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Texte im Stadtmuseum Ingolstadt - Raum 24
Lauten- und Geigenbau in Ingolstadt

 
Stadtmuseum Ingolstadt. Foto: Kurt Scheuerer

Lange bevor andernorts der Lauten- und Geigenbau zum Kunstzweig erhoben wurde, hatte er bereits in deutschen Gegenden Fuß gefasst, wobei Füssen eine bedeutende Rolle spielte. Von hier aus zogen zahlreiche Instrumentenmacher in andere Städte und in fremde Länder.
Auch die ersten in Ingolstadt bekannten Geigenbauer kamen aus Füssen, so Laurentius Greiff (um 1600), die Brüder Hans und Michael Fichtold (um 1650), der Lautenmacher Hans Kolb (um 1670) oder Joseph Hollmayr (um 1737-1795). Gegen 1700 baute Franz Zacher in Ingolstadt Violinen und Violas.

Johann Thumhart (um 1723 in Ingolstadt) war wohl Stammvater einer weit verbreiteten Geigenbauerfamilie (Amberg, München, Straubing), deren letztes Ingolstädter Familienmitglied der Instrumentenmacher Xaver Thurmhart (um 1840) war.

Karl Batz, Tafeltext im Stadtmuseum Ingolstadt
Fotos: Kurt Scheuerer


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