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dialektig

dialektig startet am Montag, 12. November, in seine dritte Runde! Auch in diesem Jahr bereitet das Festival der „Neuen Volksmusik“ eine Bühne in Ingolstadt. Der Programmrahmen spannt sich von bayerischen Liedermachern der jüngeren Generation über Vertreter des Wiener Chansons und Protagonisten des Mundart-Alternativ-Pop bis hin zu Legenden des Genres. Der Rote Faden aber bleibt: der alpenländische Dialekt.

Neu ist zum einen, dass sich das Festival erstmals über einen ganzen Monat erstreckt. An 13 Veranstaltungstagen dreht sich Ingolstadts Kulturleben im Mundart-Takt. Zum anderen kommt mit der Kleinkunstbühne Neue Welt ein zweiter Veranstaltungsort hinzu. Bayern 2 ist begeistert und präsentiert das Festival!

In der dritten Runde sind folgende Gruppen am Start:

Matthias Kellner, 12. November, 20.30 Uhr, Neue Welt

Mathias Kellner eröffnet am Montag, 12. November, das Mundartfestival: Er gestaltet unermüdlich kreativ und konsequent seit Jahren die bayerische Musikszene unbeirrbar mit. Der Niederbayer spielt mitreißende Konzerte, in denen er seine sorgfältig ausgearbeiteten Lieder durch aberwitzig skurrile Anekdoten verknotet und zu einem Gesamtkunstwerk werden lässt. Mit einer Stimme, die gerade noch samtig weich und plötzlich kratzig laut daherkommt, vertont der Musiker Geschichten aus dem bayerischen Hinterland fernab von kitschiger Landhausmoden-Romantik.

Da Oimara, 13. November, 20.30 Uhr, Neue Welt

Weiter geht’s am Dienstag, 13. November, mit Beni Hafner, der als Da Oimara auf bayerisch über seinen Hund, Donald Trump, die Liebe oder Tegernseer Bier singt. Der Künstler hat einen neuen, einzigartigen Musikstil erfunden und begeistert damit nicht nur seine Facebook-Fans, sondern seit Kurzem auch Live-Publikum. Kein Lied gleicht dem anderen und er setzt sie gern so in Szene, dass sie dem Inhalt gerecht werden.

Dominik Plangger, 19. November, 20.30 Uhr, Neue Welt

Mit einem waschechten Südtiroler bekommt es das Publikum am Montag, 19. November, zu tun. Dann steht Dominik Plangger auf der Bühne, der seit frühester Jugend Musik macht. Mit Vorliebe singt der Singer-Songwriter in deutscher Sprache und im Südtiroler Dialekt, aber auch auf Italienisch. Er ist ein Poet und Sänger, der sein Publikum sehr zu bewegen und zu berühren weiß – und das auch gerade, weil er stets authentisch bleibt. Ob es sich um die Gesellschaft, um Politik oder einfach um Probleme des alltäglichen Lebens handelt .

Ciao Weiß-Blau, 20. November, 20.30 Uhr, Neue Welt

Vielfalt und gnadenloser Humor – genau dafür steht das Trio „Ciao Weiss-Blau“ aus dem bayerischen Oberland. Sie spielen am Dienstag, 20. November, und ihr musikalisches Spektrum reicht von Rap bis Renaissance. Mit Witz und sprachlicher Finesse untermauern sie ihren Status als weiß-blaue Wadlbeißer. „Ciao“ sagen sie zum artifiziellen Postkarten-Bayern, zu marktkonformer Mia-san-Mia-Mentalität, aber auch zu musikalischen Schlagbäumen.

Michael Fitz, 26. November, 20.30 Uhr, Neue Welt

Das Jahr 2018 hat für Michael Fitz, der am Montag, 26. November, auf der Bühne stehen wird, eine ganz besondere Bedeutung. Denn es ist eines jener Jahre, die mit einer „8“ enden und in denen manches rund wird. Das Jahr 2018 ist gut für mindestens zwei „Runde“: Zum einen steht der nächste runde Geburtstag an und zum anderen ist der Künstler seit gut zehn Jahren mit ungebrochener Begeisterung und ebensolcher Neugier in inzwischen nahezu allen deutschen Landen und Bühnen zuhause. Nein, nein, noch lang keine Preise für’s Lebenswerk, kein schöpferisches Innehalten und bestimmt kein bequemer Ruhestand.

Hans Söllner, 30. November, 20 Uhr, Kulturzentrum neun

Seit 20 Jahren ist Hans Söllner nun unterwegs, der Mann aus Bad Reichenhall, irgendwo zwischen Bob Dylan, Johnny Cash und einem bayerischen Wilderer. Am Freitag, 30. November, macht er Station bei Dialektig und treibt dort sein Wesen – singt in der Songwriter-Tradition amerikanischer Direktheit, mit großem musikalischen Instinkt und so, als seien freiheitssuchende Pioniere in die Alpen zurückgekehrt. „Wir haben vergessen, dass wir die einzige Spezies sind, die sich dazu entscheiden kann, etwas zu verändern. Wir können das Elend beenden, bevor das Elend uns beendet. Ich versuch, an das Gute zu glauben, auch wenn mir das nicht immer gelingt.“

Kofelgschroa & Granada, 1. Dezember, 20 Uhr, Kulturzentrum neun

Das erste Konzert im Dezember bestreiten Kofelgschroa am Samstag, 1. Dezember. Die Band aus Oberammergau bringt ihre Musik, die irgendwo zwischen Alpenlandschaften und kritisch-weltläufiger Querköpfigkeit pendelt, in die Städte. Mit dem Instrumentarium einer halben Blaskapelle und einem Sprachsog aus Dialekt und Hochdeutsch, mit unverstellten Blicken in die ungesehensten Alltagswinkel, haben sie es geschafft, ihren ganz eigenen Kosmos in die Welt hinauszutragen.

