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Wissenschaftsstadt Ingolstadt

Wenn die heutige Zeit eines nicht erlaubt, dann ist es Stehenbleiben. In einer sich rasant verändernden Welt bedeutet Stillstand zurückzufallen. Die Stadt Ingolstadt sorgt mit mehreren Projekten und Initiativen dafür, mit dem Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft Schrittzuhalten – mehr noch: sie will ihn aktiv mitgestalten und weiterhin vorneweggehen. Neben den Vorhaben im Bereich der Digitalisierung, wird auch der Sektor „Forschung“ ausgebaut: Ingolstadt soll wie einst zu Zeiten der Ersten Bayerischen Landesuniversität (1472) zu einer Wissenschaftsstadt werden. Das wichtigste Ziel dabei: die Sicherung der Arbeitsplätze in Ingolstadt – heute und morgen. Im Mittelpunkt steht dabei immer der Mensch: Technologien und Wissenschaften werden letztlich daran gemessen, ob und wie sie den Menschen im Alltag, im Arbeitsleben, bei der Mobilität oder auch in der Pflege helfen und unterstützen können. Diese Projekte aus dem Bereich „Wissenschaft & Forschung“ werden derzeit von der Stadt, den Hochschulen, Verbänden, Unternehmen und weiteren Akteuren vorangetrieben.

Erweiterung Technische Hochschule

Unter dem Titel „Vision 10.000“ firmiert die Erweiterung des Hochschulstandorts Ingolstadt – von 5.500 Studierenden um 2.500 Studenten (weitere 2.000 kommen am Standort Neuburg hinzu). Die Technische Hochschule wird dafür ausgebaut und um neue Studienfelder rund um das Thema „Mobilität“ und der Gesundheits- und Lebenswissenschaften ergänzt. Die Technische Hochschule Ingolstadt wird sich in Zukunft intensiv dem Thema „Medizin & Digitalisierung“ widmen und ab dem Jahr 2020 neue Studiengänge im Bereich der Gesundheits- und Lebenswissenschaften anbieten. Kooperationspartner ist das Klinikum Ingolstadt. Dazu sind zwei Stiftungsprofessuren geplant, die für eine Laufzeit von fünf Jahren vom Krankenhauszweckverband vorfinanziert werden. Die beiden Stiftungsprofessuren sollen den Patienten des Klinikums einen direkten Nutzen bringen, denn das Klinikum wird somit in die angewandte Spitzenforschung einbezogen.

>> Youtube-Video: »Strategie 10.000« - Erweiterung der THI - OB Video-Podcast vom 01.03.2018

>> Youtube-Video: THI-Präsident Prof. Dr Walter Schober zur geplanten Erweiterung bis 2030/31

>> Pressebericht: Health & Care Management vom 20.10.2018

>> Ingolstadt informiert, 42/2018, THI/Klinikum Kooperation

<< z u r ü c k

Carissma


(Center of Automotive Research on Integrated Safety Systems and Measurement Area)

Das Forschungs- und Testzentrum CARISSMA der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) ist als neues wissenschaftliches Leitzentrum für Fahrzeugsicherheit in Deutschland konzipiert. Der 123 Meter lange Forschungsbau wurde im Frühsommer 2016 in Betrieb genommen und beherbergt auf mehr als 4.000 Quadratmetern Nutzfläche insgesamt zehn Versuchseinrichtungen, darunter eine Indoor-Versuchsanlage für Crashtests und Fahrversuche, einen Fallturm, ein Labor für Car2X-Kommunikation, ein Labor zur Forschung an sicheren Energiespeichern, ein Simulationslabor sowie ein HiL-Labor. Zusätzlich stehen CARISSMA eine Freiversuchsfläche für Gesamtfahrzeugtests sowie ein Fahrsimulator mit Hexapod-Bewegungsplattform und ein Fußgängerschutzlabor für die Entwicklung neuer Test- und Sensierungsmethoden zur Verfügung. CARISSMA wurde mit einem Projektvolumen von 28 Mio. Euro für Bau und Anlagen gegründet und ist ein Novum in der deutschen Wissenschaftslandschaft: Es ist der erste Forschungsbau an einer Fachhochschule, der vom Wissenschaftsrat genehmigt wurde.

CARISSMA auf den Internetseiten der THI

Youtube-Video: Imagefilm “CARISSMA“

“Lang, flach, wichtig“ - Ingolstadt informiert - Ausgabe 25 / 2016

Zentrum für Künstliche Intelligenz

Analysen zufolge verdoppelt sich die Leistungsfähigkeit der Künstlichen Intelligenz (KI) derzeit alle dreieinhalb Monate durch verbesserte mathematische Algorithmen und mit dem Fortschritt der Leistungsfähigkeit von Computersystemen. Durch Künstliche Intelligenz konnten bereits bedeutende Forschungsergebnisse erzielt werden, unter anderem in der Medizin, der Verkehrssicherheit oder der Energieeinsparung – also in Bereichen, die unmittelbar die Lebensqualität verbessern. Die Region Ingolstadt wird in das Forschungsnetzwerk Künstliche Intelligenz in Bayern einbezogen. Dafür wird Ingolstadt ein wissenschaftliches Kompetenzzentrum für Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen bekommen. Es soll mit den beiden Hochschulen modernste Forschung auf höchstem Niveau ermöglichen.

