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03.01.2018

Oberbürgermeister in Hochschulrat berufen

Ingolstadt als Hochschulstandort stärken

Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel hat erstmals an einer Sitzung des Hochschulrates der Technischen Hochschule (THI) teilgenommen. In dieses Gremium, das Entscheidungs- und Kontrollaufgaben wahrnimmt, wurde er kürzlich berufen. Dort will er sich „nach Kräften für den Hochschulstandort Ingolstadt einsetzen - vor allem was die Stärkung und den weiteren Ausbau betrifft.“

In den 23 Jahren ihres Bestehens habe sich die THI einen hervorragenden Ruf erarbeiten können, so der Oberbürgermeister, darauf gelte es aufzubauen. „Derzeit sind hier rund 5.500 Studenten eingeschrieben. Wir wollen den Hochschulstandort Ingolstadt absehbar und nachhaltig ausbauen, das Ziel sollen 10.000 Studierende sein, die wir bis zum Jahr 2035 erreichen wollen“.

Mit der Verdopplung der Studentenzahlen soll die Etablierung weiterer zukunftsweisender Studiengänge einhergehen, vor allem in Feldern, die durch die Digitalisierung besonderen Herausforderungen gegenüberstehen. Neben der Stärkung des Wissenschaftsstandortes Ingolstadt führt der Oberbürgermeister vor allem zwei Gründe für den notwendigen Ausbau an: „Einerseits haben unsere regionalen Unternehmen einen anhaltend hohen Bedarf an qualifizierten Fachkräften, andererseits wollen wir unseren jungen Erwachsenen mit attraktiven Bildungsangeboten vor Ort beste Zukunftschancen bieten. Ingolstadt soll nicht länger akademischer Bildungsimporteur sein.“

Vorbereitend seien vielfältige Baumaßnahmen nötig, auf dem studentischen Wohnungsmarkt, aber auch für Funktionsgebäude der Hochschule. Auf dem Campus hat der Freistaat dazu entsprechende Baufelder freigehalten, eine zusätzliche Erweiterungsmöglichkeit bietet beispielsweise die historische Rossmühle. „Die Rossmühle gehört dem Freistaat und steht momentan leer. Ich würde es sehr begrüßen, wenn diese saniert und für die Hochschule genutzt werden könnte“, so der Oberbürgermeister.

Zur Umsetzung der „Strategie 10.000“ sind ab dem Jahr 2018 intensive Gespräche mit Ministerpräsident, Kultusminister und dem Freistaat geplant.