Seiteninhalt

Wissenschaftsstadt Ingolstadt

Wenn die heutige Zeit eines nicht erlaubt, dann ist es Stehenbleiben. In einer sich rasant verändernden Welt bedeutet Stillstand zurückzufallen. Die Stadt Ingolstadt sorgt mit mehreren Projekten und Initiativen dafür, mit dem Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft Schrittzuhalten – mehr noch: sie will ihn aktiv mitgestalten und weiterhin vorneweggehen. Neben den Vorhaben im Bereich der Digitalisierung, wird auch der Sektor „Forschung“ ausgebaut: Ingolstadt soll wie einst zu Zeiten der Ersten Bayerischen Landesuniversität (1472) zu einer Wissenschaftsstadt werden. Das wichtigste Ziel dabei: die Sicherung der Arbeitsplätze in Ingolstadt – heute und morgen. Im Mittelpunkt steht dabei immer der Mensch: Technologien und Wissenschaften werden letztlich daran gemessen, ob und wie sie den Menschen im Alltag, im Arbeitsleben, bei der Mobilität oder auch in der Pflege helfen und unterstützen können. Diese Projekte aus dem Bereich „Wissenschaft & Forschung“ werden derzeit von der Stadt, den Hochschulen, Verbänden, Unternehmen und weiteren Akteuren vorangetrieben.

Erweiterung Technische Hochschule

Unter dem Titel „Vision 10.000“ firmiert die Erweiterung des Hochschulstandorts Ingolstadt – von 5.500 Studierenden um 2.500 Studenten (weitere 2.000 kommen am Standort Neuburg hinzu). Die Technische Hochschule Ingolstadt (THI) wird dafür ausgebaut und um neue Studienfelder rund um das Thema „Mobilität“ und der Gesundheits- und Lebenswissenschaften ergänzt.

Die THI wird sich in Zukunft intensiv dem Thema „Medizin & Digitalisierung“ widmen und ab dem Jahr 2020 neue Studiengänge im Bereich der Gesundheits- und Lebenswissenschaften anbieten. Kooperationspartner ist das Klinikum Ingolstadt. Dazu sind zwei Stiftungsprofessuren geplant, die für eine Laufzeit von fünf Jahren vom Krankenhauszweckverband vorfinanziert werden. Die beiden Stiftungsprofessuren sollen den Patienten des Klinikums einen direkten Nutzen bringen, denn das Klinikum wird somit in die angewandte Spitzenforschung einbezogen.

>> Youtube-Video: »Strategie 10.000« - Erweiterung der THI - OB Video-Podcast vom 01.03.2018

>> Youtube-Video: THI-Präsident Prof. Dr Walter Schober zur geplanten Erweiterung bis 2030/31

>> Pressebericht: Health & Care Management vom 20.10.2018

>> Ingolstadt informiert, 42/2018, THI/Klinikum Kooperation

<< z u r ü c k

Carissma


(Center of Automotive Research on Integrated Safety Systems and Measurement Area)

Das Forschungs- und Testzentrum CARISSMA der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) ist als neues wissenschaftliches Leitzentrum für Fahrzeugsicherheit in Deutschland konzipiert. Der 123 Meter lange Forschungsbau wurde im Frühsommer 2016 in Betrieb genommen und beherbergt auf mehr als 4.000 Quadratmetern Nutzfläche insgesamt zehn Versuchseinrichtungen, darunter eine Indoor-Versuchsanlage für Crashtests und Fahrversuche, einen Fallturm, ein Labor für Car2X-Kommunikation, ein Labor zur Forschung an sicheren Energiespeichern, ein Simulationslabor sowie ein HiL-Labor. Zusätzlich stehen CARISSMA eine Freiversuchsfläche für Gesamtfahrzeugtests sowie ein Fahrsimulator mit Hexapod-Bewegungsplattform und ein Fußgängerschutzlabor für die Entwicklung neuer Test- und Sensierungsmethoden zur Verfügung. CARISSMA wurde mit einem Projektvolumen von 28 Mio. Euro für Bau und Anlagen gegründet und ist ein Novum in der deutschen Wissenschaftslandschaft: Es ist der erste Forschungsbau an einer Fachhochschule, der vom deutschen Wissenschaftsrat genehmigt wurde.

