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Aktionsplan interkulturelle Öffnung

Die interkulturelle Öffnung beschreibt einen Prozess, der die Stadtverwaltung in die Lage versetzen soll, mit der größer werdenden kulturellen Vielfalt in Ingolstadt angemessen umzugehen. Dazu hat die Stadt Ingolstadt einen Aktionsplan erstellt.

Für das Projekt hat sich die Stadt Ingolstadt bereits 2013 als eine von 20 Kommunen in Deutschland erfolgreich beim Europäischen Integrationsfonds beworben, um weitere Impulse für die Personal- und Organisationsentwicklung zu erhalten. Dass das Thema „Interkulturelle Öffnung“ angesichts der Flüchtlingssituation zunehmend an Bedeutung gewinnt, sei zu Beginn des Projekts nicht zu erwarten gewesen. Denn auch im Zuge des demografischen Wandels und des daraus resultierenden Fachkräftemangels spielt dieses Instrument der Personalentwicklung eine wichtige Rolle und verfolgt das Ziel, die Integration der Bürgerinnen und Bürger unterschiedlicher Herkunft zu fördern.

Bei der Erstellung des Aktionsplanes, die durch das imap-Institut begleitet wurde, haben Pilotabteilungen der Stadtverwaltung  in Workshops konkrete Handlungsmaßnahmen erarbeitet.  Ausgehend von einer Mitarbeiterbefragung haben die städtischen Mitarbeiter in der Folge beispielsweise Vorschläge  zur Stärkung der Bürgerbeteiligung für Bürger mit Migrationshintergrund, vielfältige Ideen über die Etablierung eines Dolmetscherservices und die Entwicklung einer Kommunikationsstrategie u.a. bei der Bildung eines internen Gremiums Asyl erarbeitet. Weitere Vereinfachungen erhoffen sich die beim Projekt beteiligten  Mitarbeiter durch mehrsprachige Broschüren und Wegweisungen in den Rathäusern.

Den Aktionsplan "Interkulturelle Öffnung" können Sie hier herunterladen:

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Aktionsplan interkulturelle Öffnung (PDF, 258 KB | Dokument vorlesen)

Als nächste Schritte gilt es, die interkulturelle Kompetenz in der Verwaltung weiter zu entwickeln und die Projekte des Aktionsplans Zug um Zug umzusetzen.