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Museumspädagogik - Beispiele und Erfahrungen
Wikingerfahrt nach Grönland

 
Foto: Stadtmuseum

Eigentlich waren die »Wikinger« Küstenbewohner, welche in Siedlungen mit Landwirtschaft lebten und Seefahrt mit Fischfang betrieben. Der geläufige Name stammt von dem Ausdruck "auf viking (Ausfahrt) gehen".

"Einer der ersten Wikinger der nach Island fuhr, hieß Floki und er benützte Raben als Navigationsvögel, ungefähr genauso wie es in der Bibel von Noah berichtet wird." (Keth aus Norwegen).

Museumspädagogische Aktion:

Foto: Stadtmuseum
Grönlandfahrt auf dem frühmittelalterlichen Museumsfest 2008 vor dem Stadtmuseum.

Von Norwegen aus kommt man nach Grönland, indem man - immer auf dem Breitengrad - nach Westen segelt, nördlich von Schottland und südlich der Färöerinseln, sowie südlich von Island, begleitet von Seevögeln und Islandwalen.
Beiderseits der Strecke postieren sich die Eltern der beteiligten Kinder (bzw. die restlichen Kinder der Schulklasse) und mimen flatternd und spitze Schreie ausstoßend Seevögel und mit aus den Wellen hüpfenden Sprüngen Wale. (Eltern mögen zunächst nicht, machen dann aber doch gerne mit ;-)
Das Schiff der Wikinger wird durch zwei Stäbe gebildet, woran sich die Kinder mit einer Hand festhalten und mit dem anderen Arm Ruderbewegungen durchführen.
Ein Kind mimt den Anführer (möglichst mit Helm, Schild und Schwert) oder die Anführerin (mit langem Rock und schwerer Manteldecke), eines den Steuermann und das kleinste Kind läuft voraus, einen Plastikraben tragend, den es am gefundenen Ufer Nahrung picken läßt und dann freudig mit dem Raben und dem Ruf, Grönland sei gefunden, zurückkehrt.

Fotos: Kurt Scheuerer, Ingolstadt


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