CARISSMA auf den Internetseiten der THI

Youtube-Video: Imagefilm “CARISSMA“

“Lang, flach, wichtig“ - Ingolstadt informiert - Ausgabe 25 / 2016

Zentrum für Künstliche Intelligenz

Analysen zufolge verdoppelt sich die Leistungsfähigkeit der Künstlichen Intelligenz (KI) derzeit alle dreieinhalb Monate durch verbesserte mathematische Algorithmen und mit dem Fortschritt der Leistungsfähigkeit von Computersystemen. Durch Künstliche Intelligenz konnten bereits bedeutende Forschungsergebnisse erzielt werden, unter anderem in der Medizin, der Verkehrssicherheit oder der Energieeinsparung – also in Bereichen, die unmittelbar die Lebensqualität verbessern. Die Region Ingolstadt wird in das Forschungsnetzwerk Künstliche Intelligenz in Bayern einbezogen. Dafür wird Ingolstadt ein wissenschaftliches Kompetenzzentrum für Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen bekommen. Es soll mit den beiden Hochschulen modernste Forschung auf höchstem Niveau ermöglichen.

Youtube-Video: »Forschungszentrum für künstliche Intelligenz in Ingolstadt« - OB Video-Podcast vom 03.12.2018

Youtube-Video: »Forschung und Praxis« - OB Video-Podcast vom 11.10.2018

“Eine neue Zukunftsschmiede“ - Ingolstadt informiert - Ausgabe 49 / 2018

Ingolstadt informiert, 16/2019, KI-Zentrum

Jugendforschungszentrum

Die Digitalisierungsstrategie der Stadt Ingolstadt umfasst nicht nur die Bereiche Mobilität, Wirtschaft & Co., sondern wird bewusst weitergefasst – und beginnt schon in den Schulen und Kitas. Bis 2020 soll die schon bestehende Infrastruktur flächendeckend ausgebaut sein – mit festinstallierten Multimedia-Einheiten, Tablets und WLAN sowie der Einführung von „Office 365“, das Schüler auch privat nutzen können. An das zukünftige Kompetenzzentrum für Künstliche Intelligenz an der Technischen Hochschule soll ein Jugendforschungszentrum angegliedert werden. Hier sollen Schulklassen Einblicke in das Zukunftsthema Digitalisierung erhalten und sich ihm mit Experimenten annähern. In diesem so genannten „Digital Lab“ sollen Digitalisierungsthemen wie Künstliche Intelligenz, Robotik, Virtual und Augmented Reality, Digital Gaming, Cyber Security, digitale Biotechnik und Software Engineering abgebildet werden.

»Digital Lab« für die Kinder der Region, aktuelle Meldung vom 12.07.2018

Pressebericht DONAUKURIER vom 22.11.2018

“Schule einmal ganz anders“ - Ingolstadt informiert - Ausgabe 49 / 2018

Youtube-Video: Jugendforschungszentrum für Digitalisierung - OB Podcast vom 18.07.2018

Wissenschaftsrat

Dem Ingolstädter Wissenschaftsrat werden neben dem Oberbürgermeister der Stadt Ingolstadt auch die Präsidenten der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt sowie der Technischen Hochschule Ingolstadt angehören. Daneben können diese geborenen Mitglieder des Wissenschaftsrats weitere Mitglieder auf Zeit in den Wissenschaftsrat berufen. Die durch den Wissenschaftsrat strukturierten Förderprogramme der »Exzellenzstiftung Ingolstädter Wissenschaft - Ignaz Kögler« sollen ergänzend und steuernd an der Seite anderer staatlicher und nichtstaatlicher Förderprogramme treten können.

“Zweite wissenschaftliche Blütezeit“ - Ingolstadt informiert - Ausgabe 36 / 2018

Exzellenzstiftung Ignaz Kögler

Im Rahmen der städtischen Digitalisierungsstrategie bekommt Ingolstadt auch eine Wissenschaftsstiftung. Deren Ziel wird es sein, anwendungsorientierte Forschung im Spitzenbereich am Standort Ingolstadt nachhaltig zu unterstützen. Stadt, Privatleuten, Unternehmen und Organisationen soll damit ermöglicht werden, anwendungsorientierte Forschung zu profilieren und zu fördern. Die Stiftung wird den Namen „Exzellenzstiftung Ingolstädter Wissenschaft – Ignaz Kögler“ tragen. Die Wissenschaftsstiftung wird über ihren Wissenschaftsrat Forschungs- und Gründungsstipendien für Projekte aus dem digitalen Bereich vergeben.

