casemanagement) 
    0162 429 36 73   oder
    Dienstags 10.30 – 12.30 Uhr Stadtteiltreff Piusviertel, Pfitznerstraße 19a
    Donnerstags 12.00 - 14.00 Uhr Stadtteiltreff Augustinviertel, Feselenstraße 18 
    Freitags 12.00 – 14.00 Uhr Stadtteiltreff Konradviertel, Oberer Taubentalweg 65
    Infos gibt es auch auf Facebook unter „Jugend stärken Ingolstadt“

    Kontakt zu Mikroprojekten:
    Christoph Bittlmayer (Projektkoordinator) 0841 305 45843 

    Weitere Infos gibt es auch im Stadtteilbüro Piusviertel
    und bei “Jugend stärken im Quartier“

            
  • Dokumentation Soziale Stadt Piusviertel 2000 - 2014
    Dokumentation Soziale Stadt Piusviertel 2000 - 2014   HIER KLICKEN