Konrad Kyeser – ein bayerischer Leonardo da VinciEine Ausstellung des Stadtarchivs Ingolstadt in Zusammenarbeit mit Herrn Helmut Mahr |
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13. September – 30. November 2003Öffnungszeiten: Konrad Kyeser, 1366 in Eichstätt geboren, war der erste namhafte Autor, der nördlich der Alpen die überlieferte technische Tradition vor allem militärischer Nutzanwendungen mit lateinischen Texten handbuchartig zusammenfasste und möglicherweise auch um eigene Erfindungen und utopische Vorschläge bereicherte. Die Ausstellung widmet sich Leben und vor allen den Erfindungen dieses „bayerischen da Vinci“. |
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Weitere Forschung nötigKonrad Kyeser war ein Mann, der zu seiner Zeit in vielen europäischen Ländern großes Ansehen hatte. In Frankreich z.B. erinnert im Museum der Burg Castelnaud an der Dordogne eine Inschrift an ihn. Erst die modernen Antriebsmittel ließen viele weitere Ideen Kyesers zur Wirklichkeit werden. Seine Rezepte aus Medizin und Chemie sind in ihrer Herkunft und Brauchbarkeit noch kaum erforscht, wie auch sonst seine Quellen und Nachwirkungen trotz einiger Ansätze noch weitgehend im Dunkeln liegen.
Viele der beschriebenen und dargestellten Gerätschaften, Fahrzeuge, Maschinen und Hilfsmittel gehen über die militärtechnischen Nutzungsmöglichkeiten weit hinaus oder sind gar ausschließlich für eine zivile Anwendung ausgelegt. Eigene Erfindungen, Kuriositäten, prunkvolle Illustrationen und auch utopisch zu nennende Vorschläge bereichern das Werk. Ein Ziel der Ausstellung ist es, die Vielfältigkeit dieses Werkes herauszustellen. |
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