Eines der bedeutendsten Denkmäler Mitteleuropas aus dieser Zeit wurde vor den Toren Ingolstadts bei Zuchering entdeckt. Von 1983 bis ins Jahr 2002 dauerte die Ausgrabungskampagne des Landesamtes für Denkmalpflege, maßgeblich unterstützt von der Stadt Ingolstadt. Jahrelang war der östliche Ortsrand von Zuchering die größte Grabungsstätte in Bayern. Etwa 600 teils außergewöhnlich reich ausgestattete Gräber eines ausgedehnten Urnenfeldes wurden erforscht. Was man den Toten ins Jenseits mitgab, erzählt uns heute vom damaligen Leben. Vieles erinnert an die Epen Homers, an bewaffnete Reiter, an die Scheiterhaufen für die Toten und an Gelage mit Gefäßen aus Bronze und Gold.
Der Bronzezeit verdankt der Raum Ingolstadt seine geheimnisvollsten Schätze. Nach dem „Geheimnis des Bernstein-Collliers“ zeigt die Ausstellung „Am Ende des Goldenen Zeitalters…“ das zweite große Highlight der außergewöhnlich erfolgreichen archäologischen Forschungen rund um Ingolstadt. Sie präsentiert die schönsten und aussagekräftigsten Stücke aus der immensen Menge von Funden des Zucheringer Gräberfelds, darunter Waffen, Accessoires prächtig ausgestattete Totenwagen und reich verziertes Geschirr für Gelage im Jenseits. Teil der Ausstellung ist auch das berühmte Ingolstädter Bernstein-Collier, das ins einem neu gestalteten Raum künftig fester Bestandteil des Stadtmuseums Ingostadt ist.
Ein Spiel- und Experimentierbereich für Kinder, Café und Museumsshop ergänzen die Ausstellung. Sie ist für Jung und Alt ein Erlebnis.
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