Youtube-Video: »Forschungszentrum für künstliche Intelligenz in Ingolstadt« - OB Video-Podcast vom 03.12.2018

Youtube-Video: »Forschung und Praxis« - OB Video-Podcast vom 11.10.2018

“Eine neue Zukunftsschmiede“ - Ingolstadt informiert - Ausgabe 49 / 2018

Ingolstadt informiert, 16/2019, KI-Zentrum

Schülerforschungszentrum

Die Digitalisierungsstrategie der Stadt Ingolstadt umfasst nicht nur die Bereiche Mobilität, Wirtschaft & Co., sondern wird bewusst weitergefasst – und beginnt schon in den Schulen und Kitas. Bis 2020 soll die schon bestehende Infrastruktur flächendeckend ausgebaut sein – mit festinstallierten Multimedia-Einheiten, Tablets und WLAN sowie der Einführung von „Office 365“, das Schüler auch privat nutzen können. An das zukünftige Kompetenzzentrum für Künstliche Intelligenz an der Technischen Hochschule soll ein Schülerforschungszentrum angegliedert werden. Hier sollen Schulklassen Einblicke in das Zukunftsthema Digitalisierung erhalten und sich ihm mit Experimenten annähern. In diesem so genannten „Digital Lab“ sollen Digitalisierungsthemen wie Künstliche Intelligenz, Robotik, Virtual und Augmented Reality, Digital Gaming, Cyber Security, digitale Biotechnik und Software Engineering abgebildet werden.

»Digital Lab« für die Kinder der Region, aktuelle Meldung vom 12.07.2018

Pressebericht DONAUKURIER vom 22.11.2018

“Schule einmal ganz anders“ - Ingolstadt informiert - Ausgabe 49 / 2018

Youtube-Video: Jugendforschungszentrum für Digitalisierung - OB Podcast vom 18.07.2018

Wissenschaftsrat

Dem Wissenschaftsrat werden neben dem Oberbürgermeister der Stadt Ingolstadt auch die Präsidenten der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt sowie der Technischen Hochschule Ingolstadt angehören. Daneben können diese geborenen Mitglieder des Wissenschaftsrats weitere Mitglieder auf Zeit in den Wissenschaftsrat berufen. Die durch den Wissenschaftsrat strukturierten Förderprogramme der »Exzellenzstiftung Ingolstädter Wissenschaft - Ignaz Kögler« sollen ergänzend und steuernd an der Seite anderer staatlicher und nichtstaatlicher Förderprogramme treten können.

“Zweite wissenschaftliche Blütezeit“ - Ingolstadt informiert - Ausgabe 36 / 2018

Exzellenzstiftung Ignaz Kögler

Im Rahmen der städtischen Digitalisierungsstrategie bekommt Ingolstadt auch eine Wissenschaftsstiftung. Deren Ziel wird es sein, anwendungsorientierte Forschung im Spitzenbereich am Standort Ingolstadt nachhaltig zu unterstützen. Stadt, Privatleuten, Unternehmen und Organisationen soll damit ermöglicht werden, anwendungsorientierte Forschung zu profilieren und zu fördern. Die Stiftung wird den Namen „Exzellenzstiftung Ingolstädter Wissenschaft – Ignaz Kögler“ tragen. Die Wissenschaftsstiftung wird über ihren Wissenschaftsrat Forschungs- und Gründungsstipendien für Projekte aus dem digitalen Bereich vergeben. Der für die Stiftung namensgebende Jesuit Ignaz Kögler lernte und lehrte in Ingolstadt und als hochangesehener Wissenschaftler am chinesischen Kaiserhof. Er wirkte als Brückenbauer zwischen Kontinenten, Ländern und Kulturen.

Youtube-Video: Exzellenzstiftung Ingolstädter Wissenschaft “Ignaz Kögler“ - OB Video-Podcast vom 02.08.2018

“Zweite wissenschaftliche Blütezeit“ - Ingolstadt informiert - Ausgabe 36 / 2018

Ingolstadt informiert, 8/2019, Exzellenzstiftung

Transformationspreis Helfenzrieder

Der Johann-Helfenzrieder-Transformations-Preis soll die Transformation von Forschungsergebnissen in marktreife Prototypen unterstützen. Damit soll der Preis Ingolstadt in seinem beständigen Technologiewandel stärken, Wissenschaftler vor Ort und aus dem deutschsprachigen Raum für den Standort interessieren und die Prototypenentwicklung auf Basis erarbeiteter Forschungsergebnisse forcieren. Ziel ist die Vorbereitung von Unternehmensgründungen aus wissenschaftlichen Forschungsergebnissen in Ingolstadt. Der Preis schlägt damit die Brücke zwischen den herkömmlichen Studien- und Forschungsprogrammen einerseits und den Unternehmens-Gründungsprogrammen andererseits. Der Johann-Helfenzrieder-Transformations-Preis stellt somit einen Baustein im Ablauf der Forschungs-, Entwicklungs- und Gründungsförderung am Standort Ingolstadt dar. Professor Johann Helfenzrieder war an der ersten Bayerischen Landesuniversität von 1770 bis 1781 in Ingolstadt Professor für Mathematik, Astronomie und Experimentalphysik. Er verfasste diverse Schriften über Mathematik, Maschinenkunde und Technologie, forschte über die Wirkung von Prismen und entdeckte unter anderem einen Kometen.

