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Museumspädagogik - Beispiele und Erfahrungen
Ein römisches Mosaik legen

 
Foto: Kurt Scheuerer

In Raum 08 des Stadtmuseums Ingolstadt liegen zwei Ausschnitt-Kopien des großen Fußbodenmosaiks aus dem römischen Landgut bei Westerhofen. Zu sehen sind darauf zwei Wasserwesen, die auf wellenartig verschlungengen Fabeltieren reiten.

Foto: Kurt Scheuerer

Die Abbildungen sind umrahmt von mehreren Bordüren, vergleichbar denjenigen von orientalischen Teppichen - im Bild rechts ein Bidjar mit Hauptbordüre, innerer und äußerer Nebenbordüre.

Museumspädagogische Aktion:

In römischen Mosaiken werden üblicherweise rechteckige oder quadratische flache Steinplättchen verwendet. Solche kann man günstig im Handel erwerben, schwierig selbst aus alten Kacheln herauszwicken oder ganz einfach selbst gießen.
Fürs Auto gibt es gelegentlich Fußbodenmatten aus gummiartigem Material mit rechteckigen Vertiefungen, die durch schmale Stege getrennt sind. Hier kann man Tage vorher Gips eingießen; leichter jedoch mit Wasser klebrig (pappend) gemachtes Mehl - in Bayern ein sogenannter "Mehlbabb" - eindrücken. Nach dem Erhärten kann man die Plättchen aus der Form herausdrücken und gegebenenfalls einfärben.
Auf einer Platte aus starkem Karton wird nun ein noch weicher Mehlbapp verteilt, in welchen man die Plättchen, dem gewünschten (vorgezeichneten) Bild entsprechend eindrückt. Nach dem Trocknen können die Kinder ihr Werk mitnehmen.
Dem oben abgebildeten Mosaik entsprechend, könnte ich mir gut eine Eigenkomposition der Kinder mit Wellen, Gischt und einer schwach angedeuteten Meerjungfrau vorstellen.

Fotos: Kurt Scheuerer, Ingolstadt


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