Thomas Beck, 3. Dezember, 3. Dezember, 20.30 Uhr, Neue Welt

Nein, zu den Schulterklopfern und Mitraunzern gehört Thomas Beck nicht! Überzeugen kann man sich davon am Montag, 3. Dezember, wenn man den Liedern lauscht, durch die uns unsere Traumata als immer wiederkehrende Ohrwürmer melodiös verfolgen. Die Themen in seinen Liedern sind sehr österreichisch, sein Blick darauf aber sehr unösterreichisch. Thomas Beck schaut hin, auf die Vergangenheit, den allgegenwärtigen Missbrauch – sei er sexueller Natur oder einfach die „g’sunde Watschn“ – die pädagogische Drohung, den Krieg in den eigenen vier Wänden, Abtreibung, Selbstmord, Ohnmacht – Hoffnung?

i-bänd, 4. Dezember, 20.30 Uhr, Neue Welt

Stefan Wählt, bekannt sowohl als Gehirn als auch Hälfte des legendären Kabarettduos „da bertl und i“, tritt am Dienstag, 4. Dezember, auf. Begleitet von ausgewählten Musikern auf goldenem Handwerksboden startet die „i-BÄND“ ihre Reise auf und über die Konzertbühnen des baiuwarisierten Abendlandes. Ein ganzer Sack voll Musik in schnabelgewachsener niederbayerischer Mundart, getextet und komponiert mit dem typischen Wählt-Stempel und Moderationen aus seiner kabarettistischen Feder, fordern Ohren, Hirn und Lachmuskeln der Zuschauer und -hörer gleichermaßen zu Höchstleistungen heraus.

Wolfgang Ambros & Günter Dzikowski, 5. Dezember, 20 Uhr, Kulturzentrum neun

Ambros pur – live zu erleben am Mittwoch, 5. Dezember - läuft seit über zehn Jahren konstant gut. Volle Häuser, der direkte Draht zum Publikum, die Lieder in einer aufs Wesentliche zurückgeführten Art und ein Wolfgang Ambros, der sich in dieser Konstellation sichtlich wohl fühlt. Ungeschminkt, authentisch und mittlerweile zeitlos. Begonnen hatte er seinerzeit mit seinem langjährigen Freund, dem Keyboarder Günter Dzikowski im Duo – die zwei von der Number One. Seit anderthalb Jahren ist man nun zu dritt. Roland „Roli“ Vogel ergänzt die Arrangements mit seiner Gitarre, dem Bass, der Ukulele, und was er sonst noch so während des Programms auf der Bühne zupft, schlägt, streicht.

Claudia Koreck, 6. Dezember, 20 Uhr, Kulturzentrum neun

Claudia Koreck bewegt sich bei ihrem Konzert am Donnerstag, 6. Dezember, auf winterlich-weihnachtlichen Pfaden durch ein neu geschaffenes Repertoire aus Titeln, die sie für ihr im November 2018 erscheinendes Weihnachtsalbum geschrieben hat. Natürlich wird sie an dem Abend auch einige ihrer Songs der vergangenen zwölf Jahre präsentieren. Und das in einer sehr außergewöhnlichen, aber doch abwechslungsreich passenden Besetzung. An ihrer Seite hat sie virtuose Mitmusiker an diversen Instrumenten wie Violine, Kontrabass, Gitarre und Mandoline sowie mehrstimmigen Gesang. Zusammen mit einer stimmungsvollen und visuellen Projektion erwartet die Zuschauer ein besonderes, so noch nie da gewesenes Konzerterlebnis mit Claudia Koreck.

Ernst Molden, 11. Dezember, 20.30 Uhr, Neue Welt

Seine poetischen Songs – begleitet von eindrucksvollen Moderationen – sind eine Freude für Musikliebhaber aller Generationen. Die Rede ist von Ernst Molden, der mit seinem brandneuen Album „Hurra“ am Dienstag, 11. Dezember, nach Ingolstadt kommt. Mit dabei sind seine zwei langjährigen musikalischen Partnerinnen: Sibylle Kefer und Marlene Lacherstorfer. Seit vorigem Jahr ebenfalls mit an Bord: Maria Petrova, DIE Schlagzeugerin schlechthin. Inzwischen nennt sich dieses Quartett – in allem gebotenen Unernst – „Ernst Molden und das Frauenorchester“.

Eine Übersicht über alle Konzerte zu Dialektig finden Sie >> hier im Programmheft.

Der Ticketvorverkauf:

  • www.eventim.de
  • Donaukurier Ticketservice, Mauthstraße 9, Telefon 0841 9666-800, www.donaukurier.de/ticketservice
  • Tourist Information am Hauptbahnhof, Telefon 0841 305-3005
  • Ticketservice im Westpark Ingolstadt, Telefon 0841 4932130

An der Abendkasse im Kulturzentrum können die Tickets ebenfalls am Tag der jeweiligen Veranstaltung erworben werden.

Weitere Informationen unter: www.neun-ingolstadt.de