Pressebericht: DONAUKURIER vom 06.02.2019 - “Kampf um neue Arbeitsplätze“

“Ausgezeichnete Forschung“ - Ingolstadt informiert - Ausgabe 08 / 2019

Urban Air Mobility - Mobilität in der 3. Dimension

Die von der Europäischen Kommission unterstützte Initiative „Urban Air Mobility“ will in praktischen Studien den Einsatz von Fluggeräten für die urbane Mobilität erforschen. In Modellversuchen soll untersucht werden, welche Einsatzgebiete sinnvoll sind und wie Rahmenbedingungen gestaltet werden müssen. Hierbei soll die Bevölkerung in die Machbarkeitsstudien aktiv einbezogen werden und die Belange hinsichtlich Lärm und Sicherheit müssen natürlich berücksichtigt werden. Welche Modellversuche durchgeführt werden, steht derzeit noch nicht fest, sondern ist Bestandteil weiterer Abstimmungen.

Präsentation CityAirbus am 11. März in Ingolstadt

  • Auftakt zur Präsentation des CityAirbus © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • Präsentation CityAirbus am 11.03.2019 © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • Präsentation CityAirbus am 11.03.2019 © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • Präsentation CityAirbus am 11.03.2019 © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • Präsentation CityAirbus am 11.03.2019 © Stadt Ingolstadt / Friedl
  • Präsentation CityAirbus am 11.03.2019 © Stadt Ingolstadt / Betz
  • Präsentation CityAirbus am 11.03.2019 © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • Präsentation CityAirbus am 11.03.2019 © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • Eintrag ins Goldenes Buch - Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • Eintrag ins Goldenes Buch Bayer. Staatsministerin Dorothee Bär © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • Manifesto of Intent © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • Manifesto of Intent - Vertragsunterzeichnung mit Christian Leicher (Rohde & Schwarz) © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • Manifesto of Intent - Vertragsunterzeichnung mit Dr. Tassilo Wanner (Lilium) © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • Manifesto of Intent - Vertragsunterzeichnung mit Peter Schwarz (bavAiria) © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • UAM Netzwerktreffen © Stadt Ingolstadt / Roessle

Warum in Ingolstadt?

Mit den ansässigen Unternehmen Audi und Airbus, mit der Technischen Hochschule und dem Forschungszentrum Carissma, mit der Ansiedlung des Fraunhofer Anwendungszentrums für vernetze Mobilität, der Aufnahme der THI in das Forschungsnetzwerk künstliche Intelligenz und der geplanten Teststrecke für autonomes Fahren „Erste Meile“ entwickeln sich Ingolstadt und die Region immer mehr zu einem Zentrum für die Erforschung und Erbprobung von Mobilitätslösungen. Dies stärkt den Wissenschaftsstandort Ingolstadt, die Unternehmen vor Ort und sichert und schafft Arbeitsplätze in Ingolstadt. Insgesamt also wichtige Maßnahmen für die Zukunftsfähigkeit des Standorts.

Ingolstadt hat in letzter Zeit viele Anstrengungen unternommen, um auf dem Technikfeld rund um digitale und autonome Mobilität vorne mit dabei zu sein – warum, das erklärt Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel in seinem Podcast.

Zum Aktivieren des Videos bitte auf den Link unten klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Youtube übermittelt werden.

 

Worum geht es beim Projekt Urban Air Mobility?

Mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung am 19. Juni 2018 haben die Stadt Ingolstadt und die umliegenden Landkreise, der Freistaat Bayern und verschiedene Partner aus Industrie und Forschung ihre Bereitschaft erklärt, in der Region Ingolstadt innovative Mobilitätskonzepte für den Luftraum entwickeln und erforschen zu wollen. Vorstellbar wäre die Erprobung in verschiedenen Anwendungen: im Bereich des Rettungswesens, für den Transport von Blutkonserven und Organen, im Bereich der öffentlichen Sicherheit oder in der Personenbeförderung („Flugtaxi“). Bei diesen Modellversuchen ist wichtig zu betonen, dass ein Flugtaxi den ÖPNV ergänzen, aber keinesfalls ersetzen soll. Die Bevölkerung wird in die Machbarkeitsstudien aktiv einbezogen und die Belange hinsichtlich Lärm und Sicherheit müssen natürlich berücksichtigt werden.

Projektpartner

Projektpartner der Initiative Urban Air Mobility Ingolstadt, Stand: März 2019, in alphabetischer Reihenfolge:

Häufige Fragen zum Projekt (FAQ)

Wann fliegt das erste Flugtaxi in Ingolstadt?

Das ist noch niemandem bekannt. Im ersten Schritt haben sich Stadt, Region und zahlreiche Partner aus Industrie und Forschung zunächst einmal bereit erklärt, an der Idee möglicher Einsatzfelder grundsätzlich zu arbeiten. Hierbei müssen natürlich zunächst wichtige Fragen zu Konzepten, Routen, Finanzierung, Sicherheit, Lärm, Genehmigungen, etc. geklärt und (auch mit der Öffentlichkeit!) diskutiert werden. Das Projekt steht derzeit ganz am Anfang.

Wie ist der zeitliche Ablauf?

In der ersten Phase (Juni/Juli 2018) haben sich zunächst die interessierten Projektpartner gefunden. Dies sind die Stadt Ingolstadt und die Landkreise der Region, Bund und Freistaat, Hochschulen und Forschungseinrichtungen und viele namhafte Unternehmen und Institutionen.

