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Schutzfonds Kultur, Brauchtum, Sport, Soziales, Jugend

Die erforderlichen und sehr kurzfristig verfügten Maßnahmen der Staatsregierung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie haben nicht nur auf die Unternehmen und die Wirtschaft erhebliche Auswirkungen, sie greifen in ihren Wirkungen auch umfassend in die für die Stadtgesellschaft und das öffentliche Leben wichtigen Bereiche Kultur, Brauchtum, Sport, Soziales und Jugend ein. Diese Aufgabenbereiche wurzeln seit jeher tief in der örtlichen Gemeinschaft und zählen mit zum Pflichtenkreis der Kommune.

Wesentlicher Ansatz ist, laufende städtische Förderungen und Zuschüsse unverändert aufrechtzuerhalten.

Ziel der Unterstützungsmaßnahme und dieses neuen Programmes ist es, zusätzlich im Rahmen des Möglichen die durch die Corona-Pandemie finanziellen Mehrbelastungen der in diesen Bereichen tätigen örtlichen Vereine und Institutionen (im Besonderen ehrenamtlich/gemeinnützig tätige Akteure) abzufedern. Dieser sog. Schutzfonds soll dabei eine unmittelbare Soforthilfe sicherstellen und ergänzt und gleicht mögliche Lücken aus, die von den staatlichen Förderungen nicht oder nicht vollständig umfasst sind.

Hierzu wurden jetzt fünf Teilfonds eingerichtet und mit entsprechend Finanzmitteln ausgestattet:

  • Kultur und Brauchtum
  • Kindertagesstätten/Mittagsbetreuung
  • Sport
  • Soziales
  • Jugend

Für die Erstbearbeitung und Unterstützung wurden rund 500.000 Euro bereitgestellt, eine weitere hohe Tranche ist bei Bedarf abrufbereit.

Zum Verfahren:

Als Grundsatz und erster Prüfschritt vor jeder Antragstellung gilt, vorrangig die aufgelegten Förderprogramme und Hilfen des Staates sowie übergeordneter Verbände (z.B. BLSV) zu nutzen. Es gilt gerade die Zusage der Bayerischen Staatsregierung, dass unbürokratisch und zeitnah Förderungen an Betroffene ausgereicht werden.
Sobald hierzu konkrete Informationen und Verfahrensabläufe bekannt sind, werden diese auf dieser Seite zur Verfügung gestellt.

Hinsichtlich des städtischen Schutzfonds gelten zunächst folgender Verfahrensschritte:

1. Formloser Erstkontakt der Betroffenen zur Stadt Ingolstadt:
Telefonisch oder per E-Mail - die Kontaktdaten für die jeweiligen Ansprechpartner finden Sie >> hier

2. Die Anfragen bei den zuständigen Fachbereichen/Ansprechpartnern werden aufgenommen und nach den konkreten Anliegen strukturiert. Seitens der städtischen Ämter werden den Antragstellern Hinweise (z.B. erforderliche Unterlagen) und Hilfestellungen zu den konkreten Fragestellungen gegeben.

3. Im nächsten Schritt werden die schriftlich einzureichenden Anträge/Formulare im Rahmen eines vereinfachten und beschleunigten Verfahrens von den Fachbereichen geprüft. Ziel ist die zeitnahe Verbescheidung/Gewährung der Anträge und unverzügliche Auszahlung der Fördermittel bei positiver Verbeischeidung.


Ab sofort stehen die zuständigen städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Anfragen zur Verfügung:
Schutzfonds: Kontakte und Ansprechpartner