Johann Oswald von Zimmern (1604 – 1680)

Ein geistliches Leben in unruhiger Zeit

Wappen der Familie
Johann Oswald von Zimmern

20. Juni – 26. September 2004

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Person des Johann Oswald von Zimmern (1604 – 1680) aus Wellheim, der zunächst an den Universitäten Dillingen und Ingolstadt studierte, danach als Hofkaplan und Generalvisitator in Dillingen und Augsburg wirkte, dort aber vor den Schweden fliehen und einige Jahre im Exil in Füssen, auf Schloss Hopferau und in Reutte verbringen musste. Von 1636 bis zu seinem Tod war er schließlich Stadtpfarrer von St. Moritz, Professor der Hl. Schrift, Universitätsvizekanzler und -rektor sowie Dekan der Theologischen Fakultät in Ingolstadt.

Karte von Wellheim, 17. Jhdt.
Kirche St. Moritz, Ingolstadt (Sandtnermodell 1572)
Universitätsgebäude Ingolstadt, 17. Jhdt.
Schwedenbelagerung Ingolstadt, 1632 In der Ausstellung werden besonders die Geschehnisse herausgestellt, die sich damals, beginnend 1632 mit der Belagerung durch die Schweden, sowohl im Bereich der Moritzpfarrei als auch an der Universität ereignet haben. Darüber hinaus werden die Situation der Stadt und des Militärs in diesen unruhigen Zeiten gezeigt.
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