Der für die Stiftung namensgebende Jesuit Ignaz Kögler lernte und lehrte in Ingolstadt und als hochangesehener Wissenschaftler am chinesischen Kaiserhof. Er wirkte als Brückenbauer zwischen Kontinenten, Ländern und Kulturen.

Youtube-Video: Exzellenzstiftung Ingolstädter Wissenschaft “Ignaz Kögler“ - OB Video-Podcast vom 02.08.2018

“Zweite wissenschaftliche Blütezeit“ - Ingolstadt informiert - Ausgabe 36 / 2018

Ingolstadt informiert, 8/2019, Exzellenzstiftung

Helfenzrieder-Preis

Der Johann-Helfenzrieder-Transformations-Preis soll die Transformation von Forschungsergebnissen in marktreife Prototypen unterstützen. Damit soll der Preis Ingolstadt in seinem beständigen Technologiewandel stärken, Wissenschaftler vor Ort und aus dem deutschsprachigen Raum für den Standort interessieren und die Prototypenentwicklung auf Basis erarbeiteter Forschungsergebnisse forcieren.

Ziel ist die Vorbereitung von Unternehmensgründungen aus wissenschaftlichen Forschungsergebnissen in Ingolstadt. Der Preis schlägt damit die Brücke zwischen den herkömmlichen Studien- und Forschungsprogrammen einerseits und den Unternehmens-Gründungsprogrammen andererseits und stellt einen Baustein im Ablauf der Forschungs-, Entwicklungs- und Gründungsförderung am Standort Ingolstadt dar.

Professor Johann Helfenzrieder war an der ersten Bayerischen Landesuniversität von 1770 bis 1781 in Ingolstadt Professor für Mathematik, Astronomie und Experimentalphysik. Er verfasste diverse Schriften über Mathematik, Maschinenkunde und Technologie, forschte über die Wirkung von Prismen und entdeckte unter anderem einen Kometen.

Pressebericht: DONAUKURIER vom 06.02.2019 - «Kampf um neue Arbeitsplätze«

Ingolstadt informiert, Ausgabe 08 / 2019 - “Ausgezeichnete Forschung“


>> Hier gelangen Sie zur Ausschreibung 2019/2020 (Freischaltung erfolgt am 31.10.2019)

Urban Air Mobility - Mobilität in der 3. Dimension

Die von der Europäischen Kommission unterstützte Initiative „Urban Air Mobility“ will in praktischen Studien den Einsatz von Fluggeräten für die urbane Mobilität erforschen. In Modellversuchen soll untersucht werden, welche Einsatzgebiete sinnvoll sind und wie Rahmenbedingungen gestaltet werden müssen. Hierbei soll die Bevölkerung in die Machbarkeitsstudien aktiv einbezogen werden und die Belange hinsichtlich Lärm und Sicherheit müssen natürlich berücksichtigt werden. Welche Modellversuche durchgeführt werden, steht derzeit noch nicht fest, sondern ist Bestandteil weiterer Abstimmungen.



Bildergalerie zum Modellprojekt "Urban Air Mobility"