Die zweite Phase beginnt mit einem Kick-off-Workshop (Ende Juli 2018), in dem alle Beteiligten erstmals über ihre unterschiedlichen Vorstellungen sprechen werden. Ab Herbst 2018 sollen dann in Arbeitsgruppen und vielen weiteren Terminen mögliche Anwendungen geplant und geprüft werden. Sobald es hierbei konkreter wird, wird die Öffentlichkeit näher informiert und eingebunden. Am Ende der zweiten Phase soll ein Konzeptpapier stehen, das alle offenen Fragen hinsichtlich Routen, Finanzierung, Sicherheit, Lärm, Genehmigungen, etc. geklärt hat. Bis wann das der Fall sein wird, kann heute noch nicht abgeschätzt werden.

Erst anschließend wird entschieden, ob dieses theoretische Konzept in einen praktischen Modellversuch (=dritte Phase) münden wird, oder nicht.

Welche Anwendungsgebiete kann man sich vorstellen?

Vorstellbar wäre die Erprobung in verschiedenen Bereichen, die der Öffentlichkeit einen unmittelbaren Nutzen bieten. Etwa im Rettungswesen, für den Transport von Blutkonserven und Organen, im Bereich der öffentlichen Sicherheit und Verkehrsbeobachtung oder in der Personenbeförderung („Flugtaxi“). Bei diesen Modellversuchen ist wichtig zu betonen, dass ein Flugtaxi den ÖPNV ergänzen, aber keinesfalls ersetzen soll. Natürlich müssen Fragen der Sicherheit, der Routen und möglicher Lärmbelastungen diskutiert und geprüft werden.

Wie werden die Bürger beteiligt?

Das Projekt steht derzeit am Anfang. Es ist noch nicht klar, wie und wann ein Modellversuch stattfindet. Zunächst müssen die interessierten Projektpartner sich über eine gemeinsame Vorstellung einigen, bevor es in die nächsten Schritte gehen kann. Sicher ist aber, dass es, sobald es nähere Überlegungen zu möglichen Anwendungen gibt, auch eine umfangreiche Information und Beteiligung der Bevölkerung geben wird. Dies ist bereits vereinbart.

Wieso löst man nicht erst die Verkehrsprobleme auf den Straßen?

Das Projekt der „Urban Air Mobility“ ist ein Forschungsprojekt, an dem vorwiegend die Unternehmen der Industrie mit den Hochschulen und Forschungseinrichtungen arbeiten werden. Für Stadt und Region ist es aus Gründen der Strukturpolitik (Standortsicherheit, Arbeitsplätze) wichtig, dass Forschung und Entwicklung bei uns stattfinden können und nicht etwa im Ausland. Da für die Forschungsprojekte auch Fördermittel von EU, Bund und Land erwartet werden, geht diese Initiative nicht zu Lasten anderer kommunaler Projekte.

Die Beteiligung der Stadt Ingolstadt an diesem Projekt bedeutet nicht, dass andere Aktivitäten zur Verkehrsverbesserung, die Sanierung von Straßen und die beschlossenen Maßnahmen zur Verbesserung der Fahrradwege zurückgestellt oder vernachlässigt werden. Diese Maßnahmen laufen selbstverständlich weiter und werden auch künftig durch neue Projekte ergänzt werden.

Das sind doch alles Hirngespinste, oder?

Flugtaxis klingen zunächst nach Science-Fiction und James-Bond-Film. Aber die Zukunft ist näher als man denkt. Verschiedene Anbieter haben flugfähige Modelle, die kurz vor der Zulassung stehen. Airbus hat beispielsweise angekündigt, dass Ende des Jahres der CityAirbus im Flugbetrieb getestet werden soll. In Dubai gab es bereits erste Testflüge eines elektrischen Flugtaxis zur Personenbeförderung. Weltweit arbeiten rund 50 verschiedene Firmen an „flying vehicles“, viele sind bereits als Prototypen im Testeinsatz.

Experten gehen davon aus, dass für die Mobilität der Zukunft auch der Luftraum über Städten und Ballungsgebieten in der urbanen Mobilität eine wichtige Rolle spielen wird. Ob das so kommt und wann es soweit sein wird, steht freilich noch in den Sternen.

Sind Flugtaxis noch Zukunftsmusik - oder schon sehr real?
Prof. Florian Holzapfel von der Technischen Universität München ist Spezialist für Flugsysteme und Flugrobotik - im Gespräch mit Bayern2 erläutert er, welche Technologien Flugtaxis zu einer realistischen Option machen.

Drohne, Flugtaxi oder fliegendes Auto - was ist das eigentlich?

Über 50 Unternehmen, so heißt es, sind weltweit damit beschäftigt ein fliegendes Auto zu entwickeln. Bei vielen der Flugauto-Konzepten verschwimmen die Grenzen zwischen Auto und Fluggeräten wie Drohnen oder Tragschraubern. Die meisten Systeme arbeiten mit elektrischem Antrieb und sollen autonom fliegen können. Einen Überblick gibt MDR Wissen und stellt vier verschiedene Konzepte vor.

Vielfach gehen Forscher davon aus, dass wir in Zukunft keine eigenen Autos mehr besitzen werden, sondern uns Mobilität als individuelle Dienstleistung buchen, dann wenn wir sie benötigen. Schließlich stehen unsere Autos die meiste Zeit des Tages ungenutzt in Garagen oder auf Parkplätzen. Diesem Gedanken der temporären Nutzung folgend, wird beim fliegenden Auto auch vom „Flugtaxi“ gesprochen, um diese zeitweise Nutzung auszudrücken.

Sind diese Flugtaxis nicht unglaublich laut und bringen zusätzliche Abgase?

