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25.09.2021

„Tritt für Tritt“ in die klimagerechte Mobilität

Anträge zur Lastenradförderung bis 30. September einreichen

Lastenräder stellen in vielfacher Hinsicht eine Alternative zum herkömmlichen Pkw dar: Ob bei alltäglichen Besorgungen oder geschäftlichen Transporten – mit ihrer integrierten Ladefläche ermöglichen es die Räder, große Lasten umweltfreundlich von A nach B zu befördern. So tragen sie entscheidend dazu bei, Lärm-, CO2- und Schadstoffemissionen auf den Straßen zu reduzieren und fördern die innerstädtische Verkehrsberuhigung. Diesen zahlreichen Vorteilen steht beim Umstieg auf das Lastenrad oftmals eine große Hürde entgegen: der Preis der Anschaffung.

Deshalb hat die Stadt ein Förderprogramm für Lastenfahrräder und Lastenpedelecs eingerichtet, um den Wandel hin zur nachhaltigen Mobilität bestmöglich zu unterstützen. Mit großem Erfolg: Seit Januar 2021 konnten auf diesem Weg mehr als 180 Lastenräder gefördert werden; fast 20 Prozent der Antragssteller/-innen entschieden sich im gleichen Zuge sogar, ihre Verbrenner-KFZ abzumelden und wurden mit einem Öko-Bonus in Höhe von 500 Euro belohnt.

„Wir wollen nicht nur Straßen bauen, sondern auch neue Wege ebnen“, fasst Bürgermeisterin Petra Kleine die Grundidee der Lastenradförderung zusammen. „Neben einem attraktiven Radwegenetz ist es für die Verkehrswende erforderlich, dass wir durch niedrigschwellige Angebote auf die Bürgerinnen und Bürger zugehen und sie dabei unterstützen, nachhaltige Mobilität in ihren Alltag zu integrieren.“

Gefördert werden 25 Prozent der Anschaffungs- oder Leasingkosten eines Lastenfahrrads bzw. Lastenpedelecs, wobei die maximale Fördersumme 750 Euro bzw. 1.000 Euro beträgt. Von ursprünglich 170.000 Euro für die Förderung stehen aktuell weniger als 10.000 Euro zur Verfügung.

Anträge können nur noch bis Donnerstag, 30. September eingereicht werden. Die weiteren Informationen finden sich >> hier.