  • UAM-Netzwerktreffen München am 22. Juli 2019 © Stadt Ingolstadt / Michel
  • Manifesto of Intent - Vertragsunterzeichnung am 2. Juli 2019 © Stadt Ingolstadt / Roessle, Ingolstadt, Juli 2019
  • Auftakt zur Präsentation des CityAirbus am 11.03.2019 © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • Präsentation CityAirbus am 11.03.2019 © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • Präsentation CityAirbus am 11.03.2019 © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • Präsentation CityAirbus am 11.03.2019 © Stadt Ingolstadt / Betz
  • Präsentation CityAirbus am 11.03.2019 © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • Präsentation CityAirbus am 11.03.2019 © Stadt Ingolstadt / Friedl
  • Präsentation CityAirbus am 11.03.2019 © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • Präsentation CityAirbus am 11.03.2019 © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • Manifesto of Intent © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • Eintrag ins Goldenes Buch Bayer. Staatsministerin Dorothee Bär © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • Eintrag ins Goldenes Buch - Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • Manifesto of Intent - Vertragsunterzeichnung mit Christian Leicher (Rohde & Schwarz) © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • Manifesto of Intent - Vertragsunterzeichnung mit Dr. Tassilo Wanner (Lilium) © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • Manifesto of Intent - Vertragsunterzeichnung mit Peter Schwarz (bavAiria) © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • UAM Netzwerktreffen am 11.03.2019 © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • Die Urban Air Mobility Initiative Ingolstadt hat zwei neue Partner: Die P3 group und die WK IT GmbH. (v.l.) OB Christian Lösel, Nicolaus Brieger (P3), Holger Imhof (WK-IT),  Dr. Jan Ivo Springborn (P3), Daniel Seitle (WK-IT) © Stadt Ingolstadt / Betz, Ingolstadt, Febuar 2019
  • MTU Aero Engines AG besiegelt Beteiligung an der Ingolstädter Urban Air Mobility Initiative © Stadt Ingolstadt / Roessle, Ingolstadt, Januar 2019
  • DB beteiligt sich am Modellprojekt Urban Air Mobility © Deutsche Bahn AG / Oliver Lang, Berlin, Januar 2019
  • Projektpartner des Modellprojekts Urban Air Mobility im Audi Sportpark © Stadt Ingolstadt / Roessle, Ingolstadt, Oktober 2018
  • Treffen der Projektpartner des Modellprojekts Urban Air Mobility im Audi Sportpark am 8.10.2018 © Stadt Ingolstadt / Roessle, Ingolstadt, Oktober 2018
  • Treffen der Projektpartner des Modellprojekts Urban Air Mobility im Audi Sportpark am 8.10.2018 © Stadt Ingolstadt / Roessle, Ingolstadt, Oktober 2018
  • Unterzeichnung des "Manifesto of Intent Urban Air Mobility" © Stadt Ingolstadt / Roessle, Ingolstadt, September 2018
  • Kick-off-Workshop Urban Air Mobility in Ingolstadt © Stadt Ingolstadt / Betz, Ingolstadt, Juli 2018
  • Pressegespräch Kick-off-Workshop Urban Air Mobility in Ingolstadt © Stadt Ingolstadt / Betz, Ingolstadt, Juli 2018
  • Kick-off-Workshop Urban Air Mobility © Stadt Ingolstadt / Betz, Ingolstadt, Juli 2018
  • UAM Unterzeichnung Berlin © BMVI, Berlin, Juni 2018
  • V.l. Dr. Christian Lösel, Dr. Reinhard Brandl, Grazia Vittadini, Andreas Scheuer, Bram Schot © BMVI, Berlin, Juni 2018
  • Dorothee Bär, Staatministerin für Digitalisierung und Andreas Scheuer, der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur © BMVI, Berlin, Juni 2018

brigk / brigkAIR

„Digitalisierung“ bedeutet Technologie. Und um Technologie zu entwickeln, braucht man kluge Köpfe. Um diesen Menschen den Raum und die Möglichkeiten zu geben, ihr Wissen und ihre Ideen umzusetzen, gibt es in Ingolstadt das Digitale Gründerzentrum „brigk“. Aktuell ist das „brigk“ in Räumlichkeiten in der Ingolstädter Stadtmitte untergebracht, doch nach Sanierung des Kavalier Dalwigk wird es dort einziehen.

In Manching wird das brigkAIR als Dependance des bereits bestehenden Digitalen Gründerzentrums der Region 10, „brigk“, aufgebaut. Dort wird der Schwerpunkt der Digitalisierung bei der Luftfahrtindustrie liegen. In Zusammenarbeit der ortsansässigen Institutionen (u.a. Airbus, Wehrtechnische Dienststelle), wird mit dem brigkAIR eine Netzwerk- und Fördereinrichtung für Start-ups im Markt der so genannten „Unmanned Aerial Vehicles“ entstehen.

Und dann gibt es da noch den „brigk Makerspace“, eine vollausgestattete Profi-Hightech-Werkstatt, zugänglich für jedermann, ein Ort, an dem Ideen Realität werden und Innovationen greifbar werden können. Ziel des brigks ist es, die lokale digitale Szene zu stärken und Ingolstadt zu einem Hotspot für digitale Mobilität und Retail zu entwickeln. Im Zusammenspiel von Startups und namhaften Unternehmen der Region soll zudem mittelfristig ein Ökosystem entstehen, das Ingolstadt zu einem attraktiven Standort für Gründer aus allen Bereichen der Digitalwirtschaft macht.


Mehr erfahren Sie unter www.brigk.digital