Feuer und Eisen – Arbeit und Wandel des Schmiedehandwerks

Feuer und Eisen - Arbeit und Wandel des Schmiedehandwerks

4. April – 31. Oktober 2004

Bauerngerätemuseum Hundszell

Der Schmied war neben dem Wagner der wichtigste dörfliche Handwerker. Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein fertigte er so gut wie alle eisernen Geräte für die Landwirtschaft und den bäuerlichen Haushalt. Mit dem Aufblühen der eisenverarbeitenden Industrie verschob sich die Tätigkeit des Schmiedes zunehmend auf Schlosserei- und Reparaturarbeiten hin. Als nach dem zweiten Weltkrieg der Schlepper seinen Siegeszug in der Landwirtschaft hielt, fiel auch noch der Hufbeschlag als wichtiger Zweig des Schmiedehandwerks weg. Auf der anderen Seite ergriffen viele Schmiede die Chance, ihrem Betrieb mit der Reparatur und mit dem Handel von Landmaschinen eine neue und zeitgemäße Grundlage zu schaffen.

In Hundszell wird im Sommer 2004 eine Schmiedewerkstatt eingerichtet, in der auch Vorführungen des Handwerks stattfinden können. Eine begleitende Sonderausstellung beschreibt die traditionelle Arbeit des Schmiedes und den Wandel dieses Handwerks im vergangenen Jahrhundert.

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