Die meisten der Fluggeräte, die derzeit entwickelt werden, haben einen elektrischen Antrieb. Insofern gibt es keine Abgase im Flugbetrieb. Offene Fragen zur Lärmvermeidung, der Routenführung, der Infrastruktur (Landeplätze) oder der Koordinierung des Verkehrs im Luftraum sind noch zu klären – eben dies soll mit Modellversuchen geschehen.

Grundlagen der Beteiligung der Stadt Ingolstadt

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 8. Februar 2018 einstimmig den Grundsatzbeschluss »Digitales Ingolstadt - Zukunftsfähiges Ingolstadt« gefasst. Darin heißt es unter anderem:
„11. Die Stadt Ingolstadt positioniert sich als Pilotstadt für digitale/autonome Mobilität. Dazu ist die Stadt bereit, u.a. den Unternehmen der Region im öffentlichen Raum Test- und Pilotstrecken (-felder) zur Verfügung zu stellen, auf (in) denen neue Technologien erprobt und eingeführt werden können, (…) Der Stadtrat ist über die Streckenauswahl und -varianten und die geplanten Erprobungsmaßnahmen zu informieren.“


Sitzungsvorlage vom 26. Juli 2018 - European Innovation Partnership on Smart Cities and Communities Urban Air Mobility - Initiative von Stadt und Region Ingolstadt  

Ausschreibung Projekt Urban Air Mobility (deutsche Übersetzung)


Projektphase 1

Pressemitteilung vom 19. Juni 2018

Press Release (englisch)

Mobility in the 3rd dimension

Weitere Informationen zur Urban Air Mobility Initiative (englisch)

Weitere prominente Unterstützung erfährt die Bewerbung der Region Ingolstadt als Modellregion zur Erprobung von Flugtaxi-Konzepten. Am 20. Juni haben in Berlin Andreas Scheuer, der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Dorothee Bär, Staatministerin für Digitalisierung, Abraham Schot, Kommissarischer Vorsitzender des Vorstands der AUDI AG und Grazia Vittadini, Chief Technology Officer von Airbus gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel und Bundestagsabgeordneten Dr. Reinhard Brandl eine entsprechende Erklärung unterschrieben.

Pressemeldung der Bundesregierung vom 20. Juni 2018

Audi unterstützt Ingolstädter Flugtaxi Projekt

Pressemitteilung vom 20. Juni 2018

Gemeinsam mit anderen teilnehmenden Städten und Regionen hat Ingolstadt seine Bewerbung im Rahmen der Europäischen Ratspräsidentschaft Ende Juni in Sofia der Europäischen Innovationspartnerschaft der smarten Städte und Gemeinden (EIP-SCC) präsentiert. Im nächsten Schritt findet Ende Juli der Kick-Off-Workshop der beteiligten Partner statt.

Manifesto of Intent, Juni 2018 (englisch)

Presentation Sofia (english)

Presentation EIP-SCC in Sofia (englisch)

Projektphase 2

Drei neue Partner schließen sich der UAM-Initiative mit Unterzeichnung des Manifesto of Intent am 11.03.2019 an: Rohde & Schwarz, Lilium und bavAiria

Der Technologiekonzern Rohde & Schwarz entwickelt, produziert und vermarktet innovative Produkte der Kommunikations-, Informations- und Sicherheitstechnik für professionelle Anwender. Mit den Geschäftsfeldern Messtechnik, Broadcast- und Medientechnik, Aerospace, Verteidigung und Sicherheit sowie Netzwerke und Cybersicherheit adressiert Rohde & Schwarz eine Reihe von Marktsegmenten in der Wirtschaft und im hoheitlichen Sektor. Der unabhängige Konzern beschäftigt weltweit über 11.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Firmensitz ist München. In Asien und Amerika steuern regionale Hubs die Geschäfte.

Christian Leicher, Vorsitzender der Geschäftsführung von Rohde & Schwarz: „Rohde & Schwarz wird seine jahrzehntelange Erfahrung in den Bereichen Kommunikation, Information und Sicherheit einbringen. Als Technologieunternehmen wollen wir die Zukunft der Kommunikations- und Sicherheitstechnik gestalten – das ist unser Anspruch. Die Mobilität in der dritten Dimension wird, neben Konzepten wie dem autonomen Fahren, die Mobilität in der vernetzten, intelligenten Stadt von morgen prägen. Als Partner der Ingolstädter Initiative können wir die Zukunft der urbanen Mobilität mit vorantreiben.“

Lilium GmbH is a Munich-based startup developing a revolutionary on-demand air taxi service. To give wings to its vision of a world where anyone can fly anywhere, anytime, it has designed and prototyped a brand new form of aircraft, the Lilium Jet, that will enable it to deliver journeys that are five times faster than a taxi, yet comparable in price. The all-electric Lilium Jet is a pioneering tilt jet aircraft with 36 engines mounted on its flaps. It delivers the perfect mix of range (300km), speed (300 km/h), noise and cost, while maintaining the same safety standards of a passenger jet. Co-founded in 2015 by four visionary founders, including CEO Daniel Wiegand, the company has attracted more than $100m in funding from world-class investors such as Atomico, Tencent, LGT and Obvious Ventures and now employs more than 250 people.

Daniel Wiegand, CEO, Lilium, commented: "Urban Air Mobility has the potential to have a genuinely positive impact on society and we look forward to the role this initiative will play in exploring this potential."

