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11.11.2017

Präsentation der Installation „Mobiles Theater“

Veranstaltungen am Sonntag im Stadtmuseum

 Mobiles Theater von Babette Ueberschär (Foto: Stadtmuseum)

Mobiles Theater von Babette Ueberschär (Foto: Stadtmuseum)

Am Sonntag, 12. November, um 11 Uhr wird im Barocksaal des Stadtmuseums Babette Ueberschär in einem Interview schildern, warum und wodurch sie, die bildkünstlerisch Tätige, durch die sprachkünstlerisch Aktive, Marieluise Fleißer, zu ihrer kunstvoll gestalteten Installation „Mobiles Theater“ inspiriert wurde. Der Eintritt ist frei.

Da – wie der Titel des originellen Kunstwerks andeutet – als Quelle der Ueberschärschen Inspiration vor allem das Fleißersche Wirken als Dramatikerin fungierte, wird mitzuerleben sein, wie Inszenierungen ihrer Stücke in den 1920er Jahren auf den Bühnen Berlins und in den 1960/1970er Jahren in Theatern der Bundesrepublik die schreibende Frau aus Ingolstadt jeweils als einen Star an den Literaturhimmel katapultierten.

Ingrid Cannonier und Sascha Römisch werden anhand von Selbstaussagen der Fleißer und von Schilderungen ihrer Zeitgenossen sowohl Realität als auch Atmosphäre der – für Marieluise Fleißers literarische Karriere maßgeblichen – Aufführungen von Szenen aus der Provinz aus der Schreibwerkstatt der Schriftstellerin lebendig werden lassen.

Worte der Schauspieler von heute und Fotos der Inszenierungen von einst verlebendigen – musikalisch akzentuiert von Brigitte Pinggéra – diese bemerkenswerten und erinnerungswürdigen Theaterereignisse.

Anschließend wird die bildende Künstlerin Babette Ueberschär in einem weiteren Interview Inspirierendes und Informatives verraten zu ihrer sinnreich-sinnfällig gefertigten Installation „Mobiles Theater“.

Zum Schluss der Veranstaltung wird Ueberschär ihr neuestes Kunstwerk an das Stadtmuseum Ingolstadt übergeben.


Um 14 Uhr lädt dann das Stadtmuseum Kinder ab vier Jahren zur Märchenwerkstatt „Hänsel und Gretel“ ein. Zwei Kinder verlaufen sich im Wald und haben schrecklichen Hunger, doch bald finden sie ein Haus, das aus Süßigkeiten gebaut ist. Wer wohl in dem Haus wohnt? Kunsper knusper knäuschen! Die Kinder lauschen den Geschichten der Brüder Grimm.
Der Eintritt ist frei.


Kurfürst Maximilian I. und seine Ingolstädter Zeit:
Ebenfalls um 14 Uhr lädt das Stadtmuseum Ingolstadt um 14 Uhr zu „Inges Museumssonntag“ ein – einer informativen Kurzführung zu zentralen Themen der Stadtgeschichte. Die langjährige Ingolstädter Stadtführerin Ingrid Uebelstädt führt dabei durch die Vergangenheit unserer Stadt.
Studenten, Universitätsleben, dazu noch eine bayerischer Fürst, der ein Vollstudium an der bayerischen Universität absolvierte. Wie hat Maximilian hier gelebt, wer begleitete ihn nach Ingolstadt, und warum kam er am Ende seiner Tage nochmals zu Besuch?


Anlässlich des Jubiläums „150 Jahre Bahnlinie München – Ingolstadt“ hält der Autor des Buches „Eisenbahnen im Altmühltal“ Leonhard Bergsteiner am Sonntag, 12. November, im Stadtmuseum Ingolstadt einen Vortrag inkl. Beamershow über die geschichtliche Entwicklung der Bahnlinie von München über Ingolstadt bis Treuchtlingen.
Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr an der historischen Eisenbahn im Spielzeugmuseum, der Vortrag findet ab 16 Uhr statt.


Musik im Museum: Irish Folk
Das letzte diesjährige Konzert der Reihe „Musik im Museum“ findet um 19 Uhr im Barocksaal des Stadtmuseums statt. Es ist der traditionellen irischen und schottischen Musik gewidmet. Bekannte Lieder wie „Danny Boy“ oder „Red, Red Rose“, virtuose wie innige Instrumentalstücke und fetzige, stampfende Jigs und Reels zeigen sowohl die Eigenart als auch die breite Palette irischer und schottischer Musik. Die ausführenden Künstler sind Andrea Kaltenecker (Gesang, Hackbrett, Flöte, Bodhran), Nikolaj Tarasov (Flöten und Colascione) und Ulrich Sommerrock (Laute und Barockgitarre).
Kartenverkauf an der Abendkasse und beim DK-Ticketoffice.
Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 8 Euro (Studenten, Senioren etc.)