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22.07.2021

Straßenbauarbeiten in den Sommerferien

Sanierungs- und Ausbauarbeiten in den kommenden Wochen

Wie immer bedeutet Ferienzeit für die einen vermehrte Arbeit für die anderen. Dann, wenn weniger Menschen zur Arbeit oder Schule unterwegs sind, sind nämlich die städtischen Tiefbauer an der Reihe. Für die kommenden Wochen haben sie eine ganze Reihe kleinerer und größerer Baustellen, verteilt im ganzen Stadtgebiet, zu bewältigen.
Manche Maßnahmen wurden bereits im Frühjahr begonnen – etwa an der Anzengruberstraße, Berliner Straße oder am Unteranger. „Die häufigen Regenfälle in diesem Sommer haben manche Baustellen auch verzögert“, sagt Tiefbauamtsleiter Walter Hoferer.
Andere starten erst mit Beginn der Sommerferien, etwa die Fahrbahnsanierung Alte Mühle in Zuchering. „Das ist gar keine große Sache, aber hier fahren die Schulbusse. Deshalb beginnen wir mit der Fahrbahnsanierung erst im August“, so Hoferer.
Aufwändiger sind die Arbeiten im Bereich der Kleist-, Hofmillerstraße und Oberer Grasweg. Hier müssen die Kanäle aufdimensioniert und die über hundert Jahre alten Wasserversorgungsleitungen erneuert werden. Im Anschluss werden von den Tiefbauern die Straßen saniert und ausgebaut. Für diese Arbeiten sind Kosten von rund 1,5 Millionen Euro veranschlagt, das Bauende ist voraussichtlich erst im Dezember.
Weitere Straßenbaumaßnahmen betreffen die Südost-Spange, die Pascal- und Maria-Goeppert-Straße, die Oberstimmer Straße sowie die Ringsee- und Weningstraße.

Eine wichtige Baumaßnahme kommt vor allem den Einsatzkräften zugute – der Ausbau der sogenannten Slipanlage an der Nordseite der Schillerbrücke. Dort werden die Rettungsboote der Feuerwehr und anderer Hilfsorganisationen im Notfall ins Wasser gelassen. In den vergangenen vier Jahren gab es rund zwanzig Einsätze auf der Donau. Nachdem der Fluss immer stärker genutzt wird, könnten Wasserunfälle in Zukunft aber weiter zunehmen.

Neben Straßenbaumaßnahmen werden in den kommenden Wochen eine Reihe Rad- und Gehwegprojekte abgearbeitet. So wird an der Westlichen Ringstraße auf Höhe der Friedhofstraße die Querungshilfe für Radler verbreitert. An der Kreuzung Harderstraße und Auf der Schanz / Dreizehnerstraße wird die Verkehrsführung für Radfahrer geändert, um sie sicherer in die Harderstraße zu leiten. Und an der sogenannten Nordwest-Speiche (Vorrangroute 10) werden die letzten Schilder aufgestellt.

Seit einigen Jahren verfolgt die Stadt das sogenannte Gehwegabsenkungsprogramm, um die Barrierefreiheit voranzubringen. Auch heuer werden an verschiedenen Stellen Maßnahmen durchgeführt.
Im Bereich Am Auwaldsee, Franziskanerwasser und Kälberschüttstraße werden Gehwege befestigt und Gehweglücken geschlossen, an der Irnaustraße werden die Gehwege ebenfalls befestigt.