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09.11.2021

Ab 9. November gilt die 'rote Ampel'

Ingolstadt ist regionaler Hotspot

Die 7-Tages-Inzidenz liegt für Ingolstadt am 8. November über dem Wert von 300 (325,7 lt. maßgeblichem RKI) und gleichzeitig sind im Leitstellenbereich Ingolstadt (Region 10) mehr als 80 Prozent der Intensivbetten belegt (93,8 Prozent, lt. DIVI-Intensivregister, Stand 9.15 Uhr).

Somit werden die Kriterien der bayerischen Krankenhaus-Ampel für einen „regionalen Hotspot“ erfüllt. Dies hat die Stadt Ingolstadt heute amtlich festgestellt (www.ingolstadt.de/amtliche).

Daher gelten ab Dienstag, 9. November, 0 Uhr für das Stadtgebiet Ingolstadt die Kriterien der „roten Ampel“.

Das bedeutet unter anderem, dass Veranstaltungen (in nichtprivaten Räumlichkeiten), Sportstätten, Fitnessstudios, der Kulturbereich (insbesondere Theater, Konzerte, Kinos, Museen), Messen, Freizeiteinrichtungen (insbesondere Schwimmbäder und Saunen) die bisher nach der 3G-Regel oder der 3G plus-Regel zugänglich waren, nur noch nach 2G zugänglich sind. Also nur für Geimpfte und Genesene, nicht für Getestete. (Dies gilt für alle Personen ab 12 Jahren). Wie schon bisher sind Clubs und Diskotheken weiterhin nur nach 2G zugänglich.

Für Gastronomie, Hotels, körpernahe Dienstleistungen genügt weiterhin 3G plus (geimpft, genesen, PCR-Test).

Wo 2G / 3G+ gilt, sind die Maskenpflicht und das Gebot des Mindestabstands aufgehoben.

Für Hochschulen & Bildungsangebote, Bibliotheken allgemein und Archive gilt 3G (geimpft, genesen, PCR- oder Schnelltest). In der Stadtbibliothek Ingolstadt gilt 3G plus.

Neu ist auch die 3G-Regel am Arbeitsplatz: Für Betriebe mit mehr als zehn Beschäftigten und Personenkontakt gilt 3G (geimpft, genesen, PCR- oder Schnelltest). Der Testnachweis muss zweimal in der Woche erbracht werden. Ausgenommen sind der Handel und der öffentliche Personennah- und -fernverkehr sowie die Schülerbeförderung.

Unverändert gilt: Überall wo Maskenpflicht besteht, ist eine FFP2-Maske zu tragen. (Ausnahme Schulen: Stoffmaske Grundschule, sonst medizinische Maske). Dies gilt unter anderem auch im Öffentlichen Personennahverkehr.

Sollten die Inzidenz oder die Belegungsquote die jeweiligen Schwellenwerte an drei aufeinanderfolgenden Tagen wieder unterschreiten, wird dies von der Stadt Ingolstadt amtlich festgestellt; Änderungen gelten dann ab dem darauffolgenden Tag.