Der bavAIRia e.V. mit Sitz in Oberpfaffenhofen hat seit 2006 das Clustermanagement für die bayerische Luft- und Raumfahrt aufgebaut mit über 300 Mitgliedern (davon >90 Prozent KMU). Übergeordnetes Ziel ist die Zusammenarbeit von Industrie, KMU, Universitäten, Forschungseinrichtungen und Politik zu fördern sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche in Bayern zu stärken. Zentrale Themen sind:

  • Unterstützung und Vernetzung bei der Entwicklung und Anwendung neuer Technologien, z.B. UAM, elektrisches Fliegen
  • Entwicklung von Leitlinien und Handlungsempfehlungen für die bayerische Luftfahrt und Raumfahrt 2030
  • Förderung der Supply Chain Excellence Initiative und Optimierung der Prozessketten in der Zulieferindustrie
  • Unterstützung der Mitglieder bei der Internationalisierung

Dazu bieten wir ein breites Portfolio an Veranstaltungen zu aktuellen Branchenthemen an wie Digitalisierung, 3D Druck oder Technologiemanagement.

„Seit 2013 arbeiten wir am Thema Unbemanntes Fliegen in Oberpfaffenhofen und Manching, das ein Kernpunkt der bayerischen Luftfahrtstrategie ist. In Bayern hat sich mittlerweile ein Ökosystem von Firmen und Hochschulen entwickelt, das weltweit ganz vorne ist in der Entwicklung und Einführung dieser Fluggeräte. Da unterstützen wir das Projekt Urban Air Mobility Ingolstadt als bayerisches Aushängeschild gerne. Denn da kommt eine vielversprechende Zukunftstechnologie individueller Mobilität zum Tragen“, so Peter Schwarz, Geschäftsführer von bavAIRia e.V.


Die Urban Air Mobility Initiative Ingolstadt hat zwei neue Partner: Der international tätige Ingenieurdienstleister P3 group und die Ingolstädter WK IT GmbH.
Beide haben im Historischen Sitzungssaal des Alten Rathauses das Manifesto of Intent am 1. Februar 2019 unterzeichnet und sind damit der Ingolstädter UAM-Initiative beigetreten. Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel hieß beide neuen Partner herzlich willkommen.
Die von der Europäischen Kommission unterstützte Initiative „Urban Air Mobility“ will in praktischen Studien den Einsatz von Fluggeräten für die urbane Mobilität erforschen. In Modellversuchen soll untersucht werden, welche Einsatzgebiete sinnvoll sind und wie Rahmenbedingungen gestaltet werden müssen.

Dr. Jan Ivo Springborn, Partner der P3 group zur Motivation der Teilnahme: „Mobilität befindet sich aktuell im Wandel: Neue Technologien ermöglichen elektrische und autonome Fahrzeuge. Mobilität selbst wird neu gedacht und immer mehr als Dienstleistung verstanden – wobei die Nachfrage nach dieser Dienstleistung kontinuierlich steigt. Das zunehmende Verkehrsaufkommen führt zu enormen Herausforderungen insbesondere in großen Städten. Als Antwort darauf erschließt Urban Air Mobility den bisher fast ungenutzten Luftraum für Mobilitäts-Dienstleistungen.
Dieser Wandel der Mobilität ist in vollem Gange. Statt abzuwarten und zuzusehen haben wir die Zukunft schon immer aktiv mitgestaltet.
P3 besteht aus unkonventionellen, pragmatischen Querdenkern, die innovative Ideen zum Leben erwecken und bis zur Anwendung und zum Erfolg führen. Wir bringen eine breit gefächerte Expertise aus den Bereichen Automobil, Luftfahrt und Telekommunikation mit. Diese Bereiche sind Teil dessen, was auch Urban Air Mobility im Kern ausmacht. Unsere Rolle ist die eines Integrators an den Schnittstellen zwischen Innovatoren, Regulatoren und Anwendern.
Große Herausforderungen können oft nur gemeinsam gelöst werden. Deshalb begrüßen wir die Urban Air Mobility Initiative in Ingolstadt und freuen uns darauf, diese aktiv mit zu gestalten.“

Geschäftsführer Holger Imhof: „Das UAM-Programm ist in seiner Dimension einzigartig in Europa. Wir von WK IT GmbH sind für unsere Forschungsarbeit und den Praxisbezug zur Realisierung von Digitalisierungsprojekten bekannt. Deshalb sind wir davon überzeugt, dass wir dem Leuchtturmcharakter des UAM-Programmes eine weitere innovative Note verleihen und den Technologiestandort Ingolstadt mit unserer Erfahrung bereichern werden.“

Firmendarstellung P3
Die P3 group steht für internationale Beratung und hochspezialisierte Ingenieurdienstleistungen. Strategien, Konzepte und Prozesse verbinden wir mit pragmatischer Umsetzung – bis zum Erfolg. Sie ist mit über 3.000 Ingenieuren und Beratern in ganz verschiedenen Branchen tätig und steht für die Verbindung von Beratungsleistungen wie Strategie und Konzeption mit dem Projektmanagement bis zur fachlichen Expertise auf höchstem technischem Niveau. Für führende Unternehmen arbeitet sie an den Top-Themen von morgen in ganz unterschiedlichen Branchen wie Automotive, Aviation, Digitalisierung, Testing, Energie, Telekommunikation, Programmierung und Sicherheit.
www.p3-group.com

Firmendarstellung WK IT GmbH
Die WK IT GmbH ist nicht nur ein Innovationsführer am Technologiestandort Ingolstadt, sondern gehört mittlerweile zu Deutschlands Innovationselite. Als amtierender Gewinner des ‚1. Ingolstädter Mittelstandspreises‘ und ausgezeichnet mit dem nationalen Award 'TOP-Innovator 2018' steht die IT-Manufaktur im Herzen Bayerns für wertvolle Innovationskraft, Impulse und agile Methoden. Egal ob IT-Beratung, Softwareentwicklung oder IT-Betrieb: Das Team der WK IT berät und betreut große und mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Automotive, Immobilien und Sport sowie dem Marken-, Event- und Handelssektor.
www.wk-it.com 


Mit der Unterschrift des Manifesto of Intent hat die MTU Aero Engines AG im Januar 2019 ihre Mitarbeit in der Ingolstädter Urban Air Mobility Initiative besiegelt. Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel begrüßte hierzu den Programmvorstand Michael Schreyögg am 25. Januar 2019 im Historischen Sitzungssaal des Alten Rathauses.

