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Museumspädagogik - Beispiele und Erfahrungen
Die Zahl Zwölf in der Antike

 
Das Abakion, die mit Sand gefüllte Tafel, ist die klassische Zeichenunterlage der Antike.

Foto: Kurt Scheuerer

Als Zirkel wird im Versuch ein gegabeltes Holz verwendet.
Man zeichnet einen Kreis, sticht oben ein und trägt den Radius genau sechsmal auf dem Kreis ab. Ein Sechseck ist entstanden, welches halbiert zum Zwölfeck wird. Dann wischt man mit einem Stab den Sand glatt und lässt die Besucher den Kreis und das Sechseck zeichnen. (Jeder schummelt das genau so hin, dass die Kreisumrundung aufgeht ;-) Zum Beweis, dass das genau funktioniert, zeigt man eine saubere Zirkelkonstruktion vor.)

Foto: Kurt Scheuerer

Das Zwölfeck kann man in der Himmelskunde am Nachthimmel abtragen und erhält dadurch die Häuser des Tierkreies, welche von den babylonischen Plantengöttern durchlaufen werden. (siehe: Astrologie)

Foto: Kurt Scheuerer

Die Zahl Zwölf bewährt sich auch in der kaufmännischen Praxis und bei den Steuereinnahmen früher Herrscher. Man kann aus ihr Halbe, Drittel, Viertel und Sechstel gewinnen.
Diese Teilung spiegelt sich auch in den ersten Münzen der griechischen Städte in Ionien wider.

Fotos: Kurt Scheuerer, Ingolstadt


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