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Abteilung AckerbauZentrales Thema des Museums in Hundszell sind die tiefgreifenden Veränderungen der Landwirtschaft im Zuge der „agrarischen Revolution“ der vergangenen 200 Jahre. Gestützt auf eine große Sammlung landwirtschaftlicher und landhandwerklicher Werkzeuge und Maschinen wird mit Hilfe von Modellen, Bild- und Texttafeln versucht, die wichtigsten Zusammenhänge und Entwicklungen aufzuzeigen, die zur Vervielfachung der agrarischen Erträge und zur Überwindung des Hungers in unseren Breiten geführt haben. Zugleich will die Ausstellung zeigen, wie sehr sich der Arbeits- und Lebensalltag der agrarischen Bevölkerung dadurch verändert hat. |
Abteilung ViehzuchtUntergebracht in einem ehemaligen Kuhstall findet das Thema Viehwirtschaft in Hundszell einen besonderen Platz. Dies darf fast als eine Besonderheit gelten, denn trotz seiner mindestens gleichrangigen Bedeutung wird dieser Bereich in den Museen meist nur als Anhängsel zum Ackerbau behandelt. Ein Grund hierfür mag darin liegen, dass dies ein überwiegender Arbeitsbereich der Frauen war, der sich in der alltäglichen Routine der Stallarbeiten vollzog. |
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Abteilung TransportNicht zu Unrecht entstand das Wort von der Landwirtschaft als „Transportgewerbe wider Willen“. Nicht nur, dass die Landwirtschaft mit dem Futter den „Treibstoff“ für sämtliches Spannvieh lieferte und mit den eigenen Fuhrwerken, etwa im Scharwerk oder in der Fron, einen erheblichen Teil des außerlandwirtschaftlichen Transportaufkommens trug. Auch die eigentlich bäuerliche Arbeit besteht seit jeher in hohem Maße im Heben und Bewegen von Lasten. Gewaltige Massen von Saatgut, Dünger und Erntegut müssen alljährlich zwischen Hof und Feld transportiert werden. Und auch in Stall und Scheune gilt es vor allem, Lasten zu bewegen: von der Herbeischaffung des Futters und der Streu bis hin zum Ausmisten. |
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