„Mit MTU Aero Engines, dem führenden deutschen Triebwerkshersteller, beteiligt sich ein weiteres internationales Unternehmen an unserer Initiative, das gibt zusätzlichen Schub! MTU ergänzt den Reigen von Audi, Airbus und Deutscher Bahn – es freut mich, dass es gelungen ist, eine solch erstklassige Kompetenz deutscher Industrieunternehmen in einem gemeinsamen Projekt zu vereinen“, so Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel. „Dies dient gleichzeitig auch dem Ansehen Ingolstadts und der Forschungsqualität unserer beiden Hochschulen.“

MTU Programmvorstand Michael Schreyögg: „Als innovations­starkes Unter­nehmen gestalten wir die Luft­fahrt aktiv mit – heute und morgen. Während wir unsere heutigen Produkte grüner, leiser und effizienter machen, befassen wir uns parallel bereits intensiv mit hybrid-elektrischen Antrieben für Flugzeuge. In die Urban-Air-Mobility-Initiative bringen wir uns sehr gerne mit unserem gesamten technologischen Know-how ein. Vom Potenzial von neuartigen Konzepten für den Transport von Fluggästen sind wir überzeugt und untersuchen deshalb, wie dieser Zukunftsmarkt unser Geschäftsmodell erweitern könnte.“

Die MTU Aero Engines ist der führende deutsche Triebwerkshersteller und weltweit etabliert. Das Unternehmen entwickelt, fertigt, vertreibt und betreut zivile und militärische Luftfahrtantriebe aller Schub- und Leistungsklassen sowie stationäre Industriegasturbinen. Die MTU ist mit Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in wichtigen Regionen und Märkten weltweit präsent.


Ingolstadt setzt seinen Weg zum Kompetenzzentrum für Drohnen, Flugtaxis und digitale, autonome Mobilität konsequent fort. Auch die Deutsche Bahn beteiligt sich nun am Modellprojekt zur Erforschung von Fluggeräten für die urbane Mobilität.

Die Staatsministerin für Digitalisierung Dorothee Bär, DB-Vorstand für Digitalisierung und Technik Prof. Dr. Sabina Jeschke und Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel unterzeichneten am 16. Januar 2019 im Beisein des Bundestagsabgeordneten Dr. Reinhard Brandl in Berlin eine entsprechende Absichtserklärung. In Modellversuchen sollen in Ingolstadt Einsatz von Drohnen und Flugtaxis sowie die erforderlichen Rahmenbedingungen untersucht werden. Für die DB liegt das Potential von Drohnen vor allem in einer schnelleren und effizienteren Inspektion des Streckennetzes.


Weitere Unterstützung für Flugtaxi-Initiative

Im Historischen Sitzungssaal unterzeichneten am 14. September 2018 Gewerkschaftsvertreter das „Manifesto of Intent“ und werden somit zu Partnern des Projekts Urban Air Mobility. „Es ist ein kraftvolles Zeichen für die Region, für Wissenschaft und Wirtschaft! Der DGB Stadtverband und die Gesamtbetriebsräte von Audi und Airbus, die insgesamt rund 70.000 Menschen in der Region vertreten, stellen sich an die Seite der Flugtaxi-Initiative. Darüber freue ich mich sehr, denn es ist ja nicht nur ein wichtiges Forschungsprojekt, sondern es geht auch um die Arbeitsplätze der Zukunft für unsere Region!“

Mit dem Projekt „Flugtaxi“ sollen verschiedene Anwendungen im Bereich der Luftmobilität erforscht werden, gleichzeitig sollen damit auch in Zukunft Arbeitsplätze für Entwicklung, Erprobung und Produktion der Fluggeräte in der Region geschaffen werden. Dies, so der Oberbürgermeister, sei ein wichtiger Beitrag für den Wohlstand von morgen.

“Aufstieg in die dritte Dimension“ - Donaukurier-Bericht vom 14.9.2018


Mit dem Kick-off-Workshop am 25. Juli 2018 trat das UAM-Projekt in die zweite Phase ein. Hier geht es nun darum, konkrete Anwendungsbeispiele zu finden und die nötigen Strukturen sowie rechtlichen und technischen Voraussetzungen für ihre Umsetzung zu schaffen. Bis Ende des kommenden Jahres sollen in Testanwendungen erste Fluggeräte in „geschützten Testfeldern“ im Einsatz sein.

An dem Kick-off-Workshop nahmen rund 70 Vertreter von etwa 40 Unternehmen, Institutionen und Organisationen teil. Darunter waren Repräsentanten der Europäischen Union, der Europäischen Kommission, Bundes- und Landesministerien sowie der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) und der Europäischen Organisation zur Sicherung der Luftfahrt (EUROCONTROL) sowie weitere Organisationen und Behörden. Außerdem nutzten zahlreiche Firmen und Unternehmen, die an der Entwicklung und Herstellung von „Flugtaxis“ arbeiten, die Chance, ihre Ideen und Vorstellungen einzubringen.

