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Tag des offenen Denkmals

Das diesjährige Motto zum Tag des offenen Denkmals „MODERN(E): UMBRÜCHE IN KUNST UND ARCHITEKTUR“ bezieht sich auf das 100-jährige Jubiläum des Bauhauses, das 1923 in Weimar gegründet wurde. „Modern“ war die Vereinigung von Kunst und Handwerk in der Architektur und im Design. Im Fokus stand unter anderem eine gestalterische Reduzierung des Objektes auf seine Funktion in Verbindung mit einer seriellen Produktion.
Historisch betrachtet ist der Begriff der „Moderne“ als bewusste Abkehr von den bisher tradierten Lebensbereichen zu verstehen. Die Industrialisierung in den Städten und die zwei Weltkriege waren wesentliche Faktoren für gesellschaftliche Umbrüche und führten zu modernen Ausdrucksformen in der Kunst, der Musik und in der Literatur.
Insbesondere in der Nachkriegszeit galt es, innovative Lösungen zu finden, um in den zerstörten Städten der expansiven Nachfrage an Wohnungen und Infrastruktureinrichtungen nachzukommen. Beton, Glas und Stahl wurden zu den bestimmenden Bauwerkstoffen.
Prägend für die Spätmoderne und den Umgang mit Baudenkmälern ist die Verabschiedung der „Charta von Venedig“ im Jahr 1964. Als internationale Charta stellte sie sich gegen Konzepte des Historismus und ist für eine moderne, kunstwissenschaftlich vertretene Denkmalpflege bis heute maßgebend.

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Informationen über den Veranstalter und das deutschlandweite Programm finden Sie unter www.tag-des-offenen-denkmals.de