  • Manifesto of Intent - Vertragsunterzeichnung mit Christian Leicher (Rohde & Schwarz) © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • Manifesto of Intent - Vertragsunterzeichnung mit Dr. Tassilo Wanner (Lilium) © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • Manifesto of Intent © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • Manifesto of Intent - Vertragsunterzeichnung mit Peter Schwarz (bavAiria) © Stadt Ingolstadt / Roessle
  • Die Urban Air Mobility Initiative Ingolstadt hat zwei neue Partner: Die P3 group und die WK IT GmbH. (v.l.) OB Christian Lösel, Nicolaus Brieger (P3), Holger Imhof (WK-IT),  Dr. Jan Ivo Springborn (P3), Daniel Seitle (WK-IT) © Stadt Ingolstadt / Betz, Ingolstadt, Febuar 2019
  • MTU Aero Engines AG besiegelt Beteiligung an der Ingolstädter Urban Air Mobility Initiative © Stadt Ingolstadt / Roessle, Ingolstadt, Januar 2019
  • DB beteiligt sich am Modellprojekt Urban Air Mobility © Deutsche Bahn AG / Oliver Lang, Berlin, Januar 2019
  • Treffen der Projektpartner des Modellprojekts Urban Air Mobility im Audi Sportpark am 8.10.2018 © Stadt Ingolstadt / Roessle, Ingolstadt, Oktober 2018
  • Treffen der Projektpartner des Modellprojekts Urban Air Mobility im Audi Sportpark am 8.10.2018 © Stadt Ingolstadt / Roessle, Ingolstadt, Oktober 2018
  • Projektpartner des Modellprojekts Urban Air Mobility im Audi Sportpark © Stadt Ingolstadt / Roessle, Ingolstadt, Oktober 2018
  • Unterzeichnung des "Manifesto of Intent Urban Air Mobility" © Stadt Ingolstadt / Roessle, Ingolstadt, September 2018
  • Kick-off-Workshop Urban Air Mobility © Stadt Ingolstadt / Betz, Ingolstadt, Juli 2018
  • Pressegespräch Kick-off-Workshop Urban Air Mobility in Ingolstadt © Stadt Ingolstadt / Betz, Ingolstadt, Juli 2018
  • Kick-off-Workshop Urban Air Mobility in Ingolstadt © Stadt Ingolstadt / Betz, Ingolstadt, Juli 2018
  • Tagung der Europäischen Innovationspartnerschaft der smarten Städte und Gemeinden (EIP-SCC) in Sofia © Stadt Ingolstadt / Meier, Sofia, Juni 2018
  • Dorothee Bär, Staatministerin für Digitalisierung und Andreas Scheuer, der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur © BMVI, Berlin, Juni 2018
  • V.l. Dr. Christian Lösel, Dr. Reinhard Brandl, Grazia Vittadini, Andreas Scheuer, Bram Schot © BMVI, Berlin, Juni 2018
  • UAM Unterzeichnung Berlin © BMVI, Berlin, Juni 2018
  • V.l. der Leiter und Ko­ordinator der Initiative Dr. Vassilis Agouridas, Bundestags­abgeordneter Reinhard Brandl, Ingolstadts Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel, die bayerische Wissenschafts­ministerin Prof. Dr. Marion Kiechle, Bayerns Wirtschafts­minis © StMWi, München, Juni 2018
  • Die Ingolstädter Bewerbung für die Urban Air Mobility Initiative erhält große Unterstützung © StMWi, München, Juni 2018

Aktuelle Berichte zu Urban Air Mobility

brigk / brigkAIR

„Digitalisierung“ bedeutet Technologie. Und um Technologie zu entwickeln, braucht man kluge Köpfe. Um diesen Menschen den Raum und die Möglichkeiten zu geben, ihr Wissen und ihre Ideen umzusetzen, gibt es in Ingolstadt das Digitale Gründerzentrum „brigk“. Aktuell ist das „brigk“ in Räumlichkeiten in der Ingolstädter Stadtmitte untergebracht, doch nach Sanierung des Kavalier Dalwigk wird es dort einziehen. In Manching wird das brigkAIR als Dependance des bereits bestehenden Digitalen Gründerzentrums der Region 10, „brigk“, aufgebaut. Dort wird der Schwerpunkt der Digitalisierung bei der Luftfahrtindustrie liegen. In Zusammenarbeit der ortsansässigen Institutionen (u.a. Airbus, Wehrtechnische Dienststelle), wird mit dem brigkAIR eine Netzwerk- und Fördereinrichtung für Start-ups im Markt der so genannten „Unmanned Aerial Vehicles“ entstehen. Und dann gibt es da noch den „brigk Makerspace“, eine vollausgestattete Profi-Hightech-Werkstatt, zugänglich für jedermann, ein Ort, an dem Ideen Realität werden und Innovationen greifbar werden können. Ziel des brigks ist es, die lokale digitale Szene zu stärken und Ingolstadt zu einem Hotspot für digitale Mobilität und Retail zu entwickeln. Im Zusammenspiel von Startups und namhaften Unternehmen der Region soll zudem mittelfristig ein Ökosystem entstehen, das Ingolstadt zu einem attraktiven Standort für Gründer aus allen Bereichen der Digitalwirtschaft macht.


Mehr erfahren Sie unter www.brigk.digital